Schlagworte: Schulden

Staatsverschuldung schafft kein Wirtschaftswachstum

Der deutsche “Wirtschaftsweise” Lars Feld hat sich gegen Investitionsprogramme zur Ankurbelung der Konjunktur in Europa ausgesprochen. “Solange Frankreich und Italien die Arbeitsmärkte nicht aus ihrem Korsett befreien, werden große Wachstumsimpulse ausbleiben. Zu meinen, über Staatsverschuldung könne Wachstum generiert werden, ist zu kurz gedacht” (hier)

Lord Keynes klettert aus der Gruft und wittert Morgenluft

(C.O.) Sollen die Staaten Europas trotz der nun schon wieder drohenden Rezession weiter versuchen, ihre lebensgefährlich hohen Schulden halbwegs in den Griff zu kriegen, wie das vor allem die deutsche Bundeskanzlerin im Stil einer ökonomischen Spaßbremse seit Jahr und Tag einmahnt? Oder sollen die Europäer eher die Rezepte des 1946 verblichenen Ökonomen John Maynard Keynes anwenden, der Staaten in Zeiten von Wirtschaftskrisen angeraten hat, sich zu verschulden und damit im Weg öffentlicher Investitionen „die Wirtschaft anzukurbeln“, wie das von den Vertretern dieser Schule Weiterlesen

Ein diskreter Schuldenschnitt für die Griechen?

“……. Weil Griechenlands Wirtschaft weiter am Boden liegt, wachsen die Schulden immer weiter, auch wenn der Staat seine Einnahmen und Ausgaben nach jahrelangem Gezerre einigermaßen ins Gleichgewicht gebracht hat. Ende 2013 lag Athens Schuldenstand bei 175 Prozent der Wirtschaftsleistung. Kein Land der Welt außer Japan ächzt unter einer höheren Last. Kaum ein Experte glaubt zudem, dass Griechenland diesen riesigen Berg allein jemals wieder abtragen kann – zumal die Troika Reformen nicht länger erzwingen kann, wenn die Hilfen erst ausgelaufen sind…..” (hier)

Die Koalition der Schuldenmacher

(A. UNTERBERGR) „Voreilig“ war Reinhold Lopatka, als er angedeutet hat, dass eine Steuersenkung auf Pump erfolgen dürfte. So der neue VP-Obmann Mitterlehner.
Damit kommt – Salamischeibe um Salamischeibe – die Katastrophe nach griechisch-französischer Art rasch näher. Die Politik baut darauf, dass die Bürger nach so vielen Scheiben zu erschöpft sind, um sich noch zu empören. Die Koalition wird also, wie hier schon oft befürchtet, eine Steuersenkung beschließen, ohne eine ausreichende „Gegenfinanzierung“ zu haben. Knapp vor dem Bankrott Weiterlesen

Japan zeigt, wie Europa scheitern wird

“……..We have frequently discussed the nonsensical attempt by Japanese prime minister Shinzo Abe and BoJ governor Haruhiko Kuroda to print and spend Japan back to prosperity in these pages. By now it is well known that devaluing the yen has not achieved the desired effect, but rather the opposite. Not only have exports not really received the expected boost, but Japan’s trade and current account surplus have decreased markedly, even posting negative numbers for the first time in decades. Of course, currency debasement never works: it cannot work…..” (warum das so ist, hier)

Die EZB fährt Vollgas in die falsche Richtung

“…….Die Europäische Zentralbank hat faktisch die Keynesianische Politik übernommen und finanziert die Schulden der südeuropäischen Staaten – Schulden, die die Wirtschaft anheizen sollen – was faktisch kaum funktioniert und so nur zu erdrückenden Schuldenbergen führt….” (hier)

Schuldenmetropole Wien

“Die Stadt Wien erwartet einen weiteren Zuwachs der Finanzschulden bis 2016 auf fast fünf (!) Milliarden Euro. Dazu der Rechnungshof: “Eine Konsolidierungsstrategie (für das Budget, Anm.) mit konkreten haushaltspolitischen Zielsetzungen und quantitativen Vorgaben zur Reduktion der Schuldenquote lag dennoch nicht vor.” Und: “Eine tragfähige Mittelfristplanung konnte ebenfalls nicht vorgelegt werden.” (hier)

“An der Schuldenwirtschaft haben zu Viele ein Interesse”

“…….An der Schuldenwirtschaft haben zu viele ein Interesse. Die Banken, die Ihre Überschuldungssituation auf den Steuerzahler abladen wollen; die Exportindustrie, die von einem billigen Euro profitieren will; die Häuslebauer, die von niedrige Zinsen profitieren und so weiter und so fort. Sie alle haben einen starken Partner an ihrer Seite: Der Staat ist der größte Schuldner. Er kann alles versprechen und durch das Herunterprügeln der Zinsen durch die EZB auch alles finanzieren…..” (hier)

Zitat zum Tag

…..Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schulden der Regierung müssen vermindert werden; die Arroganz der Behörden ist zu mässigen und zu kontrollieren. Zahlungen an ausländische Regierungen sind zu verringern, wenn das Land nicht bankrott gehen will. Das Volk muss wieder lernen zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung zu leben. “(Marcus Tullius Cicero)

Schuldensucht und Steuerflucht

“……Weiterhin wird in der gelenkten öffentlichen Diskussion selbstverständlich nicht die Frage gestellt, warum selbst die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte immer noch nicht ausreichen, sondern sogar weitere Steuererhöhungen geplant werden. Kaum thematisiert wird auch das krasse Missverhältnis zwischen Steuerhinterziehung Einzelner und Steuerverschwendung durch die Politik. Beides ist Betrug, aber nur die Steuerhinterziehung ist kriminalisiert…” (hier)

Verschuldung? Nach uns die Sintflut!

“……Kreditfinanzierte Konjunktur führt früher oder später zum Gürtel-enger-Schnallen. In vielen europäischen Ländern, darunter auch Österreich, sind unter dem Einfluss der Rezession und der Stützung des Bankensystems die Staatsschulden so stark gestiegen, dass auch unter günstigen Annahmen die Rückführung auf ein vertretbares Maß länger als ein paar Jahre in Anspruch nehmen wird. Oder das Problem ufert in hoher Inflation zum Schaden der Kreditgeber aus…..” (hier)