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Der Mythos von den Handelsnachteilen für Afrika

„Für manche Politiker und Entwicklungshilfe-Lobbyisten in Europa wurden die Wirtschafts-Partnerschafts-Abkommen mit Afrika, die EPAs, die Economic Partnership Agreements im Geiste der neoliberalen EU-Freihandelsideologie entworfen und fügen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Afrikas großen Schaden zu. Sie würden politische Instabilität, Armut, Arbeitslosigkeit und Migration fördern. Gerne werden diese „Erkenntnisse“ von Medien ohne eigene Recherchen weiter transportiert, und so entstehen Überschriften wie „Abkommen, die Afrika seiner Chancen Weiterlesen

Was treibt die Afrikaner außer Landes?

(VOLKER SEITZ)Was treibt Afrikaner außer Landes und vor allem nach Europa? Winnie Adukule aus Uganda schrieb ein bemerkenswertes Buch über Afrikaner, die es zur Flucht außer Landes treibt („Flucht“, Verlag Das Neue Berlin, 2016). Sie befragte Menschen, die in Uganda leben und nach Europa gehen wollen. Sie interviewte auch enttäuschte Rückkehrer, Verantwortliche von Flüchtlingseinrichtungen und ausländische Diplomaten im Land. Adukule ist Rechtsanwältin in Kampala/Uganda Weiterlesen

Gefälschte Medikamente töten viele tausende Afrikaner

Medikamentenfälschung ist eine immense Gefahr. Für viele Afrikaner sind Medikamente unerschwinglich. Deshalb greifen sie auf billige, oft gefälschte und deshalb gefährliche Arzneien zurück. Tagtäglich werden Unmengen gefälschter Medikamente durch Afrikas Häfen geschleust. Jedes Jahr sterben tausende Menschen Weiterlesen

Mauritius: Afrika geht auch anders

„…..Heute ist die Insel, mit einer Einwohnerzahl von etwas mehr als Köln, demokratisch, rechtsstaatlich, friedfertig (ohne Militär) und weltoffen, deshalb auch das Pro-Kopf-Einkommen an der Spitze Afrikas. Mauritius hat immer wieder neue Geschäftszweige aufgebaut, Tourismus, leistungsfähige Textil- und Bekleidungsindustrie, Call-Center, Finanzdienstleistungen, Informations- und Telekommunikationstechnologien sowie „Business Outsourcing“. Das Land profitiert von seiner Zeitzone zwischen Afrika und Asien.,,“ (hier)

Hört endlich mit den Entwicklungs-Milliarden auf!

„Angesichts der enttäuschenden Bilanz der bisherigen Entwicklungspolitik sollte deren Kurs grundlegend geändert werden. Geberfunktionäre verdienen – zumal im Ausland – reichlich Geld, und viele von jenen, die die Hilfe in Empfang nehmen, wissen es in der Regel so anzustellen, dass ihre persönlichen Interessen dabei nicht zu kurz kommen. Ich bin der Meinung, dass die milliardenschwere staatliche Hilfe stark zurückgefahren werden sollte. Es fehlt nicht an Kapital, sondern an förderungswürdigen Weiterlesen

Der Fall Kamerun

„In Kamerun zeigt sich beispielhaft die direkte Verbindung zwischen politischer Macht und Reichtum. Die Wohlhabenden sind hier nicht die Unternehmer, sondern die Günstlinge des Regimes. Die miserable Platzierung auf dem Korruptionsindex von Transparancy International ist nicht etwa eine abstrakte Zahl, sondern Weiterlesen

Migration: Jenseits von Afrika

Nach der Asylstatistik des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) von Ende 2017 nimmt Deutschland mehr Asylbewerber auf als alle anderen EU-Staaten zusammen. Bis November 2017 waren es bereits über 200.000 neue Anträge. Viele kommen immer noch ohne Pass und Herkunftsnachweis. Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, sagte in einem Interview mit „Bild am Sonntag“ am 31.12.2017: „Jeden Monat kommen zurzeit circa 15.000 Migranten zu uns, von denen wir zum großen Teil nicht wissen, wer sie sind, und ob sie e Weiterlesen

Entwicklungshilfe – ein Aussteiger berichtet

„Seit Jahrzehnten wird Entwicklungspolitik mit einem gigantischem Personal- und Finanzeinsatz betrieben. Trotzdem werden die Minimalziele nicht einmal annähernd erreicht. Länder wie Ruanda, Botswana, Mauritius oder Ghana zeigen, dass sie ganz oder weitgehend mit eigener Kraft vorankommen. Dauerhilfe aus dem Ausland dagegen zementiert die Abhängigkeit der Regierungen und verlangsamt eine nachhaltige Entwicklung. Warum reden wir den Afrikanern immer wieder ein, Weiterlesen

Musiker Bono im Paradies

(Volker Seitz) Mit Bono (der eigentlich Paul Davis Hewson heißt)  ist die Entwicklungshilfe ein Teil der Unterhaltungsindustrie geworden („Charitainment“). Sie sichert im Westen Zigtausende Arbeitsplätze, zerstört aber dringend benötigte Jobs in weiten Teilen Afrikas. Da werden junge Leute um die Welt geschickt, um Jobs zu erledigen, für die in den betreffenden Ländern genügend Personal zur Verfügung stünde.  weiter hier