Schlagwörter: Stelter

Macron geht es darum, Deutschland die Schuld zuzuschieben

„…..Der Plan von Macron hat keine hohe Wahrscheinlichkeit Wirklichkeit zu werden. Und würde er es, so wäre damit nichts erreicht. Denn so kann man den Euro nicht „retten“. Man kann nur den Zeitpunkt des dann noch teureren Crashs etwas aufschieben. Auch das haben wir an dieser Stelle oft zitiert….“ (hier)

Das wirkliche Problem der nächsten deutschen Regierung

„….Es ist nur einer Frage der Zeit, bis die Wohlstandsillusion, in der wir uns befinden, platzt. Dann wird über Nacht deutlich, dass wir uns eben nicht alles leisten können: Renten, Pensionen und Gesundheitsversorgung für die alternde Gesellschaft, Versorgung von Millionen Zuwanderern mit geringer Produktivität, Verwirklichung politischer Wunschprojekte ohne Rücksicht auf die Wirtschaft, eine Finanzierung der Eurozone als Fass ohne Boden. Weiterlesen

Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft

„Auf den ersten Blick besteht kein Zweifel daran, dass wir uns in einem Wirtschaftssystem befinden, was näher an der Marktwirtschaft als am Sozialismus ist. Zwar hat der Staat einen übermäßigen Einfluss auf die Wirtschaft und hat immer wieder gezeigt, dass er den natürlichen Gang der marktwirtschaftlichen Prozesse verhindern möchte. Letztes Beispiel ist der Überbrückungskredit für Air Berlin verbunden mit dem gesteuerten Prozess der Zerschlagung im Interesse des führenden nationalen Spielers. Da aber alle Länder so handeln, wäre es töricht, wenn Deutschland da nicht mitspielte. Vielleicht sollten wir sogar aktiver werden, gerade auch mit der Begrenzung der Übernahmen aus anderen Ländern. Seit Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren – die ich, wie regelmäßige Leser meiner Kolumnen wissen, keineswegs für überwunden halte – hat eine Entwicklung eingesetzt, die diese Wirkungsmechanismen zunehmend außer Kraft setzt. Verantwortlich sind die Notenbanken, die mit ihren Handlungen die Marktwirtschaft retten wollen, sich aber auf dem besten Weg befinden, deren Totengräber zu sein…..“ (hier)

Das Totalversagen der Notenbanken

„Dieses Versagen der Notenbanken wird immer offensichtlicher. Zugleich haben sie sich in eine ausweglose Situation manövriert. Denn die tiefen Zinsen heute machen perspektivisch noch tiefere Zinsen morgen nötig, um den Schuldenturm vor dem Einsturz zu bewahren. Die Zinsen sind schon nahe den historischen Tiefstständen und es gibt nur noch wenig Luft nach unten.Sollte es – aus welchem Grund auch immer – wieder zu Einbrüchen an den Börsen und dann in der Realwirtschaft kommen, haben die Notenbanken fast keine Munition mehr…..“ (hier)

Bank der Banken warnt vor „Expolsion an den Finanzmärkten“

„Die Kernaussage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ bzw. englisch BIS): „The global economy is caught in a permanent trap of boom-bust financial cycles. This deformed structure is becoming ever more corrosive and dangerous as debt ratios rise to vertiginous levels, the world’s top monetary watchdog has warned.“ (spannend, weiter hier)

Wenn die Drogen-Lieferung stockt

„…..Es ist doch so simpel: Unser Wirtschaftssystem erlaubt das (fast) unbegrenzte Schaffen neuen Geldes (und damit von Kaufkraft) durch die Geldschöpfung des Bankensystems mit (fast) jeder Kreditvergabe. Das ist deshalb gut, weil wir so immer dann, wenn es irgendwo zu stocken droht, noch einen nachlegen können. Und genau das machen wir. Die weltweite Verschuldung wächst seit Mitte der 1980er-Jahre Weiterlesen

Droht der „Minsky-Moment“?

„Die Frage ist ja: Wie lange geht es noch gut an den Finanzmärkten? Der verstorbene Wirtschaftswissenschaftler Hyman Minsky hat wohl am besten verstanden, wie billiges Geld und Euphorie in Wirtschaft und Finanzmärkten wirken. Sie setzen eine zunehmende Spekulation in Gang bis zum „Minsky-Moment“,  bei dem es zum Crash kommt. Ich würde immer annehmen, dass dieser eintritt, sobald die Wertsteigerung des auf Kredit gekauften Gutes unter die Kosten der Finanzierung sinkt. Droht uns diese Situation jetzt auch……?“ (weiter hier)