Schlagwörter: Linke

Die unterschlagenen Erfolge der Menschheit

(ANDREAS UNTERBERGER) Es ist ärgerlich, wie in der Medienwelt die wirklich guten Nachrichten immer völlig untergehen. Damit sind jetzt nicht die vielen erfreulichen Dinge gemeint, die unser privates Leben meist prägen, sondern die positiven Wendungen bei jenen Themen, die oft monate- oder jahrelang als Megagefahren weltweit Schlagzeilen gemacht haben. Aber kaum gibt es da einen Sieg im Kampf gegen diese Gefahren, verlieren die Medien jedes Interesse. Erfolge werden plötzlich nur noch Weiterlesen

Die linke Romanze mit der Gewalt

(ALEXANDER MESCHNIG)   1. Castro ist tot – die Linke betrauert einen Diktator      Zu seinem 85. Geburtstag gratulierte die Führung der SED-Nachfolgepartei Die Linke dem kubanischen Diktator Fidel Castro zu seinem „kampferfüllten Leben und erfolgreichen Wirken.“ In einem Glückwunschschreiben der damaligen Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst heißt es, Kuba sei ein „Beispiel und Orientierungspunkt für viele Völker dieser Welt“. Fünf Jahre später, Castro war gerade gestorben, erinnerte der Linke-Politiker Bernd Riexinger auf der brandenburgischen Landesdelegiertenkonferenz nochmals daran, dass Weiterlesen

Wenn die Eliten auf den „Haufen der Erbärmlichen“ herabblicken

(THOMAS EPPINGER) In ihrer Blütezeit stand die Sozialdemokratie für zwei zentrale Versprechen: 1. Aufstieg durch Bildung. 2. Euren Kindern wird es einmal besser gehen.
Damals ließen rote Betriebsräte grüne Aktivisten schon mal vom Betriebsgelände prügeln und der Linzer Bürgermeister freute sich über die rauchenden VOEST-Schlote. Im Verständnis dieser Zeit war der in die Luft geblasene Dreck Weiterlesen

Was stört die Linken eigentlich an Donald T.?

(C.O.) Dass sich der amerikanische Souverän in seiner unfassbaren Blödheit nicht an die Wahlempfehlung des linksliberalen intellektuellen Milieus in Europa im Allgemeinen und an jene der Wiener Social-Media-Blase zugunsten von Frau Clinton im Besonderen gehalten hat, ist in diesen Kreisen mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit, spürbarer leichter Verbitterung und einem erheblichen Erklärungsnotstand Weiterlesen

Der Schattenkrieg der Linken gegen Israel

Das fundierte neue Buch des Historikers Jeffery Herf zeigt, dass gegen Israel gerichteter, von Deutschen angeregter linker Terrorismus keine Taktik, sondern eher Teil einer auf einen langen Krieg angelegten Strategie zur Vernichtung des jüdischen Staates war. Akademische Studien und Journalismus zum heute nicht mehr bestehenden ostdeutschen kommunistischen Staat und radikalen westdeutschen Gruppen haben es bislang versäumt den fortgesetzten Krieg gegen Israel (und, kann man argumentieren, gegen die Vereinigten Staaten) zu erforschen. Undeclared Wars with Israel: East Germany and the West German Far Left 1967-1989[1] ist der Titel von Herfs gewaltiger Studie. Um die Deutsche Demokratische Republik zu verstehen, muss man ihre Gegnerschaft zur Gründungsphilosophie des jüdischen Staates, nämlich dem Zionismus, verstehen. „Die ostdeutsche Diktatur war eine andere Art von Diktatur als die ihres Nazi-Vorgängers, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen wurde es die weite Diktatur, die den Zionismus als Feind betrachtete“, schreibt Herf. (hier)

Zitat zum Tag

Der Gegensatz zwischen den Faschisten oder Nationalsozialisten und den älteren sozialistischen Parteien muss in der Tat weitgehend als ein Gegensatz aufgefasst werden, wie er sich zwischen rivalisierenden sozialistischen Parteien einstellen muss. Über den Punkt, dass der Wille des Staates jeden Menschen den ihm zukommenden Platz in der Gesellschaft anweisen solle, gab es keine Meinungsverschiedenheit zwischen ihnen. (Friedrich August von Hayek)