Schlagworte: Reiche

“Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt”

Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlten. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt den Menschen nicht auf die Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun könnten und sollten. (William J. H. Boetcker)

Warum viele Beamte Millionäre sind

“…..Ein Beamter, der zur Miete wohnt, alles ausgibt und eine Jahresrente von 50.000 Euro bezieht, ist einmal vermögenslos (“arm”), hat aber – abhängig vom Rechenzins – ein (fiktives, da nicht gefundetes) Pensionsvermögen von heute vielleicht einer Million Euro zu Buche stehen. Damit ist er de facto “Millionär”. Aufgeregte, dauerempörte Umverteilungsfanatiker werden ihn als vermögenslos klassifizieren, andere als zumindest wohlhabend…..” (hier)

Die EZB macht die Reichen reicher und…..

(A. TÖGEL)  Jeder, der sich ein wenig mit Statistik beschäftigt, gewinnt recht rasch zwei Erkenntnisse: 1.) Wer Daten lange genug foltert, bekommt das gewünschte Geständnis. 2.) Wer an eine nicht selbst gefälschte Statist glaubt, ist ein Esel. –    Mit einer soeben von der EZB präsentierten Studie zur Vermögensverteilung („Eurosystem Household Finance and Consumption Survey“, HFCS) verhält es sich nicht anders. Perfekt in die Agenda stets raublüsterner linker Umverteiler Weiterlesen

Reichtum: Die Millionäre kommen und gehen

“……..Piketty makes much of the seeming fact (some dispute his statistics) that those at the highest levels of income in the United States have claimed a sharply rising share of total U.S. national income over the past three or four decades. From there he leaps to the conclusion that the vast disparity in income between the top 1 percent and the bottom 90 percent will lead over time to the emergence of a new “patrimonial capitalism.” With nothing (save perhaps violent revolution) to worry about, the heirs to big fortunes will turn into a new class of rentiers, living off the rent they receive from owning land and other forms of capital….” – Ein paar ganz gute Gegenargumente, hier)

“Ungleichheit war nie schöner als heute”

“…….Die (relative) Ungleichheit ist heute so groß wie im 19. Jahrhundert? Mag sein. Aber was besagt das schon? War Ungleichheit, um es provozierend zuzuspitzen, je schöner als heute? Sind wir nicht alle krankenversichert, haben prima Jobs, gehen samstags ins Fußballstadion und genießen 30 Ferientage im Jahr?….” (kluger Beitrag zur Piketty-Debatte, hier)

Der Murks des neuen Marx

Thomas Piketty, Autor des Bestsellers “Capital in the 21st Century” gilt unter Linken als neuer Karl Marx, weil er die stark zunehmende Ungleichverteilung von Vermögen wissenschaftlich beweist. Nun belegt allerdings die “FT” zahllose Fehler des linken Heroen, dessen These kracht wie eine Kaisersemmel. Nachzulesen hier.