Schlagworte: SPÖ

Eine eher anrüchige Personalie….

(ANDREAS UNTERBERGER) Wäre Sonja Wehsely nicht Stadträtin in Wien, sondern eine EU-Kommissarin in Brüssel gewesen, dann dürfte sie jetzt mit Sicherheit den gut wattierten Posten bei Siemens nicht antreten. Denn bei der EU gibt es strenge Sauberkeits- und Anti-Korruptions-Regeln. Während man im Wiener Rathaus wohl nicht einmal weiß, was das sein soll. Getreu der Häupl-Devise: „Geht doch niemand was an, was wir mit unserem Geld Weiterlesen

Eine österreichische Polit-Karriere halt…

„…..Czernohorszky gilt als Bürgermeisterkandidat, aber erst in der Zukunft. Politisch engagierte sich der 39-Jährige erst in der Studienvertretung. Während seines Politikwissenschaftstudiums, das er später gegen die Soziologie tauschte, war er unter anderem Bundesvorsitzender der roten Studierendenorganisation VSStÖ. Anschließend wechselte er als Parlamentarischer Mitarbeiter zur SPÖ. 2001 zog Czernohorszky als Abgeordneter in den Wiener Gemeinderat, wo er das Amt des Jugendsprechers übernahm. …. (hier)

SPÖ: Eisberg voraus, kein Grund zur Besorgnis

(JÜRGEN POCK) Beinahe ein Jahr lang wurde das träge Treiben der verhaltensunauffälligen Regierung mehr oder weniger von einem ennuyanten Präsidentschaftswahlkampf gedämpft. Nun hat uns die Alltagspolitik wieder. Die abgelenkte Aufmerksamkeit richtet sich jetzt erneut auf die latente Suizidneigung der Bundesregierung und erinnert nach der Wahleinlage einmal mehr an das politische Leid des Landes. Österreich laboriert weiterhin an der herrschenden Politik, Weiterlesen

Das letze Aufgebot des Establishments

(WERNER REICHEL) Van der Gandalf hat es mit Hilfe aller guten Kräfte, den Elben (Grüne), den Menschen (Rote) und einigen Hobbits (Mitterlehner und seine Freunde) geschafft, Ing. Sauron und seine widerlichen Orks in einem heroischen Kampf zu besiegen. Ein Alpenmordor konnte verhindert werden. So denken die Van der Bellen-Unterstützer über den vergangenen Wahlkampf tatsächlich. Klingt übertrieben? Mitnichten. Es war Van der Bellen selbst, der dieses Bild gezeichnet hat. Die Reaktionen der bei dieser Rede anwesenden Van der Bellen-Fans Weiterlesen

Mit SPÖ und FPÖ wächst zusammen, was zusammengehör

(GEORG VETTER) Die Annäherung zwischen Christian Kern und Heinz-Christian Strache kann man aus Sicht des kleineren Regierungspartners, also meiner Partei, der ÖVP, negativ oder positiv sehen. Die negative Sicht ist die angeborene: Wenn SPÖ und FPÖ koalieren, dann muss die ÖVP in die Opposition. Opposition bedeutet Machtverlust, Weiterlesen

SPö, FPÖ: Passt!

„….Christian Kern nahm keine der vielen Einladungen an, Strache in der LePen-Trump-Brexit-Schmuddelecke abzustellen, bemühte sich auffällig, jede abwertende Haltung gegenüber dem Oppositionsführer zu vermeiden. Danach konnte man ein zivilisiertes Gespräch zwischen den Obleuten zweier Parteien verfolgen, die eigentlich ziemlich gut zusammenpassen. Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik, Flüchtlingspolitik, Europapolitik, Neutralitätspolitik: passt. Die markanten Unterschiede zwischen Christian Kern und Heinz-Christian Strache sind nicht politischer, sondern ästhetischer Natur….“ (NZZ.at)

Missbrauch ist halt nicht gleich Missbrauch

(ANDREAS UNTERBERGER) Die grässlichen Fälle von sexuellem und physischem Missbrauch in österreichischen Kinderheimen lasten wie eine dunkle Wolke über der Nachkriegsgeschichte  Der Skandal, der viele Menschen lebenslänglich geschädigt hat, setzt sich in der Gegenwart sogar in mehrfacher Form fort, wie jetzt immer klarer wird. So erklärt die Gemeinde Wien kurzerhand, sie zahle nichts mehr für alle weiteren Opfer, die sich jetzt erst melden. Zugleich stellt sich heraus, Weiterlesen

FPÖ in Wien schon bei 40%

„Eine neue Umfrage in Wien zeigt, dass die Bürger von den Altparteien mehr als enttäuscht sind. Die SPÖ kommt demnach auf nur 27 Prozent, die ÖVP auf weit abgeschlagenen 7 Prozent. Die Freiheitlichen hingegen liegen im Trend. Der Umfrage zufolge kommt die FPÖ auf 40 Prozent der Wählerstimmen in Wien…“ (hier)

Wenn die Eliten auf den „Haufen der Erbärmlichen“ herabblicken

(THOMAS EPPINGER) In ihrer Blütezeit stand die Sozialdemokratie für zwei zentrale Versprechen: 1. Aufstieg durch Bildung. 2. Euren Kindern wird es einmal besser gehen.
Damals ließen rote Betriebsräte grüne Aktivisten schon mal vom Betriebsgelände prügeln und der Linzer Bürgermeister freute sich über die rauchenden VOEST-Schlote. Im Verständnis dieser Zeit war der in die Luft geblasene Dreck Weiterlesen