Schlagwörter: Schulden

Wie verschuldet ist die Republik wirklich?

(A.U.)  „Schulden wie ein Stabsoffizier“ ist eine vernichtende Bezeichnung für jemanden, der hoffnungslos in der Hand seiner Gläubiger ist. Heute würde ein besitzloser Stabsoffizier freilich niemals mehr viel Kredit bekommen. Die Republik Österreich aber schon. Sie findet sogar Käufer für Anleihen mit hundertjähriger Laufzeit, weil ja 2,1 Prozent Zinsen immer noch mehr sind als alles Vergleichbare. Und die langfristige Kreditwürdigkeit schauen sich die Anleger beim Staat nicht an. So wie einst bei Stabsoffizieren. Sie meinen: Die Republik ist zwar schwer verschuldet, aber sie schafft das schon, sie hat das ja schon ein Dreivierteljahrhundert geschafft. Die Fakten sollten aber realistisch machen. Wie etwa: hier weiter

Wie lange kann das noch gutgehen?

„…..Kaum ein Land bürdet seinen Bürgern so hohe Steuern auf wie Österreich, nirgendwo gehen die Menschen so früh in Pension, kaum ein europäischer Staat hat gemessen an der Einwohnerzahl so viele Flüchtlinge und Migranten zu versorgen. Bürokratie, wohin man schaut. Und was die Verschuldung des Staates betrifft, orientieren wir uns nicht mehr an Ländern wie Deutschland, sondern vielmehr an Italien, Frankreich und Co. Mit anderen Worten: Es geht längst nicht mehr darum, ob es uns gut geht. Die Frage lautet: Wie lange geht das alles noch gut?….“ (hier)

Wenn die Drogen-Lieferung stockt

„…..Es ist doch so simpel: Unser Wirtschaftssystem erlaubt das (fast) unbegrenzte Schaffen neuen Geldes (und damit von Kaufkraft) durch die Geldschöpfung des Bankensystems mit (fast) jeder Kreditvergabe. Das ist deshalb gut, weil wir so immer dann, wenn es irgendwo zu stocken droht, noch einen nachlegen können. Und genau das machen wir. Die weltweite Verschuldung wächst seit Mitte der 1980er-Jahre Weiterlesen

Das Ende der schuldenfinanzierten Wohlstandsillusion

„Seit 1980 ist die offene und verdeckte Verschuldung der westlichen Industrieländer deutlich gestiegen. Die Verschuldung diente dazu, kurzfristige Konjunkturschwächen und die Folgen des Eintritts von Osteuropa und China in die Weltmärkte abzumildern und führte zu einer Scheinblüte und steigenden Vermögenspreisen. Da die zusätzlichen Schulden überwiegend unproduktiv verwendet Weiterlesen

Schulden, nichts als Schulden

„…..Konnten schon die europäischen Erbmonarchien nur schlecht mit Steuergeldern wirtschaften, so scheint es Demokratien (je bevölkerungsreicher, desto weniger) geradezu unmöglich zu sein, ohne eine exzessive und stetig zunehmende Verschuldung über die Runden zu kommen. Verschwendungssucht ist offenbar ein genetisch angelegter Weiterlesen