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Total neoliberal!

„…In der neoliberalen Hochleistungsgesellschaft müssen Menschen mittlerweile 38,5 Stunden die Woche bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres durchschuften. Um sich dann für einen eingezahlten Pensions-Euro mit zwei Euro Rente abspeisen zu lassen. Bereits vier Prozent der Beschäftigten werden in Österreich nach Angebot und Nachfrage entlohnt, was wiederum heißt, dass nur noch 96 Prozent der Werktätigen vor den Launen wütender Märkte geschützt sind. Dieser Prozess der totalen Verökonomisierung der menschlichen Arbeitskraft wird noch furchtbar enden….“ (hier)

Hilft der ORF der SPÖ?

„…..Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, glauben 46% der Österreicher an eine parteipolitische Bevorzugung in der ORF-Berichterstattung – wobei die Einschätzungen darüber auseinander gehen, über wen wohlwollend berichtet wird: Mit 36% sehen die meisten Befragten die SPÖ bevorzugt, Weiterlesen

Das Boot ist doch voll?

„….Und selbstverständlich können alle Leute, die 2015 angesichts der Migrationswelle irgendwann das Gefühl beschlichen hat, dass das möglicherweise nicht ohne gröbere Verwerfungen so weitergehen kann, das Horst-Wessel-Lied auswendig – und gendern es nicht einmal! Außerdem ziehen sie sich zu Hause gerne Springerstiefel an, sogar, wenn sie früher vielleicht selbst grün gewählt haben. Dann marschieren sie eben jetzt in der Dachwohnung in Wien-Neubau, die sie aus Gründen der Tarnung immer noch haben, damit herum, diese Häretiker!…“ (Im „profil“, erstaunlicherweise)

Was Stimmungsmache ist, bestimmt das „profil“

(C.O.) Wer sich derzeit auf die Website des Magazins profil verirrt, sieht als erstes folgende Schlagzeile: „Wahlempfehlung: Warum Van der Bellen der richtige Bundespräsident wäre“. Klickt man etwas weiter runter, stößt man auf diese Story: „unzensuriert.at: Wie die FPÖ-nahe Site systematisch Stimmung macht“ – Das ist subtiler Humor vom Feinsten. Chapeau.

 

Gutmenschen, Untermenschen und Ungeziefer

(WERNER REICHEL)  Die politisch-korrekte Elite ist nervös. Die ehemaligen Volks- und Großparteien verlieren von Umfrage zu Umfrage, von Wahl zu Wahl an Bedeutung und Stimmen. Immer öfter verpuffen die Predigten und Durchhalteparolen der Gutmenschen ohne jede Wirkung, die moralischen Erpressungsversuche bleiben immer öfter nur Versuche. Den linken Mainstreammedien laufen die Leser, Weiterlesen

Alternative Pädagogik statt Grenzschutz

„Europas Grenzschutz wirkt seit Monaten wie eine Spielart der alternativen Pädagogik. Vom Prinzip des Handelns hat man sich weitgehend verabschiedet. Wer etwas tut, könnte ja irgendwann an unschönen Fotos schuld sein, die den Bürger verstören und, das ist am Schlimmsten, bis in alle Ewigkeiten im Internet kursieren. Wer passiv bleibt, hat ein gutes Gewissen und wird beim nächsten Shitstorm eventuell verschont.“ (hier)

Wenn Journalisten Aktivisten werden

„……Es ist der Job von Journalisten, die Realität abzubilden und zu kommentieren. Es läuft etwas falsch, wenn sie selbst zu Aktivisten werden.
Rund um die Wien-Wahl war das leider ziemlich häufig der Fall. Man kann es, nur zum Beispiel, durchaus erstaunlich finden, dass die Bewohner von Gemeindebauten, früher eine zuverlässige rote Bank, seit ein paar Jahren so zahlreich die FPÖ wählen. Dieser Umstand ist eine Analyse wert. Aber die Herablassung, mit der sich manche Kollegen neuerdings dem ungehorsamen, weil blau-affinen Volk Weiterlesen

Das neue Reichs-Rassenamt bei der Arbeit

(C.O.) „profil“ besucht eine Strache-Wahlkampfveranstaltung der FPÖ und kommt zu einer bemerkenswerten politischen Analyse: „Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zukreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern.“ (hier)

„profil“ , „Charlie Hebdo“ und die Meinungsfreiheit

………Die Anhänger Mohammeds offensiv mit Satirischem zu verletzen – das tut man einfach nicht. So wenig wie man antisemitisch witzelt. Da mögen die „Charlies“ und „Titanics“ noch so aufklärerisch daherkommen und sich als Vorkämpfer der Meinungsfreiheit gerieren…..“ (profil, 25.9.2012)