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Bitcoin, Blockchains und ökonomische Theorie

“ (Der Bitcoin-Erfinder) Satoshi legte großen Wert darauf, anonym zu bleiben, und das aus gutem Grund. Seine Erfindung könnte große Umwälzungen herbeiführen. Er könnte auch Eigentümer von einer Million oder noch mehr Bitcoins sein (und nunmehr auch über einer Million Bitcoin Cash), die aus den Anfängen des „Minings“ stammen, um das Netzwerk aufzubauen. Sie haben heute einen potentiellen Marktwert von mehreren Milliarden Euro. Diese „Coins“ wurden nie bewegt. Ich kann nichts erkennen, dass mich zu der Annahme bewegen könnte, er habe seine Auffassung in Bezug auf seine Anonymität geändert….“ (weiter hier)

Die teure EZB

„Im Dezember 2016 beschäftigte die EZB bereits 3.171 Vollzeitmitarbeiter. Von 1999 bis 2016 sind die Personalausgaben der EZB von 61 Millionen € auf 467 Millionen € gestiegen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von stolzen 12,7%. Ein weiterer wichtiger Posten in den Büchern der EZB betrifft die administrativen Kosten, die im gleichen Zeitraum von 61 Millionen € auf 414 Millionen € gestiegen sind. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 12%. Unter den administrativen Kosten sind unter anderem Mietausgaben für Büroräume subsumiert….“ (hier)

Zitat zum Tag

Wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstriches oder einer zusammenhängenden Reihe von Landstrichen, durch unbeeinflusst vorgenommene Abstimmungen zu erkennen gegeben haben, dass sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbständigen Staat bilden wollen oder einem anderen Staate zugehören wünschen, so ist diesem Wunsche Rechnung zu tragen.“ (Ludwig von Mises, 1927)

Je mehr Wirtschaftsfreiheit, um so reicher

„…Es ist ein Allgemeinplatz, dass wirtschaftliche Freiheit, Wirtschaftswachstum und Wohlstand miteinander einhergehen. Wie stark dieser Zusammenhang ist, erweisen insbesondere jene langen Entwicklungen, die sich über einige Jahrzehnte hinziehen. Vormalige Armenhäuser wie Irland, Chile, Russland, China und viele andere haben sich in den letzten 20 bis 30 Jahren durch die Liberalisierung ihrer Wirtschaft zu beachtlichem Wohlstand emporgearbeitet…“ (weiter hier)

Lasst die Katalanen frei abstimmen!

„Sollte Katalonien unabhängig sein? Niemand außer den Katalanen selbst kann diese Frage beantworten. Ein Teil der Katalanen bezeichnet sich als Spanier, ein anderer Teil nicht. Manche Spanier betrachten Katalonien als Teil Spaniens, manche nicht. Aber es ist offensichtlich, dass sich ein Großteil der Katalanen fremdbeherrscht fühlt, und es verabscheut. Warum sollten sie unter spanischer Herrschaft leben, wo doch ihre Geschichte, Kultur und Sprache nicht spanisch sind?… “ (hier)

Das bedingungslose Grundeinkommen ist unsozial

„…Die Propaganda für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) hat stark zugenommen. Prominente Befürworter sind zum Beispiel der Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz Werner, der Philosoph Richard David Precht oder Yanis Varoufakis, der ehemalige griechische Finanzminister. Götz Werner meint: „Grundeinkommen bietet die Möglichkeit die eigenen Talente in der Gesellschaft Weiterlesen

Buchtip: „Sturm an der Börse. Die Panik von 1907“

„Wie kommt es zu einem Crash an den Aktien- und einer Panik an den Finanzmärkten? Über die Panik von 1907 haben Robert F. Bruner und Sean D. Carr 1 eine facettenreiche und streckenweise minutiöse Darstellung der Ereignisse und Hintergründe verfasst. Der spannend geschriebene Bericht um die Schlüsselfiguren im Finanzsektor New Yorks – inmitten J. P. Morgan – zeigt, wie ein Run auf Banken und andere Finanzinstitute entstand und vor allem, wie facettenreich Finanzkrisen sind. Konsequenterweise lautet die These, dass „es zu Finanzkrisen kommt, wenn viele Kräfte zusammenwirken; wenn auf den Finanzmärkten also sozusagen ein Sturm mit allem, was dazugehört, herrscht.“ (hier)

Lob der Kleinstaaterei

„Wenn sich die Enttäuschung über die Verträge von Maastricht erst einmal breitgemacht haben wird, dann wird man sicherlich erkennen, dass es höchst naiv ist zu glauben, ein Superstaat könne ein Gegengewicht zum Nationalismus seines größten Mitgliedes sein. Die Hoffnung des 21. Jahrhunderts gründet sich auf ein völlig anderes Modell, ein Modell, das im kleinsten Maßstab Universalität herzustellen sucht; ein Modell, das auf der Erkenntnis beruht, dass die ganze Fülle der Existenz auf kleinstem Raum enthalten ist….“ (hier)

Bargeldverbot für Richter und kommunale Mandatsträger?

„Der Kampf um das Bargeld nimmt zunehmend groteske Züge an. Dabei stehen sich Befürworter und Gegner immer unversöhnlicher gegenüber. Durch schwammige Formulierungen eines neuen Gesetzes könnten demnächst fast alle Richter und viele Kommunalpolitiker als potentielle Kriminelle eingestuft und behandelt werden….“ (weiter hier)

Die EU hält arme Länder arm

„….Dennoch verhindert die EU die Entwicklung ärmerer Gesellschaften in vielfältiger Weise, beispielsweise durch ihre Zollvorschriften, die höhere Zölle für weiterverarbeitete Produkte vorschreiben. Dies wird am Beispiel von Kaffeebohnen deutlich, die zollfrei in die EU exportiert werden können, wohingegen gerösteter Kaffee einem Zoll von 7,5 Prozent unterliegt. Ist der Kaffee dann noch entkoffeiniert, steigt der Zoll auf 9 Prozent. Dasselbe gilt für Schokolade: Kakaobohnen unterliegen keinem Zoll, bei Tafelschokolade liegt der Zoll bei 30 Prozent….“ (hier)