Schlagworte: Schweiz

Wenn Schüler der Lehrerin den Händedruck verweigern

„Soll es muslimischen Schülern erlaubt sein, ihren Lehrerinnen den Handschlag zu verweigern? Gemäss Informationen der Zeitung «Schweiz am Sonntag» befassen sich mehrere Gemeinden mit dieser Frage, so in Baselland und der Zentralschweiz. Nun liegt ein erster Entscheid vor. An der Sekundarschule Therwil BL wurde eine Vereinbarung mit muslimischen Schülern abgeschlossen, die es ihnen erlaubt, den Lehrerinnen die Hand nicht zu schütteln. Dies, nachdem sich zwei Schüler geweigert hatten, ihrer Klassenlehrerin die Hand zu geben….“ (hier)

Am Weg in den Polizeistaat

„……Verwerflich ist die ausufernde staatliche Fürsorge vor allem darum, weil sie dem Einzelnen die Verantwortung für sein eigenes Handeln abnimmt. Genau diese Selbstverantwortung des Bürgers ist jedoch der Kern einer freiheitlichen Gesellschaft. Gerne wird mit den Kosten des Fehlverhaltens des Einzelnen argumentiert. Mit dieser Begründung müsste der Staat in immer mehr Bereichen lenkend und bevormundend eingreifen – was er leider auch tut. Das Geflecht an entsprechenden gesetzlichen und steuerlichen Vorschriften wird so immer enger, ohne dass die Probleme jedoch wirklich gelöst werden können. Der Weg in den Polizeistaat ist vorgezeichnet. Das Ziel einer suchtfreien Gesellschaft ist eine gefährliche Utopie….“ (hier)

Das ganz spezielle schweizerische Budget-Problem

„…….2,3 Milliarden Franken statt 0,4 – um genau diese unerwartet hohe Summe fiel der Budgetüberschuss aus dem Vorjahr in der Schweiz höher aus als erwartet. Anders als in den wohl meisten Ländern der Welt wirft das in der Schweiz ein Problem auf – nämlich die Frage, wie man mit den ungeplanten Mehreinnahmen umgehen soll….“ (hier)

Der Pakt zwischen den Schweizern und dem Schakal

„……Carlos the Jackal, the Marxist guerrilla who became a symbol of Cold War anti-imperialism, has told a newspaper that he moved freely through Switzerland in the 1970s under a „non-aggression pact“ between the government and the Palestine Liberation Organization. He felt so safe that he flew to Zurich rather than Vienna airport on his way to neighboring Austria for his most spectacular coup: the kidnapping of oil ministers at OPEC headquarters in 1975, he told the Neue Zuercher Zeitung (NZZ) in a telephone interview from his prison in France….“ (hier)

Das schmutzige Atom-Geheimnis der Eidgenossen

„…..Seit den 60er-Jahren waren auf dem Areal des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) in Villigen AG heimlich 20 Kilogramm Plutonium eingelagert, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet. Erst Ende Januar sei das gefährliche Material abtransportiert worden. Zuerst sei es mit gepanzerten Speziallastwagen von Villigen Richtung Deutschland gebracht worden, dann mit einem Spezialschiff in die USA….“ (hier)

Schweizer fürchten Volksentwaffnung durch Brüssel

„……Diese Woche ging ein Aufschrei durch die Eidgenossenschaft: „Die EU will das Schweizer Volk entwaffnen!“ Schickt Brüssel jetzt seine nicht vorhandenen Truppen? Ist das der Ernstfall? Nun, in gewisser Weise schon. Es geht um die Pläne der Kommission, das Waffenrecht zu verschärfen. Weil die Schweiz dem Schengen-Raum angehört, müsste sie die europäische Richtlinie in nationales Recht umsetzen. Die Schweizer haben in einem Volksentscheid für den Schengen-Beitritt gestimmt. 2011 und 2013 bestätigten sie in Volksentscheiden aber auch ihre Wehrverfassung, das Milizsystem, welches von der Idee des bewaffneten Bürgers ausgeht….“ (hier)

Wenn Flüchtlinge Urlaub in der Heimat machen

„Schweiz: …..Aktuelle Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) zeigen, wie oft Flüchtlinge ins Ausland reisen: Seit Anfang 2011 stellte der Bund 40’500 Reiseausweise für anerkannte Flüchtlinge aus. Hinzu kommen 9500 Reisedokumente für vorläufig Aufgenommene und Asylsuchende. Mit Abstand am meisten Reisegesuche stellten Eritreer (15’158), gefolgt von Somaliern (7118) und Irakern (3786). Die «rege Reisetätigkeit» der Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen ist SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni ein Dorn im Auge. Sie geht davon aus, dass viele Eritreer in der Heimat Ferien machen oder Verwandte besuchen. Dass Eritreer und Somalier in das Land zurückkehrten, in dem sie «angeblich an Leib und Leben bedroht» sind, sei der hiesigen Bevölkerung schwer zu erklären, schreibt Flückiger-Bäni in einem Beitrag auf der Website der SVP.

Die verrückte Welt der Negativ-Zinsen

„…..Die Finanzbehörden wollen normalerweise das Geld von den Steuerzahlern so rasch wie möglich auf ihrem Konto haben – das ist eigentlich überall auf der Welt so, nur nicht im kleinen Schweizer Kanton Zug. Dort drängt die Verwaltung ihre ohnehin durchwegs äußerst reichen Bewohner vielmehr, ihre Steuern möglichst spät zu zahlen. Denn zu viel Geld auf dem öffentlichen Konto würde dem Kanton nur Kosten verursachen – dank Negativzinssatz der Nationalbank….“ (hier)

Der Triumph des Mittelmaßes

(CHRISTIAN ORTNER) Wenn die Nobelpreise in Disziplinen wie Medizin, Chemie oder Physik vergeben werden, findet sich Österreich regelmäßig in der Lage jener beklagenswerten Lottospieler, die hoffnungsfroh ihr Los öffnen, aber nur ein „Leider nein“ vorfinden. Den bisher letzten Nobelpreis in einer naturwissenschaftlichen Disziplin konnte Österreich anno 1973, also vor schlanken 42 Jahren einheimsen, damals bekam Konrad Lorenz den begehrten Preis verliehen. (Jene zwei „Österreicher“, die danach noch Nobelpreisträger waren, mussten schon vor dem Weltkrieg vor den Nazis fliehen, verbrachten ihr Leben in den USA und können daher von Österreich Weiterlesen