Schlagwörter: Stelter

„This Time it’s different“ – wirklich?

„Wie im Jahr 2000 wissen wir um die Gefahren: Die Börsen sind hoch bewertet, die Anleihen von Staaten und Unternehmen bringen fast keine Zinsen und die Verschuldung von Staaten und Privaten liegt weltweit auf Rekordniveau. Dennoch gibt es die feste Überzeugung, dass auch diesmal nichts schiefgehen kann. Erneut hören wir von allen Seiten die bekanntlich gefährlichsten Worte mit Blick auf Finanzmärkte: „This Time it’s different“. (weiter hier)

Bitcoin – Eine Blase, aber keine Gefahr

Alleine die Tatsache, dass Artikel über Bitcoin egal welchen Inhalts hohe Leserzahlen erreichen, darf als eindeutiger Blasenindikator gelten. Das Thema hat den Mainstream erreicht, nachdem der Markt bereits Kursgewinne von mehreren 10.000 Prozent erreicht hat. Nun gilt es die Musik so laut zu machen, dass die wenigen Insider – ihre Zahl wird auf rund 1000 geschätzt – aus dem Markt aussteigen können.(weiter hier)

Wie Euro, EZB und Politik Deutschland ruinieren

Deutschland droht eine massive Altersarmut, nicht nur, weil die individuelle Vorsorge unzureichend ist, sondern weil wir als Land von der Hand in den Mund leben und uns an der irrigen Vorstellung beseelen, reich zu sein. Wir sind es nicht! Es droht ein Albtraumszenario, wenn die demografische Entwicklung mit voller Wucht einsetzt und wir aus unseren Träumen erwachen. Zeitgleich mit dem Eintritt in das Rentenalter werden wir feststellen, dass unsere Ersparnisse verloren sind und wir um die Früchte unserer Arbeit gebracht wurden. Schuld daran ist eine Kombination verschiedener Faktoren: vor allem des Euros, der EZB-Politik und der Unfähigkeit unser Politiker. (weiter hier)

Macron geht es darum, Deutschland die Schuld zuzuschieben

„…..Der Plan von Macron hat keine hohe Wahrscheinlichkeit Wirklichkeit zu werden. Und würde er es, so wäre damit nichts erreicht. Denn so kann man den Euro nicht „retten“. Man kann nur den Zeitpunkt des dann noch teureren Crashs etwas aufschieben. Auch das haben wir an dieser Stelle oft zitiert….“ (hier)

Das wirkliche Problem der nächsten deutschen Regierung

„….Es ist nur einer Frage der Zeit, bis die Wohlstandsillusion, in der wir uns befinden, platzt. Dann wird über Nacht deutlich, dass wir uns eben nicht alles leisten können: Renten, Pensionen und Gesundheitsversorgung für die alternde Gesellschaft, Versorgung von Millionen Zuwanderern mit geringer Produktivität, Verwirklichung politischer Wunschprojekte ohne Rücksicht auf die Wirtschaft, eine Finanzierung der Eurozone als Fass ohne Boden. Weiterlesen

Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft

„Auf den ersten Blick besteht kein Zweifel daran, dass wir uns in einem Wirtschaftssystem befinden, was näher an der Marktwirtschaft als am Sozialismus ist. Zwar hat der Staat einen übermäßigen Einfluss auf die Wirtschaft und hat immer wieder gezeigt, dass er den natürlichen Gang der marktwirtschaftlichen Prozesse verhindern möchte. Letztes Beispiel ist der Überbrückungskredit für Air Berlin verbunden mit dem gesteuerten Prozess der Zerschlagung im Interesse des führenden nationalen Spielers. Da aber alle Länder so handeln, wäre es töricht, wenn Deutschland da nicht mitspielte. Vielleicht sollten wir sogar aktiver werden, gerade auch mit der Begrenzung der Übernahmen aus anderen Ländern. Seit Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren – die ich, wie regelmäßige Leser meiner Kolumnen wissen, keineswegs für überwunden halte – hat eine Entwicklung eingesetzt, die diese Wirkungsmechanismen zunehmend außer Kraft setzt. Verantwortlich sind die Notenbanken, die mit ihren Handlungen die Marktwirtschaft retten wollen, sich aber auf dem besten Weg befinden, deren Totengräber zu sein…..“ (hier)