Schlagworte: Schulden

Das wäre ein „New Deal“….

Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schulden der Regierung müssen vermindert werden; die Arroganz der Behörden ist zu mässigen und zu kontrollieren. Zahlungen an ausländische Regierungen sind zu verringern, wenn das Land nicht bankrott gehen will. Das Volk muss wieder lernen zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung zu leben. (Marcus Tullius Cicero)

Bringt Trump höhere Zinsen?

„Zum einen hat der künftige Präsident ein gigantisches Konjunkturprogramm angekündigt. Er will Straßen, Brücken und Flughäfen erneuern lassen. Das kostet Geld, das der Staat nicht hat. Und weil Trump zugleich auch die Steuern massiv senken will, wird er kaum umhinkommen, sich viele Milliarden Dollar bei den Anlegern zu leihen. Trump ist also darauf angewiesen, dass die Investoren noch mehr Staatsanleihen kaufen – und wird ihnen dafür höhere Zinsen als bisher bieten müssen….“ (hier)

Eine Stadt spart sich zu Tode (aus sozialistischer Sicht)

Kanzler Kern fordert ein Ende des schrecklichen Sparkurses und der schädlichen Austerität.Am Beispiel der Stadt Wien kann man diese Sparpolitik sehr gut beobachten: Seit dem Jahr 2004 sind die städtischen Verbindlichkeiten pro Bürger in Wien von einst 959 auf zuletzt 2946 Euro gestiegen. Gute Analyse der „Presse“, abrufbar hier.

Wo bitte bleibt das Wirtschaftswachstum?

(C.O.) Daran, dass es auch in Österreich Jahre gab, in denen die Wirtschaft um satte drei Prozent oder gar noch mehr wuchs, werden sich bald nur noch die Betagteren unter uns erinnern können; denn derart robust war das Wachstum zuletzt vor fast schon einem Jahrzehnt. Dass sich daran so bald etwas substanziell ändern wird, ist derzeit nicht zu erwarten. Mickrige Wachstumsraten zwischen ein und zwei Prozent Weiterlesen

Rechtsstaat? Welcher Rechtsstaat?

(C.O.) Wer sich auf der Westautobahn mit Tempo 200 von einer Polizeistreife erwischen lässt, wird dafür eine Stange Geld blechen müssen. Ein Verweis darauf, dass diese Strafe das ohnehin schon desolate Haushaltsbudget des Schnellfahrers schmerzhaft belasten würde, wird die Damen und Herren Exekutivbeamten vermutlich eher wenig beeindrucken. Man nennt das auch Rechtsstaat. Kann für den Einzelnen unerquicklich sein, hat sich aber insgesamt Weiterlesen

Immer mehr Schulden, immer weniger Wirkung

„….Die Ökonomen der in Basel domizilierten BIZ warnen – zu Recht – vor höchst ungesunden Entwicklungen in der Weltwirtschaft. Das Wirtschaftswachstum sei, erstens, viel zu stark von einem ungebremsten Aufbau der privaten und öffentlichen Verschuldung getrieben. Zweitens verharrten die Produktivitätsfortschritte auf bedenklich niedrigem Niveau, und drittens werde der Manövrierraum für die Geld- und Fiskalpolitik immer enger. Es ist der erste Punkt, der besonders Sorgen bereiten sollte. Seit gut dreissig Jahren wird die Expansion der Wirtschaft von einem rasanten Anstieg der öffentlichen und privaten Verschuldung begleitet. Die Krise von 2008 vermochte den Trend nicht zu brechen – im Gegenteil: Jeder zusätzliche Dollar an Wertschöpfung muss heute mit noch mehr Einsatz von Schulden erreicht werden als je zuvor….“ (hier)

So wie Wien das immer gemacht hat…

(MARTIN VOTZI) Michael Häupl muss als Beispiel herhalten. Er ist aber beileibe nicht der einzige Politiker, gleich welcher Couleur, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Und es ist besser, nach den Medien zu suchen, die fragwürdige Aussagen von Politikern auch als solche darstellen, als umgekehrt. Die Liste der Machtträgern Weiterlesen

Der Schuldenkollaps rückt unaufhaltsam näher

„Nicht nur in Griechenland und den anderen südlichen Ländern der Eurozone, sondern auch in Deutschland, Japan und den USA bewegt sich die Staatsverschuldung unaufhaltsam auf den Kollaps zu. Aus eigenem Antrieb werden die Regierungen die Verschuldung nicht vermindern. Sobald sich wegen einer temporär guten Konjunktur die Lücke zwischen Ausgaben und Einnahmen etwas schließt, treten sofort neue Ausgabenpläne in Aktion. Während langfristig die Tendenz zu immer mehr Ausgaben anhält, erodieren die Einnahmen. Die Regierungen betreiben, so lange es eben geht, eine Politik der Schuldenfinanzierung. Es geht gar nicht um die Frage, ob mehr oder weniger Staatsausgaben. Faktum ist, dass fast alle Regierungen so lange wie möglich Weiterlesen

Gibt Schäuble den Griechen nach?

„…..Die zähen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und ihren Gläubigern ziehen sich weiter in die Länge. Bundesfinanzminister Schäuble, der neue Schuldenerleichterungen ablehnte und strikte Austerität fordert, gibt jetzt bei den Sparvorgaben nach und bringt einen „Sparbeschluss auf Vorrat“ ins Gespräch….“ (hier)