Schlagworte: Steuern

Was Hillary Clinton und Donald Trump gemeinsam haben: einen Briefkasten in der Steueroase

„As it turns out, Hillary Clinton and Donald Trump share something pertinent in common, after all — a tax haven cozily nested inside the United States. This brick-and-mortar, nondescript two-story building in Wilmington, Delaware would be awfully crowded if its registered occupants — 285,000 companies — actually resided there. What’s come to be known as the “Delaware loophole” — the unassuming building at 1209 North Orange Street — has become, as the Guardian described [8], “famous for helping tens of thousands of companies avoid hundreds of millions of dollars in tax.”  Reportedly dozens of Fortune 500 companies — Coca-Cola, Walmart, American Airlines, and Apple, to name a few — use Delaware’s strict corporate secrecy laws and legal tax loopholes by registering the North Orange Street address for official business. “Big corporations, small-time businesses, rogues, scoundrels, and worse — all have turned up at the Delaware address in hopes of minimizing taxes, skirting regulations, plying friendly courts or, when needed, covering their tracks,” the New York Times’ Leslie Wayne described [9] in 2012. “It’s easy to set up shell companies here, no questions asked.” Weiterlesen

„Eine Sternstunde des Verdachtsjournalismus“

„…..Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich soll derjenige, der vorsätzlich Steuern hinterzieht, bestraft werden. Aber in den meisten Fällen, in denen Geld außer Landes gebracht wird, geht es gar nicht darum. Das simple Studium der Wirtschaftsnachrichten liefert genug Argumente, versteuertes Geld in einem sicheren Hafen zu deponieren. Die Eurokrise ist keineswegs vorüber, Griechenland immer noch und Italien demnächst Pleite. Anschließend wird Frankreich akut. Und EZB-Chef Mario Draghi will am liebsten frisch gedrucktes „Helikoptergeld“ vom Himmel regnen lassen. Und dabei – und so herum wird auch ein Schuh aus den Panama-Papers – stören natürlich Bürger, die sich Draghi & Co nicht ausliefern wollen und mit ihrem Vermögen das Weite suchen….“ (hier)

Das Wort zum Montag

Für mich ist es in höchstem Masse moralisch vertretbar, Vermögenswerte von fiskalisch Verfolgten vor dem Zugriff der Behörden zu schützen. Wer mehr als fünfzig Prozent seiner rechtmässig erworbenen Einkünfte für Steuern und Abgaben bezahlen muss, ist faktisch ein Staatssklave und bedarf besonderer Anteilnahme und Hilfe. (Hans-Dieter Vontobel, Schweizer Ex-Bankier)

Wer es sich leisten kann, verläßt Frankreich

„…..Rising tensions in France, especially in Paris following a series of Islamist terrorist attacks in 2015, have spurred an exodus of its super-wealthy citizens, a new report on migration trends of millionaires and high-net worth individuals across the world reveals. The report warns that other European countries, including the UK, Belgium, Germany and Sweden „where religious tensions are starting to emerge“, will also see similar trends.Regarding a Brexit, the report suggests millionaires would want to stay in Britain even if it leaves the single currency bloc.
The report was compiled by New World Wealth, an agency that gives information on the global wealth sector. The report was based on data collected from investor visa programme statistics of each country; annual interviews with around 800 global high net worth individuals and with intermediaries like migration experts, second citizenship platforms, wealth managers and property agents; data from property registers and property sales statistics in each country; and by tracking millionaire movements in the media….“ (hier)

Mutter sein darf nicht Altersarmut bedeuten

(von MARCUS FRANZ)  Der Feminismus hat den Frauen eine neue „Freiheit“ gebracht: Sie müssen heute nicht mehr nur die Kinder gebären und erziehen, sondern sie können neben den traditionellen familienbezogenen Tätigkeiten auch noch arbeiten gehen oder auf Familie und Nachwuchs verzichten und sich überhaupt nur dem Beruf widmen. Viele Frauen sehen das als Fortschritt, denn in der veröffentlichten Meinung und gemäß der political correctness gilt, dass erst eine flächendeckende Berufstätigkeit die Frau unabhängig macht und ihr die Selbstverwirklichung Weiterlesen

Negativzinsen: Groteske Regeln des Finanzamtes

„…..Noch zieren sich viele Banken, von Kleinsparern einen Strafzuschlag auf Kontoeinlagen zu verlangen. Weiter sind bereits Deutschlands Steuerbehörden: Sie haben für sich bereits festgelegt, was passiert, wenn Kunden künftig dafür zahlen müssen, dass sie Geld bei ihrer Bank auf ein Konto einzahlen. Diese Verluste dürfen nicht beim Finanzamt geltend gemacht werden…..“ (hier)

Die verrückte Welt der Negativ-Zinsen

„…..Die Finanzbehörden wollen normalerweise das Geld von den Steuerzahlern so rasch wie möglich auf ihrem Konto haben – das ist eigentlich überall auf der Welt so, nur nicht im kleinen Schweizer Kanton Zug. Dort drängt die Verwaltung ihre ohnehin durchwegs äußerst reichen Bewohner vielmehr, ihre Steuern möglichst spät zu zahlen. Denn zu viel Geld auf dem öffentlichen Konto würde dem Kanton nur Kosten verursachen – dank Negativzinssatz der Nationalbank….“ (hier)