Schlagwörter: Seitz

Hört endlich mit den Entwicklungs-Milliarden auf!

„Angesichts der enttäuschenden Bilanz der bisherigen Entwicklungspolitik sollte deren Kurs grundlegend geändert werden. Geberfunktionäre verdienen – zumal im Ausland – reichlich Geld, und viele von jenen, die die Hilfe in Empfang nehmen, wissen es in der Regel so anzustellen, dass ihre persönlichen Interessen dabei nicht zu kurz kommen. Ich bin der Meinung, dass die milliardenschwere staatliche Hilfe stark zurückgefahren werden sollte. Es fehlt nicht an Kapital, sondern an förderungswürdigen Weiterlesen

Der Fall Kamerun

„In Kamerun zeigt sich beispielhaft die direkte Verbindung zwischen politischer Macht und Reichtum. Die Wohlhabenden sind hier nicht die Unternehmer, sondern die Günstlinge des Regimes. Die miserable Platzierung auf dem Korruptionsindex von Transparancy International ist nicht etwa eine abstrakte Zahl, sondern Weiterlesen

Migration: Jenseits von Afrika

Nach der Asylstatistik des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) von Ende 2017 nimmt Deutschland mehr Asylbewerber auf als alle anderen EU-Staaten zusammen. Bis November 2017 waren es bereits über 200.000 neue Anträge. Viele kommen immer noch ohne Pass und Herkunftsnachweis. Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, sagte in einem Interview mit „Bild am Sonntag“ am 31.12.2017: „Jeden Monat kommen zurzeit circa 15.000 Migranten zu uns, von denen wir zum großen Teil nicht wissen, wer sie sind, und ob sie e Weiterlesen

Entwicklungshilfe – ein Aussteiger berichtet

„Seit Jahrzehnten wird Entwicklungspolitik mit einem gigantischem Personal- und Finanzeinsatz betrieben. Trotzdem werden die Minimalziele nicht einmal annähernd erreicht. Länder wie Ruanda, Botswana, Mauritius oder Ghana zeigen, dass sie ganz oder weitgehend mit eigener Kraft vorankommen. Dauerhilfe aus dem Ausland dagegen zementiert die Abhängigkeit der Regierungen und verlangsamt eine nachhaltige Entwicklung. Warum reden wir den Afrikanern immer wieder ein, Weiterlesen

Musiker Bono im Paradies

(Volker Seitz) Mit Bono (der eigentlich Paul Davis Hewson heißt)  ist die Entwicklungshilfe ein Teil der Unterhaltungsindustrie geworden („Charitainment“). Sie sichert im Westen Zigtausende Arbeitsplätze, zerstört aber dringend benötigte Jobs in weiten Teilen Afrikas. Da werden junge Leute um die Welt geschickt, um Jobs zu erledigen, für die in den betreffenden Ländern genügend Personal zur Verfügung stünde.  weiter hier

Bitte keinen „Tag für Afrika“!

(Von Volker Seitz) Alle Afrikaner, die ich kenne, nervt es, wenn alle sie retten wollen. Ein Beispiel ist „Dein Tag für Afrika“ des Vereins „Aktion Tagwerk“. Im gesamten Bundesgebiet werden Schülerinnen und Schüler für „Afrika“ mobilisiert. Mit diesem „Tag für Afrika“ wird das Image Afrikas verfestigt, dass die Afrikaner unfähig seien, sich selbst zu helfen. Mit dieser Kampagne werden „Afrika und Hilfsbedürftigkeit“ ohne jede Differenzierung gleichgesetzt und kommuniziert (weiter hier)

G-20: Familien-Planung, das Afrika-Tabu

„….Während in anderen Weltregionen alle wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklungsländer ihre Massenarmut mit Kampagnen zur Verringerung der Kinderzahl beseitigt haben, wächst auf dem afrikanischen Kontinent alle zwei Wochen die Bevölkerung um etwa eine Million. Doch davon wird auf dem G20 Gipfel in Hamburg wenig die Rede sein. Es geht aber nicht um Neo-Kolonialismus, sondern um eine nüchterne Analyse der Fakten….“ (hier)

Afrika: „Ein Glücksspiel auf Leben und Tod“

(Volker SEITZ) Die Sicherheit von Verkehrsmitteln wird laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in vielen afrikanischen Ländern vernachlässigt. Todes- und Unfallraten sind hoch, Mängelstatistiken – sofern es sie gibt – weisen Defizite aus. Es sind vor allem die technischen Standards der Fahrzeuge, die Möglichkeit Führerscheine zu kaufen, das Fehlen der Fahrerschulung Weiterlesen