Schlagworte: ORF

Objektivität nach Art des ORF

(C.O.) Im Ö1-Morgenjournal, kurz nach acht, erklärt uns der diensthabende Redakteur in einem Beitrag zum Breit: „Die EU muss Trennung sanktionieren“.  – Daraus ergeben sich ein paar Fragen: Warum „muß“ sie das? In welchem europäischen Vertrag steht das? Wäre es nicht eventuell klüger, eine demokratisch legitimierte Trennung nicht zu sanktionieren, sondern so schmerzfrei wie möglich zu gestalten? Und: wird der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF durch derart dumme, einseitige Propaganda erfüllt?

Nein Herr Kern, ich will nicht abgeholt werden

(C.O.) Der ORF-Mann Hans Bürger hat gestern in der ZiB 2 über den SPÖ-Parteitag berichtet. Der neue Parteivorsitzende Christian Kern habe es da als Fehler der SPÖ bezeichnet, den Wähler nicht abgeholt zu haben. Um Missverständnisse zu vermeiden: ich lege großen Wert darauf, auch in Zukunft nicht von der SPÖ „abgeholt“ zu werden. In einem Staat, in dem Wähler abgeholt werden, vielleicht gar am frühen Morgen von Männern im Ledermantel, möchte ich nämlich eher nicht leben. Lasst uns doch ganz einfach in Ruhe.

„ORF-Chefs als Untertanen“

„…..Seit dem ÖVP-Kanzler Josef Klaus (1964–1970) hat noch jeder Regierungschef versucht, sich den ORF untertan zu machen. Und außer Gerd Bacher spielten fast alle ORF-Chefs gerne die Untertanen. Auch einige der sogenannten Aufsichtsorgane waren immer bereit, gegen persönliche Vorteile – von eigenen Sendungen bis zu vermehrten TV-Auftritten – ihre Stimme zu verkaufen. Solange alle ungeniert mitspielen, wird die Korruption rund um den ORF nicht aufhören…..“ (hier)

Skandal ORF-Wahlberichterstattung

(Werner REICHEL) Der ORF hat im Präsidentschaftswahlkampf alle Register gezogen und mehr oder wenig offen Wahlwerbung für Alexander Van der Bellen betrieben. Man hat gar nicht erst groß versucht, die Meldungen, Reportagen, Analysen oder Berichte als objektiv, unabhängig und äquidistant zu tarnen. Zuviel ist für den Staatsfunk auf dem Spiel gestanden. Ein blauer Bundespräsident wäre für den Staatsfunk eine Katastrophe, wo doch der ORF seit Jahrzehnten die Freiheitlichen als politisch Aussätzige behandelt und täglich in allen Formaten abwatscht. Man fürchtet sich, zu Recht oder nicht, dass sich die FPÖ, sollte sie an die Macht kommen, dafür revanchieren wird. Entsprechend motiviert waren die ORF-Journalisten um Sascha den Einzug in die Hofburg zu ermöglichen. Denn eines ist sicher, in Van der Bellen hat der ORF für sich und seine Begehrlichkeiten einen treuen Fürsprecher. Eine Hand wäscht die andere.
(hier)

Keine ORF-Gebühren mehr für Computer-Zuseher

„….Wer ORF-Angebote nur über einen Computer mit Internetanschluss konsumiert, muss künftig keine GIS Gebühren mehr zahlen. Diese Entscheidung fällte der Verwaltungsgerichtshof im Falle des mehrjährigen Rechtsstreits eines Wieners mit dem ORF. Der ORF drängt nun auf eine Gebührenreform – finanziert er sich doch zum überwiegenden Anteil aus den GIS Gebühren und sieht jetzt seine Felle davonschwimmen….“ (hier)

Panama Papers: Der ORF im Schnappatmungs-Modus

(CHRISTIAN ORTNER) Seit der Veröffentlichung von in Panama entwendeten Firmenunterlagen wissen wir nun also, dass russische Oligarchen, ein paar B-Liga-Politiker sowie einige Fußballfunktionäre über mittelamerikanische Briefkastenfirmen, dubiose Konten und anrüchige gesellschaftsrechtliche Konstruktionen verfügen und Banken dabei manchmal behilflich waren. Der Name Putin kommt zwar nicht vor, aber der eines engen Freundes. So eine Überraschung auch.

Darüber, ob der Schnappatmungsmodus, in dem nicht nur der ORF seit Tagen über die panamaische Causa berichtet, dem Neuigkeitswert Weiterlesen

Der ORF und die frechen Judenlümmel

„….Österreich 2016: „Drei Palästinenser nach Angriffen im Westjordanland getötet“, schreibt orf.at in einer Schlagzeile. Und weiter: „Israelische Soldaten haben drei Palästinenser im Westjordanland erschossen.“ Allgemeine Empörung über die bösen israelischen Soldaten. Nur wer jetzt noch weiterliest, erfährt: „Zwei der Männer (nämlich der Palästinenser, Anm.) hätten mit Handfeuerwaffen zuvor das Feuer auf Zivilisten und Soldaten eröffnet, teilte das Militär heute mit.“ Schlagzeilen können lügen. Sie können Täter zu Opfern machen. Eine wahrheitsgemäße Schlagzeile hätte gelautet: „Terroristen bei Mordanschlag getötet“. Aber das hätte nicht in ein Weltbild gepasst, in dem die frechen Judenlümmel, Pardon: die Israelis stets die Bösen und die Palästinenser stets die Guten sind…..“ (weiter hier)

Was für den ORF „ein Wiener“ ist

„Wiener drohte Ex-Frau umzubringen“, titelte ORF.at in einer Chronik-Meldung. Der gelernte ORF.at-Leser denkt reflexartig: Das muss wirklich ein Wiener sein, weil bei etwaigen Ausländern schreibt ORF.at zur Schonung der schwachen Nerven seiner potenziell fremdenfeindlichen Leser üblicherweise „Mann drohte Ex-Frau umzubringen“ – (weiter hier)