Schlagworte: ORF

Selbstbedienungsladen ORF

(ANDREAS UNTERBERGER) Die ZiB berichtet über die Generaldirektorswahl zwischen zwei Kopfan Kopf liegenden Kandidaten. Die Redaktion bemüht sich um Neutralität und Ausgewogenheit – was sie ja sonst nie tut. Aber man weiß ja nie, wer gewinnt. Es könnte ja der Falsche sein. Wenns ums eigene Haus geht, dann können sie also plötzlich doch objektiv sein.
So weit, so gut. Aber dann fällt doch ein entlarvender Satz. Er ist nicht etwa deshalb entlarvend, weil er Präferenzen für einen der beiden Weiterlesen

Wrabetz gegen Grasl: Das ist nicht Brutalität, sondern nebensächlich

(ANDREAS UNTERBERGER)
Wer ORF-Generaldirektor wird, ist längst nicht das wirkliche wichtige Thema rund um den ORF. Das ist es nur für Parteien und Medien. Wohl ist Alexander Wrabetz – zusammen mit Gerhard Weis und Monika Lindner – eindeutig der schlechteste Chef, den der ORF je hatte. Bei seinem Gegenkandidaten Weiterlesen

Bundespräsidentenwahl, 2.Versuch: Was jetzt auf uns zukommt

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Kassenstände der Parteien sind niedrig. Das Interesse der Österreicher an einem weiteren Wahlkampf ist noch niedriger. Fast so niedrig wie die reale Bedeutung des Präsidentenamtes. Das hat sowohl gute wie auch problematische Konsequenzen für den nunmehr dritten Versuch einer Bundespräsidentenwahl Weiterlesen

Objektivität nach Art des ORF

(C.O.) Im Ö1-Morgenjournal, kurz nach acht, erklärt uns der diensthabende Redakteur in einem Beitrag zum Breit: „Die EU muss Trennung sanktionieren“.  – Daraus ergeben sich ein paar Fragen: Warum „muß“ sie das? In welchem europäischen Vertrag steht das? Wäre es nicht eventuell klüger, eine demokratisch legitimierte Trennung nicht zu sanktionieren, sondern so schmerzfrei wie möglich zu gestalten? Und: wird der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF durch derart dumme, einseitige Propaganda erfüllt?

Nein Herr Kern, ich will nicht abgeholt werden

(C.O.) Der ORF-Mann Hans Bürger hat gestern in der ZiB 2 über den SPÖ-Parteitag berichtet. Der neue Parteivorsitzende Christian Kern habe es da als Fehler der SPÖ bezeichnet, den Wähler nicht abgeholt zu haben. Um Missverständnisse zu vermeiden: ich lege großen Wert darauf, auch in Zukunft nicht von der SPÖ „abgeholt“ zu werden. In einem Staat, in dem Wähler abgeholt werden, vielleicht gar am frühen Morgen von Männern im Ledermantel, möchte ich nämlich eher nicht leben. Lasst uns doch ganz einfach in Ruhe.

„ORF-Chefs als Untertanen“

„…..Seit dem ÖVP-Kanzler Josef Klaus (1964–1970) hat noch jeder Regierungschef versucht, sich den ORF untertan zu machen. Und außer Gerd Bacher spielten fast alle ORF-Chefs gerne die Untertanen. Auch einige der sogenannten Aufsichtsorgane waren immer bereit, gegen persönliche Vorteile – von eigenen Sendungen bis zu vermehrten TV-Auftritten – ihre Stimme zu verkaufen. Solange alle ungeniert mitspielen, wird die Korruption rund um den ORF nicht aufhören…..“ (hier)

Skandal ORF-Wahlberichterstattung

(Werner REICHEL) Der ORF hat im Präsidentschaftswahlkampf alle Register gezogen und mehr oder wenig offen Wahlwerbung für Alexander Van der Bellen betrieben. Man hat gar nicht erst groß versucht, die Meldungen, Reportagen, Analysen oder Berichte als objektiv, unabhängig und äquidistant zu tarnen. Zuviel ist für den Staatsfunk auf dem Spiel gestanden. Ein blauer Bundespräsident wäre für den Staatsfunk eine Katastrophe, wo doch der ORF seit Jahrzehnten die Freiheitlichen als politisch Aussätzige behandelt und täglich in allen Formaten abwatscht. Man fürchtet sich, zu Recht oder nicht, dass sich die FPÖ, sollte sie an die Macht kommen, dafür revanchieren wird. Entsprechend motiviert waren die ORF-Journalisten um Sascha den Einzug in die Hofburg zu ermöglichen. Denn eines ist sicher, in Van der Bellen hat der ORF für sich und seine Begehrlichkeiten einen treuen Fürsprecher. Eine Hand wäscht die andere.
(hier)

Keine ORF-Gebühren mehr für Computer-Zuseher

„….Wer ORF-Angebote nur über einen Computer mit Internetanschluss konsumiert, muss künftig keine GIS Gebühren mehr zahlen. Diese Entscheidung fällte der Verwaltungsgerichtshof im Falle des mehrjährigen Rechtsstreits eines Wieners mit dem ORF. Der ORF drängt nun auf eine Gebührenreform – finanziert er sich doch zum überwiegenden Anteil aus den GIS Gebühren und sieht jetzt seine Felle davonschwimmen….“ (hier)

Panama Papers: Der ORF im Schnappatmungs-Modus

(CHRISTIAN ORTNER) Seit der Veröffentlichung von in Panama entwendeten Firmenunterlagen wissen wir nun also, dass russische Oligarchen, ein paar B-Liga-Politiker sowie einige Fußballfunktionäre über mittelamerikanische Briefkastenfirmen, dubiose Konten und anrüchige gesellschaftsrechtliche Konstruktionen verfügen und Banken dabei manchmal behilflich waren. Der Name Putin kommt zwar nicht vor, aber der eines engen Freundes. So eine Überraschung auch.

Darüber, ob der Schnappatmungsmodus, in dem nicht nur der ORF seit Tagen über die panamaische Causa berichtet, dem Neuigkeitswert Weiterlesen