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«Das deutsche Spardiktat ist ein Mythos»

„Wir haben in der EU Regeln für die Finanzpolitik. Diese sind aber so löchrig, dass man kaum dagegen verstossen kann. Die Defizitgrenze von 3%, gemessen an der Wirtschaftsleistung, oder die Schuldenquote von 60% haben zwar eine gewisse Signalfunktion. Doch das Kleingedruckte dazu füllt mittlerweile über 200 Seiten eines Vademecums der EU-Kommission. Die Kommission hat somit einen riesigen Spielraum, einzelnen Ländern die Einhaltung der Regeln zu bescheinigen, obwohl sie eigentlich dagegen verstossen. Von Strenge kann da – leider – nicht die Rede sein…“ (hier)

Staatsverschuldung schafft kein Wirtschaftswachstum

Der deutsche „Wirtschaftsweise“ Lars Feld hat sich gegen Investitionsprogramme zur Ankurbelung der Konjunktur in Europa ausgesprochen. „Solange Frankreich und Italien die Arbeitsmärkte nicht aus ihrem Korsett befreien, werden große Wachstumsimpulse ausbleiben. Zu meinen, über Staatsverschuldung könne Wachstum generiert werden, ist zu kurz gedacht“ (hier)