Schlagworte: Staat

Warum Staat Knechtschaft bedeutet

„Staatsmacht funktioniert unter der Prämisse, jeden zu unterwerfen, der es wagt, die von den Autoritäten ausgegebenen Befehle zu missachten. Niemand würde von einer Regierung sprechen, falls ihr diese Prämisse fehlte. Jede Regierungshandlung beruht auf Polizisten, Gefängniswärtern und der ausführenden Gewalt. Ganz gleich wie vorteilhaft die Regierungshandlung auch scheinen mag, sie wird schlussendlich nur deshalb möglich gemacht, weil die Regierung die Macht hat, ihre Subjekte dazu zu zwingen, was sie freiwillig nicht tun würden, wenn sie nicht von Polizisten und Strafgerichten dazu gezwungen würden…..“ (weiterlesen hier)

Der Hass auf den strafenden Staat

(GEORG VETTER)  Künftig soll sich jemand strafbar machen, wenn er eine staatsfeindliche Bewegung gründet oder sich daran beteiligt, die den Zweck hat, die Vollziehung der Gesetze zu verhindern. Ich möchte mich hier nicht mit der möglichen Reichweite dieser vom Justizminister angepeilten Bestimmung als vielmehr mit einer Ursache der zunehmenden Staatsfeindlichkeit Weiterlesen

Köpfchen statt Kohle

(C.O.) Dem Londoner Magazin „Economist“ war jüngst eine recht aufschlussreiche Statistik über die finanziellen Ausgaben des Staates für sein Schulsystem auf der einen Seite und den Erfolg eben dieses Schulsystems auf der anderen Seite zu entnehmen, und zwar für alle Industrieländer der Welt, gemessen an den Pisa-Ergebnissen. Dabei zeigte sich ein auf den ersten Blick unerwarteter Zusammenhang: Zwar werden Schulsysteme im internationalen Vergleich besser, je mehr Weiterlesen

Buchtip: „Die gefährlichste aller Religionen“

(ANDREAS TÖGEL) In diesem Buch geht es, anders als man auf den ersten Blick vermuten könnte, nicht um eine der großen traditionellen Religionen, sondern um den weltweit verbreiteten, fatalen Glauben an die (staatliche) Autorität. Ausgehend vom Nichtaggressionsprinzip, das den Einsatz von Gewalt nur zu Verteidigungszwecken erlaubt, weist der Autor, der sich selbst als Anarchist und „Staatsfeind“ bezeichnet, anhand theoretischer Überlegungen und vieler praktischer Beispiele nach, wie durchwegs negativ Autoritäts- Regierungs- und Staatsgläubigkeit Weiterlesen

Zitat zum Tag

Der Gegensatz zwischen den Faschisten oder Nationalsozialisten und den älteren sozialistischen Parteien muss in der Tat weitgehend als ein Gegensatz aufgefasst werden, wie er sich zwischen rivalisierenden sozialistischen Parteien einstellen muss. Über den Punkt, dass der Wille des Staates jeden Menschen den ihm zukommenden Platz in der Gesellschaft anweisen solle, gab es keine Meinungsverschiedenheit zwischen ihnen. (Friedrich August von Hayek)

Bürokratiemonster Staat

„…Der amerikanische Anthropologe und politische Aktivist David Graeber beginnt sein gerade auf Deutsch erschienenes Buch Bürokratie – Die Utopie der Regeln mit der richtigen Feststellung, dass unsere westlichen Gesellschaften durch und durch bürokratisiert sind – und zwar so gründlich, dass wir es schon kaum mehr wahrnehmen. „Bürokratie“, so Graeber, „ist heute das Wasser, in dem wir schwimmen.“ Wie sind wir in diese Lage geraten?…“ (originelle Antwort hier)

Zitat zum Tage

Wir müssen wieder ein Gefühl für die Ablehnung entwickeln, die in dem staatlichen Zurichtungswillen steckt, uns gegen das ‚Pass dich an!‘ empören, das sich verbirgt hinter wohlanständig klingenden ‚Förderprogrammen‘ und ‚Schutzmaßnahmen‘. Provozierbar müssen wir sein! Was geht es den Staat an, ob ich rauche, dick bin, wofür ich mein Geld ausgebe oder auch nicht ausgebe? (Reinhard K. Sprenger)

Der Staat ist das Gegenteil von Freiheit

„…..Der Staat ist kein notwendiges Übel, wie manche sagen; er ist kein Übel, sondern ein Mittel, und zwar das einzig bekannte Mittel, um das friedliche Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen. Aber er ist das Gegenteil von Freiheit. Er schlägt, sperrt ein und henkt. Was immer der Staat tut, wird letztendlich von Bewaffneten durchgesetzt. Wenn der Staat eine Schule oder ein Krankenhaus betreibt, werden die nötigen Mittel in Form von Steuern eingetrieben, zu deren Zahlung die Bürger gezwungen werden……“ (weiter hier)

Die neuen Schergen des Staates

In den meisten Epochen der Vergangenheit hatte der Staat auch die Religion fest im Griff. Dabei festigte er gewöhnlich ein komfortables, auf beiderseitigen Nutzen angelegtes Bündnis mit einer vorherrschenden Kirche: Der Staat gab den Priestern Macht und Reichtum, und die Kirche ihrerseits lehrte der unterworfenen Bevölkerung ihre göttlich verordnete Pflicht, Caesar zu gehorchen. Nun jedoch, da die Religion viel von ihrer gesellschaftlichen Überzeugungskraft verloren hat, ist der Staat häufig willens, von der Religion abzulassen und sich auf ähnliche, wenn auch losere Bündnisse mit eher weltlichen Intellektuellen zu konzentrieren. In jedem Fall stützt sich der Staat auf die Herrschaft über die Druckmittel der Propaganda, um seine Unter-
tanen davon zu überzeugen, dass sie ihren Herrschern gehorchen oder diese sogar lobpreisen sollen. (Murray Rothbard)

Das Wesen des Staates

Der Staatsapparat ist ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden. (Ludwig von Mises)