Schlagworte: ORF

Warum entschuldigt sich der ORF nicht?

(GEORG VETTER) In news.ORF.at lautete die Schlagzeile zu Jahresbeginn „Rassismusvorwürfe: Debatte um Polizeieinsatz in Köln“. Der eilige Leser wird dies so verstehen, dass der Polizei ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, das auf rassistischen Vorurteilen beruht. Tatsächlich erfährt der aufmerksame Konsument dieser website nach einem einleitenden Geschwurbel eher vom Gegenteil. Nämlich davon, dass die Polizei Hunderte Frauen vor jenem Schicksal bewahrt hat, Weiterlesen

Die ORF-Gebühr, so zeitgemäß wie einst die Vorrechte des Adels

(Christian Ortner) Der Österreichische Rundfunk gehört nicht vom Staat finanziert, sondern endlich aus den Klauen des schrecklichen De-facto-Eigentümers Staat befreit.  Dass sich der ORF in erheblichem Maß aus Geld finanziert, das jedem Besitzer eines TV-Geräts oder Radios zwangsweise abgeknöpft wird – ganz unabhängig davon, ob der/die Betreffende die Produkte der Anstalt konsumiert oder nicht – ist ein chronisches Ärgernis in diesem Land. Es ist dies eine Form staatlichen Zwangs, die genauso obsolet, unvernünftig Weiterlesen

Wie der ORF die Todesopfer des Sozialismus erklärt

(C.O.) Venezuela ist gerade dort, wo jedes sozialistische Wirtschaftssystem früher oder später ist: am Ende, und zwar völlig am Ende. Selbst Medikamente und Nahrungsmittel sind Mangelware geworden, ein Großteil der Bevölkerung leidet Hunger, selbst in Spitälern gibt es kaum noch Trinkwasser. „Venezuela lässt seine Kinder sterben,“ titelte Weiterlesen

Wie der ORF van der Bellen hilft

(ANDREAS UNTERBERGER) Das Innenministerium habe die Verdächtigungen „widerlegt“, dass Alexander van der Bellen zusammen mit Peter Pilz in Spionage-Aktionen verwickelt gewesen sei. So tönt es aus der ZiB. Tatsache ist freilich, dass das Innenministerium gar nichts „widerlegt“ hat. Es hat lediglich einst (unter Minister Strasser) in einer Anfragebeantwortung gesagt, dass es „keine Erkenntnisse“ über Kontakte zwischen den grünen Politikern und einem angeblichen Stasi-Spion habe. Was letztlich gar nichts heißt. Denn mit absoluter Sicherheit Weiterlesen

Tod eines Hoffnungsträgers

(WERNER REICHEL) Naja, zumindest „umstritten“ war er für den ORF. Der österreichische Staatsfunk trauert so wie Evo Morales, Doris Bures oder Nicolás Maduro um den verstorbenen kommunistischen Diktator Fidel Castro. Nur am Rande wird in der ZiB 1 angedeutet, dass es in der Biographie dieser „Legende“, dieses „Hoffnungsträgers“ auch ein paar – hüstel, hüstel – nicht ganz so helle Flecken gegeben haben könnte. Das klingt dann so: „Politische Gegner wurden ausgeschaltet.“ Punkt. Das war‘s. Begriffe wie politische Gefangene, Militärdiktatur, Weiterlesen

Dafür zahlt man echt gerne ORF-Zwangsabgabe

(LUKE LAMETTA) Pünktlich zur Vergabe des sogenannten „Wirtschaftsnobelpreis“ rührt der sich in beklagenswerter Ironieferne „öffentlich-rechtlich“ schimpfende Medienanbieter mit dem Zwangsgebühren-Privileg die ORF-Werbetrommel: Unter der – wie ungewöhnlich – wertfreien Überschrift „Steigbügelhalter für den Neoliberalismus“¹, ja da schau her. Für das neue Buch des – bin überrascht – linken Wirtschaftshistorikers Avner Offer. Na sowas aber auch.
Zusammenfassung des Schmökers für Nervöse: Wirtschaftsnobelpreise Weiterlesen

Die „Objektivität“ des ORF

(MARCUS FRANZ) Wenn Ex-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Rahmen einer Buchpräsentation seine Meinung darüber abgibt, wer sein Nachfolger werden soll, ist das nichts Anstößiges und völlig legitim. Er tut dies definitiv als Privatperson ohne amtliche Pflichten und er äußert seine Meinung als stimmberechtigter Bürger dieses Landes. Und wenn Heinz Fischer nun Alexander van der Bellen wählen will und dies offen sagt, Weiterlesen