Schlagworte: Österreich

Österreichs Wallonie-Problem

(ANDREAS UNTERBERGER) Weil das wallonische Regionalparlament einige Forderungen erpressen will, könnte ein gesamteuropäischer Handelsvertrag mit Kanada scheitern. Das ist total absurd, selbst wenn in den nächsten Tagen doch noch eine Letzte-Augenblick-Rettung gefunden werden sollte. Das muss eigentlich auch jenen seltsam vorkommen, die aus unerfindlichen Gründen neuerdings Handelsverträge für Teufelszeug halten, nachdem schon zahlreiche andere solcher Abkommen Weiterlesen

Ob Österreich das je zurückzahlen wird?

„….The latest evidence of the unprecedented scramble for yield and duration came yesterday when it was revealed that Austria would join the rest of the Eurozone in selling ultra-long dated debt in the form of 70 Year bonds. It didn’t take long to find willing buyers, and moments ago Bloomberg reported that this latest offering priced without a hitch when Austria sold 2 billion euros of bonds due in November 2086…..“ (hier)

Bataclan-Massenmörder reisten vermutlich durch Österreich

„Mehr als zweieinhalb Stunden dauerte das Massaker der drei IS-Terroristen im Bataclan-Konzertsaal. 89 Menschen starben – mehr als an jedem anderen Anschlagsort der Pariser Terrornacht des 13. November 2015. Die ungarische regierungsnahe Zeitung Magyar Idök berichtet nun, dass die drei Bataclan-Massenmörder, Ismail M., Samy A. und Foued A., zuvor in Budapest abgeholt worden waren. Und zwar von Salah Abdeslam. In einem Audi A6 fuhr der Belgier die aus Frankreich stammenden Syrien-Rückkehrer „in Richtung österreichischer Grenze“. Das Trio war demnach über die Balkanroute in die EU eingesickert, wie zwei weitere Paris-Attentäter….“ (hier)

Der grüne Schmähtandler

(WERNER REICHEL) Der Sommer ist zu Ende, die nächste Runde im Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen. Die neuen Plakate von Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen hängen bereits in ganz Österreich. Der grüne Professor wirbt diesmal mit dem Slogan: „FÜR UNSER VIELGELIEBTES ÖSTERREICH“

Man kann sich die Hetz gut vorstellen, die Van der Bellen, sein Wahlkampfteam Weiterlesen

Österreich verjausnet fröhlich seine Zukunft

„…..Das Erfolgsmodell Österreich – als vielgepriesene Insel der Seligen – ist weitgehend barocke Fassade, hinter der die Balken erschreckend morsch sind. Es handelt sich weniger um Täuschung als um Lebenslügen, die man sich immer krampfhafter selbst einzureden sucht. Das Programm des kürzlich abgetretenen Kanzlers Werner Faymann bestand einzig im Beschwören österreichischer Glückseligkeit, was angesichts wachsender Sorgen und Ängste, «obwohl es uns so gut geht», den Eindruck peinlicher Einfältigkeit verstärkte. In Österreich lebt es sich noch immer ganz gut – durch Kapitalkonsum in jeder Hinsicht. Das – insbesondere kulturelle – Kapital des Landes ist beeindruckend, aber nicht unendlich. Wie Deutschland weist Österreich Reste eines hohen Ethos von Leistungsbereitschaft und Vertrauenswürdigkeit auf, nur etwas gemildert durch Gemütlichkeit und Schlampigkeit. Letzteres macht einen wutgetriebenen Wandel in Österreich wahrscheinlicher als in Deutschland, denn die Vertrauensseligkeit ist eben ein wenig geringer, und die Verhältnisse sind etwas schlampiger….“ (hier)

Brauchen wir einen Austro-Islam?

(ANTONIA FERETTI) Oder vielleicht gar einen österreichischen? Mit entsprechenden Kindergärten und Schulen, die die muslimischen Kinder den wahren Glauben lehren. Viele moralisch einwandfreie Österreicher (und womöglich noch mehr Innen) befürworten dies glühend, wir sind ja tolerant und Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Die Frage, welche Inhalte denn dort vermittelt werden, ist verpönt und bringt den, der sie stellt, in ein schiefes Licht. Seitens des ORF ist man seit geraumer Zeit bemüht, positive Stimmung für den Islam zu machen, Weiterlesen

Nein, das ist kein Fake…

Gefunden auf „OE24„, der Website der Tageszeitung „Österreich“:  „Schon eine Stunde nach seinem Rücktritt, bevor er noch mit seinen Ministern und seiner Partei gesprochen hatte, wählte Werner Faymann die Telefonnummer von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner, der gerade in Los Angeles ist. Es war halb fünf Uhr früh in Los Angeles, als Faymann dem ÖSTERREICH-Herausgeber ein erstes kurzes Interview zu seinem Rücktritt gab.

Faymann: Herr Fellner, ich wollte Ihnen nur als einem der Ersten auch persönlich sagen, dass ich heute zurück getreten bin und warum – und wie’s jetzt weitergehen soll.

ÖSTERREICH: Warum dieser plötzliche Rücktritt, Herr Bundeskanzler. Sie haben am Wochenende ja noch gesagt, Sie werden um Ihren Verbleib als SPÖ-Chef kämpfen und nicht freiwillig gehen?

Faymann: Richtig, ich habe auch gekämpft – wirklich mit all meinem Einsatz und ich konnte die Mehrheit der Partei überzeugen, dass wir gemeinsam in eine Strategie-Reform gehen sollen. Ich habe die Mehrheit der SPÖ hinter mir gehabt, wirklich. Aber es gibt Situationen im Leben, da reicht die Mehrheit nicht, da braucht man den Rückhalt der gesamten Partei, von allen. Und das war nicht mehr der Fall – das habe ich gespürt, das haben mir einige auch gesagt. Und ohne Rückhalt von allen ist die Aufgabe, die SPÖ erfolgreich zu führen, nicht zu machen…..“

Rückkehrer fühlt sich in Syrien sicherer als in Österreich

„…..Ein Teil der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, kehrt wieder zurück in die Heimat – trotz Krieg und Gewalt. n-tv Reporter Dirk Emmerich trifft in Damaskus einen christlichen syrischen Heimkehrer. Spero Haddad erzählt, wieso er aus Österreich nach Syrien zurückgekehrt ist. Seine Erfahrung mit seinen Mit-Flüchtlingen ist erschreckend….“ (Video hier)

Oxfam: Doppelt so viele Syrer für Österreich

„…..Die internationale Nothilfeorganisation Oxfam hat Österreich dazu aufgefordert, noch einmal so viele Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufzunehmen wie bisher. Österreich habe 47 Prozent des „gerechten Anteils“ syrischer Flüchtlinge aufgenommen, sagte Oxfam-Sprecher Nikolai Link zur APA. Laut Oxfam sollen reiche Länder zehn Prozent der 4,8 Millionen Syrien-Flüchtlinge aufnehmen…. “ (hier)

Österreich fällt immer weiter zurück…

(ANDREAS TÖGEL) Bei der Beschäftigung mit Datenaggregaten ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Denn selbstverständlich hat schon die Auswahl der Kriterien maßgeblichen Einfluss auf Studienergebnisse. Und natürlich ist auch die Art der Datenerhebung und die Interpretation der Daten entscheidend. Das vom Studienautor (oder dessen Auftraggeber) gewünschte Ergebnis, kann leicht durch eine entsprechende Datenselektion- und Interpretation beeinflusst werden. Ein besonderes Problem bereiten Messungen und Vergleiche „weicher Daten“, Weiterlesen