Schlagworte: Schulden

Verschuldung? Nach uns die Sintflut!

“……Kreditfinanzierte Konjunktur führt früher oder später zum Gürtel-enger-Schnallen. In vielen europäischen Ländern, darunter auch Österreich, sind unter dem Einfluss der Rezession und der Stützung des Bankensystems die Staatsschulden so stark gestiegen, dass auch unter günstigen Annahmen die Rückführung auf ein vertretbares Maß länger als ein paar Jahre in Anspruch nehmen wird. Oder das Problem ufert in hoher Inflation zum Schaden der Kreditgeber aus…..” (hier)

Warum der Staat nie genug Geld hat

“……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….” (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)

Wien, wegen Reichtums verschuldet

(C.O.) Jugendliche Asylwerber kosten den Steuerzahler in Wien bis zu 28.000 Euro pro Jahr und Person. Die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely sagt dazu: Wien sei eben eine „reiche Stadt“. Das ist interessant. Denn vermutlich wegen dieses Reichtums ist der Schuldenberg der Stadt Wien in den vergangenen Jahren von 1.5 Milliarden auf 4.8 Miliarden angestiegen, und wegend dieses Reichtums macht die Stadt allein heuer schlappe 280 Millionen neue, zusätzliche Schulden. Und wegen dieses unfassbaren Reichtums hat die Stadt wahrscheinlich auch die Gebühren und Abgaben kräftig erhöhen müssen.

“Am Ende wird das Vermögen vieler Sparer weniger wert sein….”

“….Fakt ist jedoch, dass die Schuldenstände der Industriestaaten immer weiter steigen und die politische Realität offensichtlich keine substanziellen Kürzungen des Staatshaushaltes zulässt. Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, wird das Vermögen vieler Sparer und Anleger am Ende deutlich weniger wert sein. Langfristig läuft es darauf hinaus, dass entweder Schulden gestrichen werden, was im Gegenzug zur Streichung von Sparvermögen und Deflation führt, oder Vermögen direkt per Besteuerung oder indirekt durch Inflation enteignet werden…..” (Der österreichische Fondsmanager Ronald Stöferle, hier)

Schulden, Blasen und kaum Wachstum

“….Bricht schon bald die nächste Krise über uns herein? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor den drastischen Folgen der anhaltend lockeren Geldpolitik. Schon wieder drohen Finanzblasen und das Wachstum könnte jahrelang schwächeln…” (hier)

EU. Der Gipfel der neuen Schulden

“….Die EU-Staatschefs werden beim Gipfel weitere Schulden vereinbaren. „Wachstumsfreundliche“, „flexible“ und „differenzierte“ Maßnahmen sollen anstelle des bisher angestrebten Sparsamkeit treten. Einfacher ausgedrückt: In der Euro-Zone wird nun sogar das Lippenbekenntnis zum Sparen aufgegeben. Italien und Frankreich haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt….” (hier)