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Für ein Europa der vielen kleinen Staaten

„Wer auch immer einen Blick auf eine Karte Europas wirft, bemerkt sofort die vielen Grössenunterschiede der Länder. Der alte Kontinent ist übersät mit Nationen von der Grösse Rhode Islands. Während diese Länder in der Geographieklasse jedoch unerwähnt bleiben, werden sie in der Ökonomie umso mehr bestaunt: Sie tendieren nämlich dazu einen kleineren Staat zu haben und deshalb wirtschaftlich besser dazustehen….“ (hier)

Soll Bayern aus Deutschland austreten?

„….In einer jüngst, im Auftrag der BILD-Zeitung durchgeführten Umfrage hat sich fast jeder Dritte in Bayern für eine Abspaltung von der Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen. In weiteren fünf Bundesländern war es jeder Fünfte. Die vom Meinungsforschungsinstitut YouGov gestellte Frage lautete: „Stimmen Sie der folgenden Zusage zu: Mein Bundesland sollte unabhängig von Deutschland sein.“ (weiter hier)

Und ewig lockt der Umverteiler

„…..Die Umverteiler geben keine Ruhe. Ihr Verlangen nach Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Flötentöne eines Rattenfängers. Immer Weiteres wollen die Umverteiler gleicher und gerechter machen – durch Umverteilen von „oben nach unten“. Brave, aber kenntnisarme und daher leichtgläubige Gemüter sollen in der süßen Melodie schwelgen und ihr hoffnungsvoll folgen. Gefolgschaft wird es immer geben. Nahezu alle etablierten deutschen Parteien haben sich dazu hinreißen lassen, auf jener Flöte zu spielen – die eine mehr, die andere weniger….“ (hier)

Die Zukunft ist dezentralisiert

„….Die Konservativen und Progressiven argumentierten im 20. Jahrhundert für universelle, politische Prinzipen. Die Welt zu formen, ist aber alles andere als einfach. Selbst in unserer äußerst hypervernetzten, digitalisierten Zeit kämpfen die Eliten um die Unterstützung für Globalismus, entgegen einer Flut von Nationalisten, Populisten und Separatisten. Libertäre sollten diese Realität begrüßen und sich einer, dem Universalismus, moralisch wie taktisch überlegeneren, alternativen Vision zuwenden: radikaler Selbstbestimmung….“ (weiter hier)

Was Frauen wollen

„…..Entgegen dem feministischen Narrativ von der westlichen Frau als unterdrücktem Daueropfer sieht es für diese heute besser aus als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Wir können wählen, ein Geschäft eröffnen, ein Darlehen ohne zusätzliche männliche Unterschrift beantragen oder unser eigenes Geld anlegen, ganz so, wie es uns gefällt. Wir können sogar zu Regierungschefs werden und haben alle Chancen, unsere  Wähler genauso furchtbar zu enttäuschen, wie das auch jeder Mann könnte. Und gewiss, der Mut und die Ausdauer visionärer Persönlichkeiten wie Elizabeth Cady Stanton, Susan B. Anthony und Alice Paul spielten eine wichtige Rolle für die politische Freiheit, die Frauen heute genießen…..“ (weiter hier)

Die EU und die Schnurrbartverordnung

„….Den Zentralismus in seinem Lauf hält weder Ochs‘ noch Esel auf – mag der Bürger meinen, wenn er derzeit nach Brüssel blickt. In einem Anflug ludovizianischen Etatismus‘ verkündete Jean-Claude Juncker nach dem Brexit-Referendum, nun müssten alle EU-Mitglieder den Euro übernehmen. Dass die Dänen einen eigenen Vertrag ausgehandelt haben, der sie von einer Euro-Übernahme entbindet, dieses Privileg aber keinerlei Rolle spielt – ist ein Zeichen dafür, dass Subsidiarität zur Auslegungssache geworden ist. Ein Umzug der EU-Regierung von Brüssel nach Versailles böte sich an…..“ (hier)