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Warum der Staat nie genug Geld hat

“……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….” (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)

Der raffgierige Staat

(FRANZ SCHELLHORN, AgendaAustria) Während die Regierungsvertreter gekonnt den Eindruck vermitteln, die letzten Cents zusammenkratzen zu müssen, um den Betrieb im Staate Österreich am Laufen zu halten, wird die Bevölkerung von der ZiB2-Redaktion mit einer interessanten Meldung versorgt: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind die Einnahmen aus der Lohnsteuer um 5,6 Prozent nach oben geschnellt. Doch nicht nur die Abgaben auf den Faktor Arbeit sind auf Rekordkurs, sondern die Staatseinnahmen generell: Weiterlesen

Steuern senken, aber richtig!

(FRANZ SCHELLHORN) Mittlerweile haben auch die Regierungsparteien erkannt, dass sie es mit den Steuern doch kräftig übertrieben haben. Eine Erkenntnis, die erfreulich ist, zumal der Staat Österreich mittlerweile stärker zugreift als das in aller Welt für seine hohen Abgaben bekannte Schweden. Bei doppelt so hoher Staatsverschuldung. Nun muss man kein Steuerexperte sein, Weiterlesen

Werden die heute Jungen noch eine Pension bekommen?

(ANDREAS TÖGEL) Angesichts der entscheidenden Bedeutung des Stimmverhaltens der heimischen Rentner zählen Fragen der Pensionshöhe und der nachhaltigen Finanzierung der „Ersten“ (und faktisch so gut wie einzigen) Säule des österreichischen Pensionssystems zu den heißesten Eisen der Republik. Mit den Pensionisten kann und will es sich kein politisches Lager Weiterlesen

Budget sanieren, aber richtig

(A. TÖGEL) Am 14. Jänner sprach Schellhorn im Club Unabhängiger Liberaler zum Thema „Braucht das Land eine nachhaltige Haushaltssanierung? Als langjähriger Leiter des Wirtschaftsressorts der Wiener „Presse“ gehörte  Schellhorn zu den wenigen liberalen Publizisten im Lande. Als nunmehriger Vorstand der marktorientierten Denkfabrik „Agenda Austria“ sieht er seine Aufgabe in der Verbreitung und Stärkung des Bewusstseins in der Bürgerschaft, daß der Staat nicht für die Lösung jedes Problems zuständig sein kann. Er betont dazu ausdrücklich, den Staat nicht „zerstören“, sondern vielmehr dazu beitragen zu wollen, Weiterlesen

Eine berechtigte Frage

“Wer in Österreich 1172 Euro netto im Monat bekommt, verdient alles in allem 2000 Euro. Davon schnappt sich der Staat 828 Euro, das sind 41 Prozent des eigentlichen Markteinkommens. Fair?” (hier)

Wir Griechen

“….Der Wohlstand, den wir schaffen, ist eine Fiktion. Man erkauft über Kredit Wachstum, und der daraus resultierende Wohlstand wird dann verteilt. Solange die Zinsen so niedrig sind heißt es: Geht in den Keller und holt euch, was ihr braucht. Doch das wird sich ändern, sobald die Zinsen steigen….” (Franz Schellhorn im “Format“)

Österreichs schmutziges Geheimnis

“……Nicht unerwähnt bleiben sollte freilich, wie Österreich zu seinem kleinen Wirtschaftswunder gekommen ist. Es ist das Ergebnis einer ziemlich geschickt manipulierten Realität. Seit vielen Jahren wird die Arbeitsmarktstatistik im Namen der “sozialen Gerechtigkeit“ frisiert, indem der Staat Menschen so früh wie möglich aus dem Erwerbsleben lockt. Seit ebenso vielen Jahren erkaufen sich österreichische Regierungen mit dem Geld anderer Leute fiktives Wirtschaftswachstum. Während mit traurigen Augen der “kaputtgesparte Staat“ beklagt wird, wachsen die öffentlichen Ausgaben ohne Unterbrechung, allein in den vergangenen zehn Jahren um 41 Prozent (die Preise sind im selben Zeitraum um 24 Prozent gestiegen). Reduzierte der Staat seine Ausgabenquote auf das Vorkrisenniveau von 48 Prozent des BIP, wäre ein Mini-Crash die unmittelbare Folge…..” (Franz Schellhorn in  “Format“)