Schlagworte: Schulden

Schuldenmetropole Wien

“Die Stadt Wien erwartet einen weiteren Zuwachs der Finanzschulden bis 2016 auf fast fünf (!) Milliarden Euro. Dazu der Rechnungshof: “Eine Konsolidierungsstrategie (für das Budget, Anm.) mit konkreten haushaltspolitischen Zielsetzungen und quantitativen Vorgaben zur Reduktion der Schuldenquote lag dennoch nicht vor.” Und: “Eine tragfähige Mittelfristplanung konnte ebenfalls nicht vorgelegt werden.” (hier)

“An der Schuldenwirtschaft haben zu Viele ein Interesse”

“…….An der Schuldenwirtschaft haben zu viele ein Interesse. Die Banken, die Ihre Überschuldungssituation auf den Steuerzahler abladen wollen; die Exportindustrie, die von einem billigen Euro profitieren will; die Häuslebauer, die von niedrige Zinsen profitieren und so weiter und so fort. Sie alle haben einen starken Partner an ihrer Seite: Der Staat ist der größte Schuldner. Er kann alles versprechen und durch das Herunterprügeln der Zinsen durch die EZB auch alles finanzieren…..” (hier)

Zitat zum Tag

…..Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schulden der Regierung müssen vermindert werden; die Arroganz der Behörden ist zu mässigen und zu kontrollieren. Zahlungen an ausländische Regierungen sind zu verringern, wenn das Land nicht bankrott gehen will. Das Volk muss wieder lernen zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung zu leben. “(Marcus Tullius Cicero)

Schuldensucht und Steuerflucht

“……Weiterhin wird in der gelenkten öffentlichen Diskussion selbstverständlich nicht die Frage gestellt, warum selbst die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte immer noch nicht ausreichen, sondern sogar weitere Steuererhöhungen geplant werden. Kaum thematisiert wird auch das krasse Missverhältnis zwischen Steuerhinterziehung Einzelner und Steuerverschwendung durch die Politik. Beides ist Betrug, aber nur die Steuerhinterziehung ist kriminalisiert…” (hier)

Verschuldung? Nach uns die Sintflut!

“……Kreditfinanzierte Konjunktur führt früher oder später zum Gürtel-enger-Schnallen. In vielen europäischen Ländern, darunter auch Österreich, sind unter dem Einfluss der Rezession und der Stützung des Bankensystems die Staatsschulden so stark gestiegen, dass auch unter günstigen Annahmen die Rückführung auf ein vertretbares Maß länger als ein paar Jahre in Anspruch nehmen wird. Oder das Problem ufert in hoher Inflation zum Schaden der Kreditgeber aus…..” (hier)

Warum der Staat nie genug Geld hat

“……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….” (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)

Wien, wegen Reichtums verschuldet

(C.O.) Jugendliche Asylwerber kosten den Steuerzahler in Wien bis zu 28.000 Euro pro Jahr und Person. Die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely sagt dazu: Wien sei eben eine „reiche Stadt“. Das ist interessant. Denn vermutlich wegen dieses Reichtums ist der Schuldenberg der Stadt Wien in den vergangenen Jahren von 1.5 Milliarden auf 4.8 Miliarden angestiegen, und wegend dieses Reichtums macht die Stadt allein heuer schlappe 280 Millionen neue, zusätzliche Schulden. Und wegen dieses unfassbaren Reichtums hat die Stadt wahrscheinlich auch die Gebühren und Abgaben kräftig erhöhen müssen.