Schlagworte: Reiche

Sarrazin: “Wer gegen Ungleichheit ist, ist das oft aus Neid”

“….Reichtum macht einen Menschen nicht schlechter und schuldiger als andere, macht ihn aber auch nicht besser. Aber in der Art, wie in den Medien Reichtum und wie die Verfehlungen der Reichen behandelt werden – daran sieht man das Vorurteil. Das ist auch eine Kultur des Neides. Wer gegen Ungleichheit ist, ist es ja oft nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er Neid verspürt….” (Tilo Sarrazin, hier)

Die Umverteiler finden immer noch etwas zum Umverteilen

“….Selbst wenn die Reichen einmal arm und die Armen reich sind, gibt es gute Gründe, die Umverteilung weiterzuführen. Denn solange es beim Nachbarn etwas zu holen gibt, ist es rational, sich dies anzueignen. Umverteilung ist ein Gut ohne Sättigung. Erst wenn alle Menschen nichts mehr haben, mag eine Umkehr eintreten. Ein solcher Nullpunkt wurde in den ehemaligen Ostblockstaaten nach vierzig bzw. siebzig Jahren Sozialismus erreicht….” (hier)

Aus meinem Posteingang

“…..Herr Ortner hingegen wäre es nicht einmal wert, guillotiniert zu werden – das würde sich wegen dem bißchen Hirn überhaupt nicht auszahlen….

Mit freundlichen Grüßen
Roman Müller-Balac

Geld drucken ist Umverteilung von unten nach oben

“….Der ehemalige Banker der Federal Reserve Bank (Fed) Andrew Huszar entschuldigte sich in einer Kolumne des Wall Street Journal für die Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank, an der er maßgeblich beteiligt war. Diese habe nicht dem Volk und der Realwirtschaft gedient, sondern lediglich die Banken gestärkt….” (Hier)

Ich soll reich sein?

“…..Die “Reichen” haben in Deutschland keinen guten Leumund. Sie stehen unter dem Generalverdacht, ihr Vermögen auf Kosten der Gemeinschaft erwirtschaftet oder schlicht ergaunert zu haben. Der Satz des französischen Frühsozialisten Pierre-Joseph Proudhon, nach dem Eigentum Diebstahl sei, hat in der deutschen Öffentlichkeit, und keineswegs nur auf der Linken, erstaunlich viele Anhänger….” (Witziger Essay in der “Welt“)

Buchtip: “Die Superreichen”

(C.O.) Wer sich für das Schicksal der Armen interessiert, findet laufmeterweise einschlägige Literatur. Die Welt der Armut ist bestens erforscht. Wer sich hingegen für die Welt der Reichen interessiert, und zwar nicht aus der Perspektive von Glitter & Glamour, sondern in politischem und ökonomischem Kontext, der hat ein Problem. Denn die Reichen schätzen es in der Regel nicht, von Reichtumsforschern interviewt, ausgefragt und vermessen zu werden. Sie ziehen es in aller Regel vor, Weiterlesen