Schlagworte: Steuern

Dafür zahlen wir doch gern Steuern!

“…..Sollte es zu einem Schuldenschnitt der griechischen Staatsschulden von angenommen 50 Prozent kommen, müsste der österreichische Staat sofort rund 4,5 Milliarden Euro abschreiben, hieß es am Montag am Rande der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank in Wien…” (hier)

Die Abschaffung der Privatsphäre

(C.O.)  Unter den vielen in diesen Tagen vorgebrachten schlechten und schlichten Argumenten gegen das Bankgeheimnis (und damit für dessen von der Regierung beabsichtigte Beseitigung) sticht eines regelmäßig durch ganz besondere Unvernunft heraus. Es lautet sinngemäß: „Wer nichts zu verbergen hat, weil er brav seine Steuern zahlt, der hat auch von einer Öffnung seiner Kontodaten durch die Finanz nichts zu fürchten.“ Das klingt vorerst ja einmal ganz plausibel. Weiß die Finanz halt, Weiterlesen

Österreich, Die Insel der vergnügten Entmündigten

(C.O.) Bauarbeiter sollen nach dem Willen der Regierung künftig nicht mehr bar entlohnt werden dürfen, sondern nur noch über ein Bankkonto. Nicht unverständlich, denn gerade dem Baugewerbe sollen steuervermeidende Praktiken nicht ganz fremd sein. Das Bargeldverbot lässt sich daher plausibel als Maßnahme gegen die Steuerhinterziehung verkaufen.

Konsequenterweise wird es aber früher oder später nicht beim Bau bleiben. Denn auch im Bereich der häuslichen Reinigungsdienste sollen ja steuerschonende Cash-Transaktionen die Regel sein, genauso wie in trinkgeldintensiven Weiterlesen

Sie widerlicher Abschleicher!

(Werner KÖLLERER) Wissen Sie, was steuerliche Abschleicherei ist? Wenn Sie vermögend und in Österreich steuerpflichtig sind, sollten Sie es wissen. Es ist ein Begriff, den die anstehende Steuerreform in die Welt setzt. Sie finden ihn nicht bei Google und Wikipedia, nicht in der Bundesabgabenordnung oder im Finanzstrafgesetz, auch nicht im Rechtsinformationsdienst des Bundeskanzleramtes. Der Begriff ist absolut neu. Die Steuerreformer setzten ihn in die Welt, Weiterlesen

Besserverdiener, höret die Signale!

(C.O.) Sollten Sie, geneigte Leserin oder geschätzter Leser, zufällig über ein Einkommen von 4000 bis 5000 Euro brutto pro Monat verfügen, dann gehören Sie vermutlich zu jener recht kleinen Gruppe von Menschen, die den Großteil des Wohlstands in diesem Land schafft – gut ausgebildete, arbeitsame und tüchtige Leute, die das Herz der österreichischen Wirtschaft sind. Ob als erfolgreiche Selbstständige, als kluge Facharbeiter oder als höhere Angestellte, sie sind diejenigen, die den Laden am Laufen halten, die den Großteil der Steuern erarbeiten und so jenes Geld Weiterlesen

Steuern: Die kalte Progression schlägt weiter brutal zu

“Nach Berechnungen der Agenda Austria hat der Finanzminister dadurch von der letzten Tarifanpassung 2009 bis zum Inkrafttreten der jetzigen Reform Anfang 2016 kumuliert rund 11,5 Mrd. Euro zusätzlich lukriert. Anders gesagt: Die Steuerbürger haben 11,5Mrd. Euro zu viel bezahlt, jetzt bekommen sie das über mehrere Jahre mit großer Geste zurückerstattet.” (hier)