Schlagworte: Reiche

Die EZB macht die Reichen reicher und…..

(A. TÖGEL)  Jeder, der sich ein wenig mit Statistik beschäftigt, gewinnt recht rasch zwei Erkenntnisse: 1.) Wer Daten lange genug foltert, bekommt das gewünschte Geständnis. 2.) Wer an eine nicht selbst gefälschte Statist glaubt, ist ein Esel. –    Mit einer soeben von der EZB präsentierten Studie zur Vermögensverteilung („Eurosystem Household Finance and Consumption Survey“, HFCS) verhält es sich nicht anders. Perfekt in die Agenda stets raublüsterner linker Umverteiler Weiterlesen

Reichtum: Die Millionäre kommen und gehen

“……..Piketty makes much of the seeming fact (some dispute his statistics) that those at the highest levels of income in the United States have claimed a sharply rising share of total U.S. national income over the past three or four decades. From there he leaps to the conclusion that the vast disparity in income between the top 1 percent and the bottom 90 percent will lead over time to the emergence of a new “patrimonial capitalism.” With nothing (save perhaps violent revolution) to worry about, the heirs to big fortunes will turn into a new class of rentiers, living off the rent they receive from owning land and other forms of capital….” – Ein paar ganz gute Gegenargumente, hier)

“Ungleichheit war nie schöner als heute”

“…….Die (relative) Ungleichheit ist heute so groß wie im 19. Jahrhundert? Mag sein. Aber was besagt das schon? War Ungleichheit, um es provozierend zuzuspitzen, je schöner als heute? Sind wir nicht alle krankenversichert, haben prima Jobs, gehen samstags ins Fußballstadion und genießen 30 Ferientage im Jahr?….” (kluger Beitrag zur Piketty-Debatte, hier)

Der Murks des neuen Marx

Thomas Piketty, Autor des Bestsellers “Capital in the 21st Century” gilt unter Linken als neuer Karl Marx, weil er die stark zunehmende Ungleichverteilung von Vermögen wissenschaftlich beweist. Nun belegt allerdings die “FT” zahllose Fehler des linken Heroen, dessen These kracht wie eine Kaisersemmel. Nachzulesen hier.

Sarrazin: “Wer gegen Ungleichheit ist, ist das oft aus Neid”

“….Reichtum macht einen Menschen nicht schlechter und schuldiger als andere, macht ihn aber auch nicht besser. Aber in der Art, wie in den Medien Reichtum und wie die Verfehlungen der Reichen behandelt werden – daran sieht man das Vorurteil. Das ist auch eine Kultur des Neides. Wer gegen Ungleichheit ist, ist es ja oft nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er Neid verspürt….” (Tilo Sarrazin, hier)

Die Umverteiler finden immer noch etwas zum Umverteilen

“….Selbst wenn die Reichen einmal arm und die Armen reich sind, gibt es gute Gründe, die Umverteilung weiterzuführen. Denn solange es beim Nachbarn etwas zu holen gibt, ist es rational, sich dies anzueignen. Umverteilung ist ein Gut ohne Sättigung. Erst wenn alle Menschen nichts mehr haben, mag eine Umkehr eintreten. Ein solcher Nullpunkt wurde in den ehemaligen Ostblockstaaten nach vierzig bzw. siebzig Jahren Sozialismus erreicht….” (hier)

Aus meinem Posteingang

“…..Herr Ortner hingegen wäre es nicht einmal wert, guillotiniert zu werden – das würde sich wegen dem bißchen Hirn überhaupt nicht auszahlen….

Mit freundlichen Grüßen
Roman Müller-Balac