Schlagworte: Schulden

Gibt Schäuble den Griechen nach?

„…..Die zähen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und ihren Gläubigern ziehen sich weiter in die Länge. Bundesfinanzminister Schäuble, der neue Schuldenerleichterungen ablehnte und strikte Austerität fordert, gibt jetzt bei den Sparvorgaben nach und bringt einen „Sparbeschluss auf Vorrat“ ins Gespräch….“ (hier)

Kein Stein wird in Europa auf dem anderen bleiben

(von WERNER REICHEL) Europa steuert rasant auf das zu, was man in Action-Filmen als „Showdown“ bezeichnet. Über Jahre hinweg haben Brüssel und die EU-Staaten versucht, schwelende Probleme und krisenhafte Entwicklungen auszusitzen oder mit völlig untauglichen Mitteln zu bekämpfen. Das rächt sich jetzt. Der Winter ist noch nicht vorbei, und Hunderttausende von Armutsmigranten stehen in Afrika und Asien bereit, um sich auf den Weg in ein nach wie vor unvorbereitetes und hilfloses Europa zu machen. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex verkündet, man wäre froh, wenn dieses Jahr nur eine Million Menschen kommen würde. Natürlich werden es weit mehr sein. Der Islamische Staat, der in Syrien und dem Irak immer mehr unter Druck gerät, Weiterlesen

„Niemand wird Deutschland retten und Schulden erlassen“

„…..Eine Schuldenpolitik wie in einigen anderen Staaten wäre für Deutschland sehr gefährlich, „denn niemand wird Deutschland retten, niemand wird uns die Schulden erlassen“, sagte der Ifo-Präsident Hns-Werner Sinn. Der Schuldenberg sei mit gut 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung viel zu hoch, „und dazu kommt das demografische Problem: Die Babyboomer wollen in 15 Jahren Rente haben von Kindern, die sie nicht haben“, sagte Sinn. „Es wäre verantwortungslos, sich in einer solchen Situation weiter verschulden zu wollen. Den wenigen Kindern werden sowieso zu viele Lasten überlassen.“ (hier)

Wie reich sind wir eigentlich wirklich?

(WERNER REICHEL) Eine der beliebtesten Phrasen der Einwanderungs- und Asyllobbyisten ist, dass Österreich oder Deutschland zu den reichsten Ländern der Welt zählen. Deshalb könne man sich, so die Schlussfolgerung, die Aufnahme von 100.000, 1.000.000 oder noch mehr Armutsmigranten locker leisten. Es sei sogar ob des großen Reichtums unsere moralische Pflicht, „Schutzsuchende“ Weiterlesen

Schulden, Schulden, über alles in der Welt….

„…….184.000 Milliarden Euro: Auf diese kaum vorstellbare Zahl beläuft sich die Weltverschuldung. An und für sich ist diese Zahl eben nur eine Zahl. Gefährlich ist dagegen die Dynamik, die hinter ihr steckt: Vor sieben Jahren betrug die Weltverschuldung 130.000 Milliarden Euro: Sie ist in dieser kurzen Zeit also um 41% gestiegen. Besonders dynamisch hat sich dabei die Staatsverschuldung mit einem Plus von 76% entwickelt, während die Schulden der privaten Haushalte „nur“ um 21% gestiegen sind….“ (hier)

Hurra, wir machern noch mehr Schulden!

„…..Die Euro-Staaten bereiten sich auf den Ausstieg aus der Stabilitätspolitik vor. Wegen der Flüchtlinge und des Terrors werden zahlreiche Staaten mehr Schulden machen als eigentlich zulässig. Die neue Linie läuft unter der Überschrift „Höhere Gewalt“. Damit lässt sich so ziemlich alles rechtfertigen….“ (hier)

„Wirklich schade um Europa“

„……..Das nach Brüssel gemeldete Maastricht-Defizit ist damit ebenso wie das berühmte strukturelle Defizit eine virtuelle Zahl ohne Realitätsbezug und ohne Relevanz. Wir sollten es einfach vergessen. Wir sollten uns aber auch über den Zustand der Eurozone und der EU insgesamt nicht wundern, wenn diese die selbst aufgestellten, vernünftigen Regeln – von Dublin bis Maastricht – nicht ernst nehmen. Schade um Europa! Hätte was werden können. Aber so geht es leider nicht….“ (hier)

Brutaler Sparkurs das…

„Mit den beiden geplanten Emissionen hat Österreich heuer in Summe 17,6 Mrd. Euro Kapital in Form von Bundesanleihen aufgenommen. Das liegt bereits innerhalb des geplanten heurigen Finanzierungsvolumens von 15 bis 19 Mrd. Euro. Im Jahr davor wurden Bundesanleihen im Volumen von rund 21 Mrd. Euro emittiert. Eine letzte Auktion ist heuer noch am 15. Dezember geplant.“ (hier)

Im Würgegriff der Repression

„Die sukzessive Entlastung des Zinsendienstes für die Staatsschuld wird ja, wie ein Blick auf die fast überall stark gestiegenen Staatsschuldenquoten zeigt, nicht für einen behutsamen Abbau der Staatsverschuldung genutzt, sondern für das genaue Gegenteil: Superniedrige Anleihezinsen machen das Schuldenmachen erst so richtig attraktiv.Das böse Erwachen kommt, wenn die Zinsen zu steigen beginnen.“ (hier)