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Griechenland: Die Rote Linie ist keine Rote Linie

“…Neuer Tag, neue Fristen für Griechenland: die Produzenten des Fernsehfilms “Und täglich grüßt das Murmeltier” müssen prophetische Gaben besessen haben. War zuvor eigentlich der 20.April der letzte, wirklich allerletzte Tag für Griechenland um eine detallierte Reformliste vorzulegen, so ist der Termin nun semi-offiziell auf den 11.Mai verschoben worden: an diesem Tag trifft sich die Eurogruppe Weiterlesen

Das griechische Endspiel (mit einem schweren Fehler von T.)

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis klar wird: Gibt Euroland den griechischen Schmähs neuerlich nach und Geld her? Oder muss die links-rechts-extremistische Athener Regierung schon wenige Wochen nach der Wahl eingestehen, dass sie die Wähler im Wahlkampf voll angelogen hat? Umso explosiver wirkt da die Einmischung aller drei Supermächte, die bisher in dem scheinbar allein zwischen Griechen und Deutschen tobenden Match gar nicht involviert Weiterlesen

50 Shades of Greece…

“…When it comes to the ongoing Greek question, I see a lot of people eagerly jump to conclusions, after the ‘debt deal’, that I don’t think are justified; certainly not yet. The overall conviction in the press seems to be that Syriza has given in on just about all fronts, and Germany and Dijsselbloem are the big winners.
But since that may well be the exact position Syriza wants ‘the other side’ to be in, where they think they have prevailed, one will have to try and think a few steps ahead before judging the situation. There’s far more grey area here than many pundits seem to assume, easily 50 shades of it….” (hier)

Die wunderbare Welt der Tsipras-Versteher

(C.O.) Einen überzeugenden Beweis dafür, dass nicht alles, was auf beiden Beinen hinkt, deswegen auch schon ein Vergleich ist, tritt Sibylle Hamann mit ihrer jüngsten „Presse“-Kolumne „Nein, das ist nicht linksradikal oder dumm, es ist bloß vernünftig“ („Quergeschrieben“ vom 10.2.) an. Griechenland vergleicht sie darin mit einer „Familie G.“, die sich in die Zahlungsunfähigkeit manövriert hat, bei den „Banken und Geldverleihern“ überschuldet ist und nun „wieder auf die Beine kommen will“, um „mittelfristig den eigenen Verpflichtungen Weiterlesen

Lasst uns mit einem Lächeln pleite gehen…

“……Der Euro hat Europa entzweit. Dass noch immer gutes Geld dem schlechten hinterhergeworfen wird, ist ein Verhalten, das auch Politikern als „sunk cost fallacy“ bekannt sein dürfte. Doch ganz offensichtlich agiert hier eine politische Elite, die ihre schiere Existenz an ein ökonomisch hochriskantes, aber politisch gewolltes Experiment geknüpft hat, aus reiner Angst vor dem eigenen Untergang. Ob’s hilft?….” (hier)