Schlagwörter: Russland

Putins neuer Exportschlager: Islamisten

„As for Russians, the total number fighting with ISIS in Syria and Iraq is impossible to know for sure, as official or semiofficial sources have given varying figures at varying points of time. (…) Indeed, some believe that Chechen republic leader Ramzan Kadyrov, himself a former Islamist insurgent turned Russian state hireling, saw the rise of ISIS as a convenient opportunity to solve his own domestic terrorism problem by exporting it to the Middle East – an allegation that has already been leveled with increasing evidence against Russia’s security services, writ large.“ (weiter hier)

Buch: „Die Eroberung Europas durch die USA“

(ANDREAS  TÖGEL) Ältere Semester werden sich noch der kritischen Berichterstattung über die USA entsinnen, als die in Vietnam einen schmutzigen Krieg führten. Antiamerikanismus war damals en vogue. 40 Jahre nach Kriegsende hat sich das Blatt entscheidend gewendet: Während die USA und ihre Verbündeten die Hand an der Wiege so gut wie jeden Unruhe- und Kriegsherdes zwischen dem Fernen Osten und Nordafrika haben, fällt ausgerechnet Russland – und insbesondere „Zar“ Putin Weiterlesen

Warum der IS jetzt besiegt werden könnte

(ANDREAS UNTERBERGER) Viel spricht  dafür, dass dem „Islamischen Staat“ derzeit im Nahen Osten entscheidende Schläge versetzt werden. Der Erfolg wird vor allem durch die Gleichzeitigkeit der Angriffe der jeweiligen Regierungstruppen und ihrer Verbündeten in Syrien (auf Palmyra) und im Irak (auf Mossul) ermöglicht. Ich wäre auch wenig überrascht, wenn wir in den nächsten Tagen in ähnlicher Weise noch von einem kurdischen Großangriff an der Nordfront auf die dritte vom IS gehaltene größere Stadt (Raqqa) erfahren sollten. Die Kurden sind ja noch besser mit den Amerikanern Weiterlesen

„Der Westen hat Syrien aufgegeben und Putin überlassen“

„Wenn zeitgleich, während diese (Syrien-) Gespräche laufen, die größte russische Luftoffensive seit der offenen Intervention der Russen stattfindet, Horst Seehofer Putin die Hände schüttelt und Steinmeier in Teheran ist, dann signalisiert man eindeutig: Man hat Syrien nicht nur aufgegeben, sondern an Russland und den Iran delegiert. Es ist mir unerklärlich, aber offensichtlich gibt es die Hoffnung, dass, wenn Assad, Iran, die Hisbollah und Russland Syrien in irgendeiner Weise kontrollieren, es dort zu Ruhe und Stabilität kommt und dann weniger Menschen fliehen. Was vollkommen verrückt ist, weil diese Kampagne in Syrien ein systematisches Vorgehen ist, das auf die demografische Veränderung der syrischen Bevölkerung abzielt. Jeder geflohene Sunnit ist aus der Sicht Assads und seiner Unterstützer ein positives Ergebnis Er destabilisiert die Türkei, er destabilisiert Europa und er minimiert die Anzahl an Sunniten in Syrien. Nur ein kleiner Teil der Sunniten wird jemals wieder bereit sein, unter Assad zu leben, nach den Massakern und allem sonst, was dieses Regime da angestellt hat…..“ (weiter hier)

Nach 60 Stunden hätte die NATO gegen Putin verloren

„….In a series of wargames conducted between summer 2014 and spring 2015, the RAND Corporation examined the shape and probable outcome of a near-term Rus-
sian invasion of the Baltic states. The games’ findings
are unambiguous: As currently postured, NATO cannot successfully defend the territory of its most exposed mem- bers. Across multiple games using a wide range of expert participants in and out of uniform playing both sides, the longest it has taken Russian forces to reach the outskirts of the Estonian and/or Latvian capitals of Tallinn and Riga, respectively, is 60 hours. Such a rapid defeat would leave NATO with a limited number of options, all bad:
a bloody counteroffensive, fraught with escalatory risk, to liberate the Baltics;to escalate itself, as it threatened to do to avert defeat during the Cold War; or to concede at leasttemporary defeat, with uncertain but predictably disastrous consequences for the Alliance and, not incidentally, the people of the Baltics. Fortunately, avoiding such a swift and catastrophic failure does not appear to require a Herculean effort. (weiter hier)

Eine gute Nachricht für Syrien…

(ANDREAS UNTERBERGER) Eine wirklich gute Nachricht zum Syrien-Krieg: Das ist nicht die von Medien und Politik groß gefeierte Wiener Syrien-Konferenz, sondern ein Faktum, das hierzulande kaum wo begriffen wird.Die entscheidende Wiederbelebung der schon fast gestorbenen Hoffnung für Syrien resultiert aus der sich rapid verschlechternden Finanzlage Saudi-Arabiens. Das ist durch das Down-Rating der saudischen Kreditwürdigkeit manifest Weiterlesen

Wie die Russen Obama vorführen

As you can see from the above, the Western hypocrisy and outright panic is accelerating here as Washington is simply bewildered about what to do next. Meanwhile, the Russian military has, in the space of a week, cleared the way (literally) for an Iranian gound invasion in Syria on behalf of Assad. Once that’s finished (which, if recent events are any indication, should be in about two weeks), the entire campaign will shift to Iraq, where the US will either need to confront Russia or simply pack up and leave.
On the „bright“ side, open war between Russia and the US would be great for GDP growth… (hier)

Putins Geld-Waschmaschine Österreich

„….Mein Problem mit Österreich im Speziellen ist aber die Bereitschaft, russisches Geld zu waschen. Das ist einer der Gründe, wieso Putin so lang an der Macht bleiben kann: Weil westliche Staaten so bereitwillig dabei geholfen haben, Geld vom russischen Staat zu stehlen, es außer Landes zu schaffen und zu waschen…..“ (Anne Applebaum, Osteuropa-Expertin und Pulitzer-Preisträgerin, hier)