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„Knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort“

„Bis heute arbeite ich mit vielen Männern zusammen. Es waren eitle Gockel, überhebliche Machos, starke Macher, kluge Intellektuelle, sanftmütige Träumer, lustige Lebenskünstler und richtige Kerle dabei. Aber keiner von ihnen hat mir jemals etwas angetan, was ich nicht wollte. Gemeinsam mit meinen ehemaligen Kolleginnen kann ich jungen Frauen nur raten: Wehrt euch. Und wenn euch jemand begrapscht, ohne dass ihr es wollt, knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort.“  (Ex-Model Nettina Hagen, lesenswert, hier)

Me not too!

„……Frauen rund um die Schauspielerin Catherine Deneuve haben sich gegen die #MeToo-Bewegung gewandt: „Wir erkennen uns nicht in diesem Feminismus, der das Gesicht eines Hasses auf Männer annimmt.“ (hier)

Auch das noch: Wurde Dornröschen Opfer sexueller Gewalt?

„…Mit einem sanften Kuss auf die Lippen wurde Dornröschen der Erzählung nach aus dem verwunschenen Schlaf geholt. Kazue Muta, Professorin für Soziologie an der Universität von Osaka, findet das wenig romantisch, sondern vielmehr übergriffig. Muta zufolge würden diese und ähnliche Märchenszenen „semi-zwanghafte, obszöne sexuelle Akte mit einem bewusstlosen Partner“ darstellen….“ (hier)

Kinderehe, warum nicht?

„Kulturelle Werte unterliegen einem steten Wandel“, sinnierte in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ im gleichen Jahr die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, SPD, diese müssten daher „permanent ausgehandelt werden“. Einem generellen Verbot der Liebe in Freiheit mit Kindern, zumindest innerhalb des geschützten Rahmens der Ehe, erteilte sie eine rigorose Absage. „Ein pauschales Verbot von Ehen mit Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen“, warnte die SPD-Politikerin. (weiter hier)

Ein Aufschrei gegen den Aufschrei

„Ein offensiv-unverschämter Spruch, ein aufdringlicher Blick, ein schmutziger Witz. Oft unpassend, manchmal beleidigend, gelegentlich auch belästigend. Vor allem, wenn es sich bei den Akteuren um Mann und Frau handelt. „#metoo“ und „Aufschrei“ sind nur zwei von unzähligen Kampagnen, mit denen tatsächlicher, aber zunehmend Weiterlesen

Die Verhascherlung der Frau

„….Dazu kommt: Die derzeitige mediale Darstellung von Frauen als hilflose Hascherln, die prinzipiell, sowohl beruflich wie privat, in einem dramatischen Abhängigkeitsverhältnis zu Männern gefangen  und damit wehrlos sind, regt mich unfassbar auf. Damit erweist man uns wirklich keinen guten Dienst. Die Beschreibung des Daseins einer Frau liest sich ja gerade so, als wäre das ein Zustand ununterbrochener sexueller Unterdrückung und Erpressung….“ (hier)