Schlagworte: ORF

Skandal ORF-Wahlberichterstattung

(Werner REICHEL) Der ORF hat im Präsidentschaftswahlkampf alle Register gezogen und mehr oder wenig offen Wahlwerbung für Alexander Van der Bellen betrieben. Man hat gar nicht erst groß versucht, die Meldungen, Reportagen, Analysen oder Berichte als objektiv, unabhängig und äquidistant zu tarnen. Zuviel ist für den Staatsfunk auf dem Spiel gestanden. Ein blauer Bundespräsident wäre für den Staatsfunk eine Katastrophe, wo doch der ORF seit Jahrzehnten die Freiheitlichen als politisch Aussätzige behandelt und täglich in allen Formaten abwatscht. Man fürchtet sich, zu Recht oder nicht, dass sich die FPÖ, sollte sie an die Macht kommen, dafür revanchieren wird. Entsprechend motiviert waren die ORF-Journalisten um Sascha den Einzug in die Hofburg zu ermöglichen. Denn eines ist sicher, in Van der Bellen hat der ORF für sich und seine Begehrlichkeiten einen treuen Fürsprecher. Eine Hand wäscht die andere.
(hier)

Keine ORF-Gebühren mehr für Computer-Zuseher

„….Wer ORF-Angebote nur über einen Computer mit Internetanschluss konsumiert, muss künftig keine GIS Gebühren mehr zahlen. Diese Entscheidung fällte der Verwaltungsgerichtshof im Falle des mehrjährigen Rechtsstreits eines Wieners mit dem ORF. Der ORF drängt nun auf eine Gebührenreform – finanziert er sich doch zum überwiegenden Anteil aus den GIS Gebühren und sieht jetzt seine Felle davonschwimmen….“ (hier)

Panama Papers: Der ORF im Schnappatmungs-Modus

(CHRISTIAN ORTNER) Seit der Veröffentlichung von in Panama entwendeten Firmenunterlagen wissen wir nun also, dass russische Oligarchen, ein paar B-Liga-Politiker sowie einige Fußballfunktionäre über mittelamerikanische Briefkastenfirmen, dubiose Konten und anrüchige gesellschaftsrechtliche Konstruktionen verfügen und Banken dabei manchmal behilflich waren. Der Name Putin kommt zwar nicht vor, aber der eines engen Freundes. So eine Überraschung auch.

Darüber, ob der Schnappatmungsmodus, in dem nicht nur der ORF seit Tagen über die panamaische Causa berichtet, dem Neuigkeitswert Weiterlesen

Der ORF und die frechen Judenlümmel

„….Österreich 2016: „Drei Palästinenser nach Angriffen im Westjordanland getötet“, schreibt orf.at in einer Schlagzeile. Und weiter: „Israelische Soldaten haben drei Palästinenser im Westjordanland erschossen.“ Allgemeine Empörung über die bösen israelischen Soldaten. Nur wer jetzt noch weiterliest, erfährt: „Zwei der Männer (nämlich der Palästinenser, Anm.) hätten mit Handfeuerwaffen zuvor das Feuer auf Zivilisten und Soldaten eröffnet, teilte das Militär heute mit.“ Schlagzeilen können lügen. Sie können Täter zu Opfern machen. Eine wahrheitsgemäße Schlagzeile hätte gelautet: „Terroristen bei Mordanschlag getötet“. Aber das hätte nicht in ein Weltbild gepasst, in dem die frechen Judenlümmel, Pardon: die Israelis stets die Bösen und die Palästinenser stets die Guten sind…..“ (weiter hier)

Was für den ORF „ein Wiener“ ist

„Wiener drohte Ex-Frau umzubringen“, titelte ORF.at in einer Chronik-Meldung. Der gelernte ORF.at-Leser denkt reflexartig: Das muss wirklich ein Wiener sein, weil bei etwaigen Ausländern schreibt ORF.at zur Schonung der schwachen Nerven seiner potenziell fremdenfeindlichen Leser üblicherweise „Mann drohte Ex-Frau umzubringen“ – (weiter hier)

Wenn der ORF Propaganda macht

„…….Harte Kritik am ORF übt der Vizepräsident des „European Jewish Congress“ (EJC), Ariel Muzicant. Den im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am 3. Jänner ausgestrahlten Beitrag „Palästina – Hoffnung trotz allem“ nennt Muzicant „einseitig, unobjektiv und die Realität verzerrend.“ Der ORF macht sich damit zu einem Handlanger der palästinensischen Propaganda“, sagt der ehemalige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Weiterlesen

Der ORF und das Bargeld-Verbot

(WERNER REICHEL) Schon seit langem ist der EU das Bargeld ein Dorn im Auge. Auch wenn man die Pläne zur Abschaffung von Banknoten und Münzen derzeit noch offiziell dementiert. Schließlich ist die EU dank der katastrophalen Flüchtlings- und Einwanderungspolitik ohnehin extrem unpopulär. Da ist es besser, den Ball vorerst flachzuhalten. In einigen Staaten, wie etwa in Italien oder Frankreich, gibt es aber bereits Bargeld-Einschränkungen und Obergrenzen. Und weil diese Maßnahmen in der Bevölkerung so unbeliebt sind, geht man bei deren Umsetzung Weiterlesen

Asylkrise und Medienversagen

(C.O.) Ein Journalist „darf sich nicht gemein machen. Auch nicht mit etwas Gutem“, formulierte einst Hans-Joachim Friedrichs, eine Ikone des deutschen Journalismus, punktgenau eines der ganz zentralen Dogmen dieses Berufsstandes.Nimmt man dieses Dogma so ernst, wie man es ernst nehmen sollte, dann haben ziemlich viele Medien des deutschen Sprachraumes in den vergangenen Monaten einen ziemlich schlechten Job gemacht. Denn „gemein gemacht“ mit jener Sache, die sie je nach persönlichem Gusto im Migrationsdrama der vergangenen Wochen für die gute hielten, Weiterlesen