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Besichtigung einer Trümmerlandschaft

(Von Thilo Sarrazin) In Trümmern liegt die Hoffnung der SPD, in historisch absehbaren Zeiträumen wieder den Bundeskanzler stellen zu können. Einsturzgefährdet ist der Anspruch der CDU/CSU als Volkspartei. In Trümmern liegt Angela Merkels Macht. In Trümmern liegt die erprobte Mechanik der Nachkriegsordnung. Unter den Trümmern ist als Herausforderung der Zukunft eine tripolare Struktur erkennbar: Die AfD, die Parteien der Mitte und die Linkspartei. Die SPD bleibt auch in der Opposition die heimliche Verbündete der Bundesregierung. / mehr

Anmerkungen eines nicht Hilfreichen

„Speziell in Afrika verdoppelt sich die Bevölkerung gegenwärtig alle 30 Jahre, und die Zahl der Geborenen steigt Jahr für Jahr. Der Einwanderungsdruck wird also weiter steigen. Es ist für das europäische Modell zu einer Überlebensfrage geworden, diese Einwanderung nicht zuzulassen, Wer das nicht sehen will, ist ein Traumtänzer. Wer unterstellt, wir könnten von Europa aus die Fluchtursachen wirksam bekämpfen, verhält sich wie ein Rosstäuscher. Wer sich vor diesem Hintergrund darauf zurückzieht, man könne Grenzen nicht schützen, gibt die Interessen des eigenen Landes und der europäischen Völker mehr oder weniger kampflos auf….“ (hier)

Die falsche Kinderbilanz

„Ich bin auch ein Sozialstaat-Befürworter. Ich finde es aber falsch, dass unser Sozialstaat eine Prämie dafür aussetzt, dass Menschen, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können oder wollen, Kinder bekommen, für die sie mehr Geld kriegen als diese Kinder kosten. Ich finde, das ist ein falscher Anreiz….“ (Thilo Sarrazin,hier)

Die falsche Kinder-Bilanz

„Ich bin auch ein Sozialstaat-Befürworter. Ich finde es aber falsch, dass unser Sozialstaat eine Prämie dafür aussetzt, dass Menschen, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können oder wollen, Kinder bekommen, für die sie mehr Geld kriegen als diese Kinder kosten. Ich finde, das ist ein falscher Anreiz.“ (Thilo Sarrazin, hier)

Merkels Mitschuld am Brexit

„Die EU vermittele den Eindruck von Chaos und Perspektivlosigkeit, sagt Bestseller-Autor Thilo Sarrazin im Interview. Ursache dafür sei auch die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Deshalb sage sich „der normale Brite: Was haben wir mit dieser chaotischen Veranstaltung zu schaffen?“…. (hier)

Populismus, na und?

„…….Die klassische Populismus-Kritik besagt, Populisten gaukelten den unzufriedenen Bürgern und Wählern einfache Lösungen für schwierige Fragen vor und setzten dort auf eingängige Feindbilder, wo sie selber keine Lösungen anzubieten hätten. Das mag so sein, sagt aber wenig aus: Populismus ist nichts Abgesondertes, sondern eine Zuspitzung des Politischen: Jedwede Politik beruht auf einem Freund-Feind-Schema, das erklärt die Existenz von Parteien. Und jedwede Politik lebt von Vereinfachungen, sonst wäre sie nicht kommunikationsfähig……“ (Thilo Sarrazin, hier)

Der neue Sarrazin ist da

„….Bereits in früheren Büchern bescheinigte Sarrazin Muslimen eine mangelnde Integrationsbereitschaft. Auch in seinem neuen Werk malt er ein düsteres Bild. Die eingereisten Muslime seien zwar zum größten Teil keine Terroristen, aber sie vergrößerten die Parallelgesellschaften, „aus denen sich religiöser Fundamentalismus und im Extremfall auch Terrorismus nähren“. Auch betont Sarrazin immer wieder die Rückständigkeit muslimischer Länder. Er prognostiziert, dass etwa die Syrer im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Qualifikationsstruktur ähnlich wie frühere Einwanderer aus muslimischen Staaten schlechte Voraussetzungen mitbrächten. Er verweist auf „Unterwerfung“, den 2015 erschienenen Roman Michel Houellebecqs. Darin skizziert der Schriftsteller die Übernahme Frankreichs durch eine Muslimbruderschaft. Ein Vorbild für das, was Deutschland bevorsteht? So kann man es bei Sarrazin zumindest verstehen……“ (hier)

Neues Sarrazin-Buch: Merkel und „Massen von ungebildeten Migranten“

„…….Der ehemalige Bundesbank-Vorstand und Berliner SPD-Senator, Thilo Sarrazin, meldet sich mit einem neuen Buch zu Wort. In „Wunschdenken. Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert“ (erscheint am 25. April) nimmt er sich die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel vor – und schlägt in die selbe Kerbe wie bei seinem kontroversen Erstlingswerk „Deutschland schafft sich ab“. Laut „Bild“-Zeitung, die Auszüge aus dem Buch druckt, argumentiert Sarrazin erneut damit, dass Menschen bestimmter Herkunft niedrigere „kognitive Kompetenzen“ hätten.
In dem Vorabdruck wirft Sarrazin der Kanzlerin vor, mit ihrem „Wir schaffen das“ von den wichtigen Fragen in der Flüchtlingskrise abgelenkt zu haben. Denn ihm zufolge sei nicht „die Frage, ob sich der tägliche Zustrom der Flüchtlinge ausreichend schnell registrieren, behausen, verpflegen und medizinisch versorgen lässt“ zentral, sondern die Fragen nach den Integrationsperspektiven der Menschen…..“ (hier)

Weder geistig noch praktisch ist in der deutschen Flüchtlingspolitik eine Konzeption zu erkennen

„…..Die Türkei möchte die Visafreiheit für ihre Bürger. Um diese zu erlangen, dienen die Flüchtlinge als Druckmittel. Visafreiheit könnte aber die nächste große Flüchtlingswelle bedeuten: 30 Prozent der türkischen Bürger sind kurdischer Herkunft. Gegen diese große Minderheit führt Erdogans Regierung Krieg. Die kurdischen Verfolgten und Opfer dieser Krieges hätten es künftig sehr einfach, wenn sie in Europa Asyl beantragen wollten: Sie müßten nur mit einem gültigen Personalausweis ein Flugzeug besteigen, und ihre Asylgründe wären mindestens so gut wie bei zahlreichen Eritreern, Afghanen und Syrern. Hat Angela Merkel diese Konsequenzen der Visa-Freiheit für die Türkei bedacht oder nimmt sie sie billigend in Kauf? Wie man es auch dreht und wendet, weder geistig noch praktisch ist in der deutschen Flüchtlingspolitik eine Konzeption zu erkennen….“ (Thilo Sarrazin, hier)

Die Rückkehr der Blockparteien

„In der Flüchtlingskrise wirken CDU, SPD, Grüne und Linke wie Blockparteien. Ihre Aussagen unterscheiden sich nicht. So befeuern sie durch ihr Verhalten den Aufstieg der AfD, den sie gleichwohl beklagen. Die AfD liegt mittlerweile in allen Bundesländern bei 9 bis 12 Prozent, in Sachsen Anhalt sogar bei 17 %. Dort könnte sie bei der Landtagswahl am 13. März die SPD überflügeln….“ (Thilo Sarrazin, hier)