Schlagworte: Schulden

Steuerreform auf Pump

(C.O.) Steuerreform, kompakt bewertet: Dass die Regierung die Lohn- und Einkommensteuern um 5 Milliarden pro Jahr senkt und damit wenigstens jenes Raubgut restituiert, das ihr seit 2009 im Wege der kalten Progression in den Schoß fiel, geht soweit in Ordnung. Ihre Hoffnung, das in erheblichem Ausmaß durch “Betrugsbekämpfung” gegenfinanzieren zu können, dürfte sich als Selbstbetrug erweisen (sonst hätte man das ja schon bisher so gemacht). Zu vermuten ist eher, dass diese “Steuerreform” zum Teil über neue Schulden finanziert werde wird, und das ist gar nicht gut so. Die Regierung handelt damit so, wie Mark Twain es beschrieben hat ”Von jetzt an werde ich nur soviel ausgeben, wie ich einnehme – und wenn ich mir Geld dafür borgen muss!”

Die Dollar-Schulden-Bombe

“…..Auslandsschuldner, die Dollar-Kredite aufgenommen haben, geraten jetzt unter Druck – und können das Weltfinanzsystem erschüttern. Die Aufwertung des US-Dollar, die bereits gegen Ende 2011 eingesetzt hat, schreitet voran. Bis heute hat der Außenwert des Greenbacks bereits um knapp 29 Prozent zugelegt…” (hier)

Nicht Deutschland ist das Problem, die Schulden sind es…

“…..Vielleicht sollten unsere Wirtschaftspolitiker ein bisschen mehr bei Angela Merkel und Wolfgang Schäuble stibitzen. Und ein bisschen weniger auf die linken Einflüsterer unseres Bundeskanzlers hören. Deren immer wieder vorgebrachte These, dass die deutsche Austeritätspolitik geradewegs in die Wirtschaftskatastrophe führt, wird in der Praxis ja soeben recht eindrucksvoll widerlegt: Dort, wo das Budget in Ordnung gebracht wurde (in Deutschland) oder harte Reformen in diese Richtung unternommen wurden (etwa in Spanien), kommt das Wachstum gerade in Gang. Dort, wo man noch auf die heilende Wirkung von immer mehr Staatsschulden setzt (in Frankreich und Italien etwa), ist der ökonomische Jammer dagegen groß….” (hier)

Nur die ganz Dummen zahlen ihre Schulden zurück

(C.O.) Sollten Sie, geneigte Leserin, geschätzter Leser, aus irgendeinem Grund keine rechte Lust mehr verspüren, ihre allfälligen Raten für das auf Kredit erworbene Eigenheim weiter Monat für Monat abzustottern, dann kann Ihnen sofort geholfen werden. Suchen Sie einfach Ihren Bankberater auf und teilen Sie ihm formlos mit, dass sie erstens den Rückzahlungszeitpunkt für das Ihnen gewährte Darlehen auf „nie“ zu erstrecken gedenken und zweitens auch weiterhin Zinsen zu zahlen bereit sind – aber nur in jenen Jahren, Weiterlesen

Von wegen Sparpolitik…

“Nach der Finanzkrise von 2008 sowie der längsten und tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg war erwartet worden, dass die Volkswirtschaften der Welt ihre Schulden abbauen würden. Es ist nicht passiert.” – Statt dessen steigen weltweit die Schulden immer weiter an, Bericht hier.

Griechischer Salat

“….Ein im Jahr 2010 handhabbares Problem von 50 Milliarden Euro wurde durch die Brüsseler Narren in den letzten fünf Jahren mit 245 Milliarden aus Steuermitteln der EU-Bürger beworfen, um einen Austritt der Griechen aus dem Euro mit allen Mitteln zu verhindern….” (hier)

Griechischer Schein

(C.O.) In jeder Diskussion über die bedauernswerte ökonomische Lage der Griechen wird früher oder später ein Argument vorgebracht, das mittlerweile nahezu den Charakter eines Dogmas hat: Dass nämlich ein großer Teil jener mehr als 200 Milliarden Euro, die Griechenland bisher an Finanzhilfen überwiesen worden sind, “in Wahrheit bei den Banken in Deutschland und Frankreich gelandet ist, ohne dass die griechische Bevölkerung etwas davon gehabt hat”. Das Ganze sei also keine Rettung der Griechen, sondern eine Rettung der Banken gewesen. Was natürlich, Weiterlesen