Schlagwörter: Sinn

Die Zölle und die EU

„Nun ganz einfach, die Zölle fließen in den EU-Haushalt und machen einen großen Teil des EU-Budgets aus. Über die Zollgebühren finanziert sich also der EU-Moloch selbst und hat daher ein Interesse daran, seine eigenen Einnahmen in die Höhe zu schrauben, das aber zu Lasten der eigenen Bevölkerung, die ja die höheren Preise bezahlen muss.“ (hier)

„Hier wird das Geld der Steuerzahler mit dem Füllhorn ausgeschüttet“

„Hans-Werner Sinn: Die neue Koalition verwechselt Politik mit dem Schreiben eines Wunschzettels. Hier wird das Geld der Steuerzahler mit dem Füllhorn ausgeschüttet, und man glaubt, dadurch würde Wachstum entstehen. Das Gegenteil ist der Fall. Sorgen macht mir, dass man den europäischen Investitionsfonds ausweiten will, der ja ein gemeinschaftlich abgesicherter reiner Schattenhaushalt ausserhalb der Schuldenschranken ist. Auch finde ich es ­problematisch, dass man mit einer verschärften Weiterlesen

4 Tips zum 60er der EU

„….Die Target-Salden innerhalb des Zentralbankensystems steigen und steigen. Allein die Bundesbank hat ungedeckte Überweisungen von netto 814 Milliarden Euro für andere Länder des Euro-Systems kreditieren müssen. Das entspricht etwa der Hälfte des deutschen Nettoauslandsvermögens. Die Target-Kredite finanzieren Weiterlesen

Der Brexit schadet Deutschland ungemein

„Statt sich mit Frankreich gemeinzumachen und eine Strafaktion für Großbritannien vorzubereiten, täte Deutschland vielmehr gut daran, von den Plänen für eine weitere Vertiefung der EU Abstand zu nehmen und eine Vermittlerrolle bei den Brexit-Verhandlungen einzunehmen, die letztlich darauf hinausläuft, dem britischen Wunsch nach einer Fortsetzung des Freihandels trotz einer Beschränkung der Freizügigkeit zu folgen. Freihandel ist nämlich kein Geschenk für andere, sondern hilft allen beteiligten Ländern…“ (Hans-Werner Sinn in der FAZ)

Star-Ökonom Sinn: „Euro auf der Kippe“

„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro auf mittlere bis lange Sicht überlebt, schätzt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn mit „fifty-fifty“ ein. Dies sagte er an einer Podiumsdiskussion an der Finanzmesse „Finanz ’17“ in Zürich. Sinn übte dabei heftige Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB mache schon lange keine Geldpolitik mehr, sie betreibe eine Rettungspolitik für überschuldete Staaten, Banken und Unternehmen. Die Zentralbank versuche, Strukturen aufrechtzuerhalten, die nicht mehr aufrechtzuerhalten seien, sagte der ehemalige Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.“ (hier)

Die Rückkehr des Target-Monsters

„….In letzter Zeit ist es eher still geworden um das Thema Target2-Verbindlichkeiten – und das, obwohl diese Taget2-Salden wieder Stände erreichen, wie wir sie zur Zeit der Finanzkrise und während der Euro-Krise im Jahr 2012 gesehen hatten. Auf die Problematik der Taget2-Salde, die im Grunde Ungleichgewichte der Kapitalstörme signalisieren, hatte zuerst Hans-Werner Sinn hingewiesen – und sich damit zunächst Kritik eingehandelt. Inzwischen aber sind die Thesen Sinns allgemein anerkannt, auch wenn es vereinzelt noch Ökonomen gibt, die meinen, das spiele keine Rolle, Zentralbanken könnten diese Ungleichgewichte irgendwie nullen – Vodoo-Ökonomie Weiterlesen

Ciao Euro, Hello Lira!

(CHRISTIAN ORTNER) Werden wir in ein paar Jahren, wenn wir für ein Wochenende nach Venedig fahren, vorher Euros in „Neue Lire“ umtauschen müssen, um unseren ersten Stehkaffee bezahlen zu können? Eher ja, vermuten unisono der bekannte liberale deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn und sein eher links der Mitte verorteter amerikanischer Kollege Joseph E. Stiglitz. „Die Wahrscheinlichkeit, dass Italien dauerhaft Teil des Euro bleibt, fällt von Jahr zu Jahr“, sagt Sinn. „Den Italienern wird gerade klar, Weiterlesen