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Wie man sich lächerlich macht

(ANDREAS UNTERBERGER) Mit großem Brimborium haben sich jetzt bei den Filmfestspielen in Cannes die Jury-Präsidentin Blanchett und viele andere Frauen aus der Branche erregt: In der Geschichte dieser Festspiele seien bisher nur 82 Filme von Frauen im Bewerb gewesen. 1688 stammten hingegen von männlichen Filmemachern. Eine grobe Ungerechtigkeit Weiterlesen

#MeToo in der Moschee

„Während der Marsch für Frauenrechte in Washington dieses Jahr unter dem Banner von #MeToo gegen sexuelle Belästigung stattfand, gingen im Iran Dutzende von Frauen auf die Straße, um gegen Theokratie und das zwingende Tragen des Hidschab zu protestieren. Die iranischen Frauen haben weiße Fahnen geschwenkt, um gegen die obligatorische Schleierpflicht der Mullahs zu kämpfen. Doch die weiße Fahne war keine Kapitulation, sondern sie war offenbar ein Symbol für westliche Feministinnen. Wie die Australierin Rita Panahi schrieb, „während die tapferen iranischen Frauen gegen Hidschab-Gesetze protestierten, feierten westliche Feministinnen den Hidschab „. (weiter hier)

Schweden: Nicht jeder kann #MeToo sagen

Das Interesse und die Beteiligung an der „#MeToo-Bewegung“ war in Schweden groß. Internet-Suchen nach dem Begriff „me too“ zeigen, dass Schweden fast dreimal so oft danach gesucht haben wie die niederländische Bevölkerung, an zweiter Stelle bei der Anzahl der Suchanfragen nach „me too“. Woran uns die #MeToo-Bewegung in Schweden erinnert, ist, wie sehr das Thema sexuelle Belästigung politisiert wurde. Während viele Schweden darauf erpicht sind, Prominente zu entlarven, Weiterlesen

#metoo-Kampagne: Hängt sie!

„….Die medialen Scheiterhaufen brennen derzeit lichterloh und weltweit. Das Lauffeuer zieht wie die Alarmlichter in Tolkiens „Herr der Ringe“ von Berggipfel zu Berggipfel, nur daß wir derzeit nicht Holzscheite niederbrennen, sondern männliche Karrieren in der Filmbranche…“ (hier)

„Knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort“

„Bis heute arbeite ich mit vielen Männern zusammen. Es waren eitle Gockel, überhebliche Machos, starke Macher, kluge Intellektuelle, sanftmütige Träumer, lustige Lebenskünstler und richtige Kerle dabei. Aber keiner von ihnen hat mir jemals etwas angetan, was ich nicht wollte. Gemeinsam mit meinen ehemaligen Kolleginnen kann ich jungen Frauen nur raten: Wehrt euch. Und wenn euch jemand begrapscht, ohne dass ihr es wollt, knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort.“  (Ex-Model Nettina Hagen, lesenswert, hier)

Me not too!

„……Frauen rund um die Schauspielerin Catherine Deneuve haben sich gegen die #MeToo-Bewegung gewandt: „Wir erkennen uns nicht in diesem Feminismus, der das Gesicht eines Hasses auf Männer annimmt.“ (hier)

Auch das noch: Wurde Dornröschen Opfer sexueller Gewalt?

„…Mit einem sanften Kuss auf die Lippen wurde Dornröschen der Erzählung nach aus dem verwunschenen Schlaf geholt. Kazue Muta, Professorin für Soziologie an der Universität von Osaka, findet das wenig romantisch, sondern vielmehr übergriffig. Muta zufolge würden diese und ähnliche Märchenszenen „semi-zwanghafte, obszöne sexuelle Akte mit einem bewusstlosen Partner“ darstellen….“ (hier)

Kinderehe, warum nicht?

„Kulturelle Werte unterliegen einem steten Wandel“, sinnierte in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ im gleichen Jahr die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, SPD, diese müssten daher „permanent ausgehandelt werden“. Einem generellen Verbot der Liebe in Freiheit mit Kindern, zumindest innerhalb des geschützten Rahmens der Ehe, erteilte sie eine rigorose Absage. „Ein pauschales Verbot von Ehen mit Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen“, warnte die SPD-Politikerin. (weiter hier)

Ein Aufschrei gegen den Aufschrei

„Ein offensiv-unverschämter Spruch, ein aufdringlicher Blick, ein schmutziger Witz. Oft unpassend, manchmal beleidigend, gelegentlich auch belästigend. Vor allem, wenn es sich bei den Akteuren um Mann und Frau handelt. „#metoo“ und „Aufschrei“ sind nur zwei von unzähligen Kampagnen, mit denen tatsächlicher, aber zunehmend Weiterlesen