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Die Karriere des neuen ÖVP-Chefs

Die ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP leistet sich wieder einmal einen Obmann mit ausserordentlich überschaubaren Erfahrungen in der Wettbewerbswirtschaft. Ein  am Markt erwirtschaftetes Einkommen hat der Mann nämlich offenbar noch nie erzielt : “Reinhold Mitterlehner besuchte von 1962 bis 1966 die Volksschule in Helfenberg und wechselte im Anschluss an das Realgymnasium in Rohrbach, an dem er 1974 die Matura ablegte. Danach leistete Mitterlehner von 1974 bis 1975 den Präsenzdienst ab und begann 1974 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. 1980 schloss Mitterlehner sein Studium mit dem akademischen Grad Dr. iur. ab. 1990 absolvierte er den Post-Graduate-Lehrgang für Verbandsmanagement Weiterlesen

Der Vizekanzler, ein Leichtmatrose?

“Ich habe es Parteiobmann Michael Spindelegger schriftlich mitgeteilt und damit begründet, dass die ÖVP von einer gewissen provinziellen Dumpfheit befallen ist und Selbstverliebtheit dazu führt, zu glauben, dass man jeden Job in dieser Republik machen kann. Dass ich es für fahrlässig halte, dass der Bundesparteivorstand zuließ, dass Spindelegger Finanzminister wird. Ich hielte es ja auch für unverantwortlich, wenn man einen Segelflieger-Piloten einen Airbus fliegen lässt….” (Der langjährige ÖVP-Spitzenpolitikrt Ferdinand Maier begründet, warum er seine Parteimitgliedschaft ruhen läßt, hier)

Warum ehrlich Geld verdienen, wo es doch die Politik gibt?

(C.O.) Es ist zwar kein schöner, dafür aber ein höchst aufschlussreicher Anblick, der sich immer dann bietet, wenn durch einen Betriebsunfall für einen Moment die wahren Motive der hiesigen politischen Klasse sichtbar werden. Wenn also kurz Pappmaché-Kulissen wie „Gerechtigkeit!“ und „Wirtschaft entfesseln!“ beiseitegeschoben werden und die dahinterliegenden Maschinenräume politischer Machtausübung Weiterlesen

Das sind nicht mehr Steuern, das ist schon Diebstahl

(C.O.)

Wer hierzulande als Angestellter 4.000 Euro im Monat verdient, was zwar ganz gut ist, aber noch nicht wirklich die Mitgliedschaft im Millionärsclub eröffnet, der zahlt davon (selbst unter Berücksichtigung des steuerbegünstigten 13. und 14. Gehaltes) knapp 40% an Steuern und Sozial-Abgaben.

Fast die Hälfte des Einkommens an den Staat abliefern: Das empfinden die meisten der Betroffenen als übermäßige Steuerlast; Weiterlesen