Schlagworte: Schellhorn

FPÖ und Grüne, Hand in Hand mit Unverstand

(SEPP SCHELLHORN) Seit 23. Jänner läuft hierzulande eine große Demagogie-Maschine gegen TTIP, CETA und TiSA in Form eines Volksbegehrens an. In seltener populistischer Einigkeit stehen hier Grüne, FPÖ, einige NGOs und der Handelsriese SPAR (!) Schulter an Schulter und malen gemeinsam den Teufel an die Wand. Als Begründung der Ablehnung liest man bei den Initiatoren von „massiven Verschlechterungen in der Daseinsvorsorge, bei den ArbeitnehmerInnenrechten sowie beim Umwelt- und Konsumentenschutz“. All diese Dinge kann man, würde man den fertig vorliegenden Vertrag des Abkommens CETA mit Kanada nur lesen, sofort ausräumen. Keiner der Kritikpunkte ist valide, es wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass diese Bereiche nicht betroffen sein können.Das ist den Kritikern egal, sie sind offensichtlich in ihrer selbstgebauten Welt aus Vorurteilen allzu verfangen, um sich noch herausmanövrieren zu können. (weiter hier)

Der große Pensionsraub

“ Wie der Pensionsexperte Bernd Marin vor Jahren errechnete, bekommt eine Kärntner Landesbeamtin (Akademikerin) in ihrer Pension um 500.000 Euro mehr als eine gleich qualifizierte Bundesbeamtin – und die wiederum erhält um eine halbe Million Euro mehr als eine gleich qualifizierte ASVG-Versicherte. Das hat freilich weniger mit der weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannten Wirtschaftskraft Kärntens zu tun als mit einer bewusst gesetzten politischen Entscheidung auf Kosten Dritter….“ (hier)

Der Milliarden-Schatz der Zwangskammer

Dass die Wirtschaftskammer und ihre Teilorganisationen ein recht üppiges und kostspieliges Geflecht darstellen, ist keine große Überraschung. Weniger bekannt ist, dass die Unternehmervertretung dank stetig steigender Einnahmen auch ein stattliches Vermögen angehäuft hat. In Zahlen ausgedrückt, die Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Beantwortung einer Anfrage von Neos-Mandatar Josef Schellhorn veröffentlich hat: Das Vermögen beläuft sich auf mehr als eine Milliarde. (weiter hier)

Der österreichische Patient

„….Derzeit wachsen jene Volkswirtschaften auffallend stark, die sich in der jüngeren Vergangenheit zu Reformen durchringen konnten – wie Irland, Spanien, Portugal, aber auch Schweden und eben Deutschland. Am unteren Ende der Wachstumstabelle tummeln sich Volkswirtschaften, deren politische Führung seit Jahren versucht, die Wirtschaft mit hohen Staatsausgaben in Schwung zu bringen – etwa Frankreich, Italien und Österreich….“ (hier)

Lasst Länder und Gemeinden pleite gehen!

„….Die Schweiz ist zwar kleinteiliger verwaltet als Österreich, aber auch um ein Drittel günstiger. Übernimmt sich eine Gemeinde finanziell, wird sie in die Pleite geschickt, so wie Leukerbad in den 1990er-Jahren. Steht ein Kanton vor der Insolvenz, gilt ein klares „No-Bail-out“: Weder der Bund noch eine andere Gebietskörperschaft dürfen zu Hilfe eilen. “ (hier)

Die Neos, die OMV und weit und breit keine Liberalen

(A.UNTERBERGER) Keine Tragödie ist so schlimm, dass sie nicht schon wieder zur Komödie wird. Das ist die Groteske rund um die OMV nun endgültig geworden.
In dem – privaten Aktionären, der Republik Österreich und Fonds aus Abu Dhabi gehörenden – Ölkonzern werden derzeit ununterbrochen Vorstandsmitglieder abgeschossen. Was für die OMV nicht gerade billig ist. Und wobei niemand weiß, Weiterlesen

Warum der Staat nie genug Geld hat

„……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….“ (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)