Schlagworte: Spanien

Eurobonds, durch die Hintertür eingeführt

“….Besonders auffällig: selbst in Phasen schwacher Aktienmärkte – sonst eher Basis für die Flucht in sichere Häfen – greifen die Anleger bei Staatsanleihen der Euro-Peripherie beherzt zu. Stellt sich die Frage, warum das so ist. Und die Antwort ist: die Käufer dieser Anleihen halten offenkundig Staatsanleihen von Italien und Konsorten für einen sicheren Hafen. Die Logik: die Staatsanleihen werden durch die EZB garantiert, und die EZB wird durch Staaten wie Deutschland garantiert..” (Hier)

Droht uns ein 1914, Version 2.0?

(C.O.) “Sie sind auf hoher See in einem gewaltigen Sturm. Sie überleben, der Sturm flaut ab. Sie holen den Sonnenschirm heraus. Oder greifen zur Flasche. Ein paar Stunden später merken Sie, dass die Ruhe trügt. Der Sturm war nicht vorbei. Sie waren in seinem Auge.” – So pessimistisch sieht nicht nur der renommierte Ökonom, Autor und “Financial Times”-Kolumnist Wolfgang Münchau die Lage der Eurozone Weiterlesen

Triumph des Etatismus…

“….Spanien hat ursprünglich eingeplante Finanzhilfen für die heimische Energiebranche überraschend gestoppt. Damit solle sichergestellt werden, dass das Haushaltsdefizit nicht ausufere, teilte das Finanzministerium am Samstag mit. Eigentlich sollten 3,6 Milliarden Euro an Versorger wie Iberdrola oder Gas Natural fließen….” (hier)

Europas Süden kommt nicht auf die Beine…

“…Nun macht sich Hoffnung breit, dass die (Eurozone)  mit der Wirtschaftserholung der Gefahrenzone entkommen wird. Dafür müsste die Erholung stark genug sein, um die Abwärtsspirale auf den Arbeitsmärkten zu brechen. Hier sind aber Zweifel angebracht….” (Sehr intelligente Analyse in der “FAZ“)

Und wieder die brutale neoliberale Sparpolitik….

“….Nach dem Haushaltsentwurf für 2014, den Finanzminister Cristobal Montoro am Montag im Parlament vorlegte, wird der Schuldenberg des spanischen Staates bis zum Ende des kommenden Jahres erstmals in der Geschichte den Wert von einer Billion Euro überschreiten. Dies entspricht 99,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)….” (hier)

EU: Rechnen wir die Pleite doch einfach weg!

“…Die EU-Institutionen erwägen offenbar, die Methode zur Kalkulation der nationalen Haushaltsdefizite zu verändern – und zwar so, dass Krisenstaaten mit hoher Arbeitslosigkeit besser dastehen als bisher. Entsprechend könnten sie die Defizitziele der EU leichter erreichen…” (FAZ)