Schlagwörter: Nahost

Obamas trauriges Vermächtnis in Nahost

„….Nach acht Jahren Obama-Präsidentschaft ist der Nahe Osten gefährlicher als je zuvor. Genau wie in den vorangegangenen desaströsen acht Jahren unter George W. Bush, ist dieser Teil der Welt auch unter den acht desaströsen Jahren der Präsidentschaft Obamas gefährlicher geworden. Das Gleiche gilt für andere internationale Brandherde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in den vergangenen 16 Jahren weltweit eine Vielzahl von groben aussenpolitischen Fehlern zu beobachten waren, besonders in der Region zwischen Libyen Weiterlesen

Warum Israel sich nicht vor Trump fürchtet

„—-Mit dem US-Milliardär, so hoffen die Verantwortlichen in Jerusalem, werde nun ein Mann ins Weiße Haus einziehen, der Israels Nahostpolitik deutlich weniger kritisch gegenübersteht. Einer, der Netanjahu vielmehr freie Hand lässt und nicht immer an ihm herumnörgelt. Einer, der sich im Zweifel eher auf die Seite des jüdischen Staates stellt als auf die der Palästinenser. Einer, der in einer Zwei-Staaten-Lösung allenfalls eine geringe Chance auf Frieden sieht. Einer, auf den als Machtfaktor Verlass ist. (…) (hier)

Als der Nahe Osten aufgeteilt wurde

Vor einhundert Jahren wurde das „Sykes-Picot-Abkommen“ unterzeichnet. Frankreich und England teilten den Nahen Osten für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Einflusssphären unter sich auf. Nachhaltig hat diese Absprache der Kolonialmächte die Geschichte des Orients geprägt. Heute zerbricht die Staatenordnung, die westliche Diplomaten leichthin mit Bleistiftstrichen auf die Karte geworfen haben….. (weiter hier)

Obama, der Dilettant

„…..So gut wie nichts, was Präsident Obama in den letzten sieben Jahren im Nahen Osten in die Hand nahm, hat am Ende funktioniert. Seit außenpolitischer Dilettantismus und die sich daraus ergebenen Fehleinschätzungen haben wesentlich zu dem Scherbenhaufen beigetragen, den wir dort überall bewundern können. Libyen, Ägypten, Syrien, Irak, Jemen, Palästina und nun auch der Iran, der sich zum Sieger aufplustern darf und damit seine Nachbarn Türkei und Saudi Arabien zur Schnappatmung bringt…..“ (hier)

Die aus dem Nahen Osten fliehen bringen ihn mit

„……Das Problem, dem sich Europa gegenüber sieht, ist nicht nur die gewaltige Menge an Migranten, die den Kontinent überfluten. Es besteht darin, dass – nimmt man Erfahrungen der Vergangenheit – diese Menschen dem Nahen Osten nicht entkommen. Sie bringen den Nahen Osten mit. Das Resultat ist eine enorme Belastung des sozialen Geflechts der Gastgebernationen….“ (hier)

Den Mittleren Osten einfach sich selbst überlassen….

(C.O.) Es ist eine subtile Pointe der Geschichte, dass ausgerechnet die Chefin der deutschen Grünen, Katrin Göring-Eckardt, nun für den Einsatz von Soldaten der deutschen Bundeswehr im Kampf gegen den IS ist – da hat die einst (auch) aus der Friedensbewegung heraus entstandene Partei ein ganz schönes Stück Weg Weiterlesen

Die USA haben Recht, aber keinen Plan

(A. UNTERBERGER) Die USA haben sich im Nahen Osten zwischen alle Stühle gesetzt. Dabei ist ihre Hilfe für Kurden, Christen, Jesiden mehr als berechtigt. Auch militärische. Auch Luftangriffe auf islamistische Kämpfer in Syrien.  Diese Ausweitung der Luftattacken jetzt auch auf Syrien ist unumgänglich, auch wenn erst die Empörung der amerikanischen Bevölkerung das Handeln von Präsident Obama ausgelöst hat. Diese Empörung war von den Islamisten selbst durch die grausame Enthauptung Weiterlesen

Die Juden sind immer schuld!

„…..Was auch immer Israel tut, es ist und bleibt in den Augen grosser Teile der Weltöffentlichkeit schuld an Elend und Zerstörung in der Region. Halten sich die israelische Armee und jüdisch-israelische Siedler im Gazastreifen auf, gelten sie als Besatzungsmacht. Ziehen sie sich so wie 2005 zurück, errichten sie angeblich «das grösste Gefängnis der Welt»…“ (NZZ)

Die Angst der französischen Juden vor den Muslimen

„…..Unter französischen Juden macht sich Angst breit. An mehreren Pariser Synagogen ist es in den vergangenen Tagen zu Gewalttaten gekommen. In allen Fällen besteht ein direkter Zusammenhang mit dem jüngsten Aufflammen des Nahostkonflikts. Präsident François Hollande warnte davor, die palästinensisch-israelische Kontroverse auf französischem Boden austragen zu wollen – jedoch genau dies scheint momentan zu geschehen….“ (hier)