Schlagworte: Steuern

Apple vs. EU: Hören wir mal die andere Seite

Die EU-Komission will, dass Apple 13 Milliarden an Steuern zusätzlich bezahlt. Ganz interessant ist, was Apple dazu zu sagen hat: „Vor 36 Jahren, lange vor dem iPhone, dem iPod und selbst dem Mac, eröffnete Steve Jobs die erste Geschäftsstelle von Apple in Europa. Zu dieser Zeit war dem Unternehmen bewusst, dass es, um die Kunden in Europa zu bedienen, vor Ort eine Basis benötigt. Also eröffnete Apple im Oktober 1980 eine Fabrik mit 60 Angestellten im irischen Cork. Weiterlesen

„Die Mehrheit der Flüchtlinge wird deutlich mehr Leistungen empfangen, als sie Steuern zahlen wird“

„Viele optimistische Prognosen des letzten Jahres sind inzwischen kassiert worden“, sagte Fuest der Zeitung „Bild am Sonntag“. Heute sei klar: „Es wird kein zweites Wirtschaftswunder durch Flüchtlinge geben.“ Die exakten Kosten und Erträge des Flüchtlingszuzugs könne man zwar kaum seriös beziffern, sagte Fuest. Aber aufgrund mangelhafter Berufsqualifikation und Schulbildung solle man nicht zu viel erwarten.
„Die Mehrheit der Flüchtlinge wird deutlich mehr Leistungen empfangen, als sie Steuern zahlen wird, auch nach Integration in den Arbeitsmarkt. Dass Deutschland unterm Strich wirtschaftlich profitieren wird, ist nicht zu erwarten.“ (hier)

Fall Hoeness: Nie ohne meinen Jammerlappen!

„…….Uli Hoeneß hat seine Strafe abgesessen und zwischenzeitlich 30 Millionen Euro an das Finanzamt Miesbach überwiesen. Nun möchte er gern wieder bei Bayern München weitermachen, wo nicht Quoten und staatliche Besserwisserei, sondern Freiwilligkeit und Abstimmungen über Posten entscheiden. Und das ist natürlich ein ausgemachter Skandal – zumindest, wenn es nach deutschen Maßstäben geht. Dass er „den Staat bestohlen hat“ und damit keine Kindergärten, Schulen und Straßen gebaut werden konnten, wie damals eine ARD-Volkswirtin mit Kommentar-Diplom erklärte, werden ihm die Deutschen wohl nie verzeihen. Dass Schulen, Kindergärten und Straßen immer erst dann eine Rolle spielen, sobald Gelder in der Schweiz oder in Panama liegen, nie aber Weiterlesen

Was passiert, wenn der Staat echt pleite ist….

„….The state is carrying out a blitz of confiscations, with tax authorities and social security funds targeting the small amounts left in Greeks’ bank accounts, as well as their real estate assets, to cover taxpayers’ expired debts. Data seen by Kathimerini show that money was confiscated from 151,000 bank accounts in the first half of 2016, against 136,000 in the whole of 2015. The average amount taken per confiscation in January-June 2016 was 530 euros. Tax authorities managed to collect no more than 80 million euros in the process, as 97 percent of the confiscations concerned amounts below 3,000 euros each….“ (hier)

Dem Finanzamt gewidmet

Der Räuber verlangt vom seinem Opfer nicht, daß es Gewissensbisse bekommen soll, wenn es ihm eine verborgene Tasche verheimlicht hat, während der Staat analoges Verhalten nicht nur als verbrecherisch bewertet, sondern sogar verlangt, auch der Betroffene möge es als unmoralisch empfinden, wenn er dem Steueramt etwas von seinem Einkommen oder Eigentum verheimlicht. (Gerard Radnitzky)

Raubtierkapitalismus? Raubtier Staat!

„……Die Österreicher liefern immer mehr Sozialversicherungsbeiträge und Einkommensteuern ab. Kein Wunder, könnte man einwenden, sie verdienen ja auch immer mehr. Bemerkenswert ist jedoch das Ausmaß der Zuwächse. Die Sozialversicherungen haben 2005 Beitragseinnahmen in Höhe von 32 Milliarden Euro verzeichnet. Im vergangenen Jahr waren es 46,38 Milliarden Euro. Das waren um 45 Prozent mehr. Auf der anderen Seite ist das Lohn- und Einkommensteuer-Aufkommen im Vergleichszeitraum von 19,47 auf 30,89 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 59 Prozent.

Zum Vergleich: Die Wirtschaftsleistung verzeichnete geringere Zuwachsarten; von 2005 bis 2015 ist das BIP nur um ein Drittel gestiegen. (hier)

Was Hillary Clinton und Donald Trump gemeinsam haben: einen Briefkasten in der Steueroase

„As it turns out, Hillary Clinton and Donald Trump share something pertinent in common, after all — a tax haven cozily nested inside the United States. This brick-and-mortar, nondescript two-story building in Wilmington, Delaware would be awfully crowded if its registered occupants — 285,000 companies — actually resided there. What’s come to be known as the “Delaware loophole” — the unassuming building at 1209 North Orange Street — has become, as the Guardian described [8], “famous for helping tens of thousands of companies avoid hundreds of millions of dollars in tax.”  Reportedly dozens of Fortune 500 companies — Coca-Cola, Walmart, American Airlines, and Apple, to name a few — use Delaware’s strict corporate secrecy laws and legal tax loopholes by registering the North Orange Street address for official business. “Big corporations, small-time businesses, rogues, scoundrels, and worse — all have turned up at the Delaware address in hopes of minimizing taxes, skirting regulations, plying friendly courts or, when needed, covering their tracks,” the New York Times’ Leslie Wayne described [9] in 2012. “It’s easy to set up shell companies here, no questions asked.” Weiterlesen

„Eine Sternstunde des Verdachtsjournalismus“

„…..Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich soll derjenige, der vorsätzlich Steuern hinterzieht, bestraft werden. Aber in den meisten Fällen, in denen Geld außer Landes gebracht wird, geht es gar nicht darum. Das simple Studium der Wirtschaftsnachrichten liefert genug Argumente, versteuertes Geld in einem sicheren Hafen zu deponieren. Die Eurokrise ist keineswegs vorüber, Griechenland immer noch und Italien demnächst Pleite. Anschließend wird Frankreich akut. Und EZB-Chef Mario Draghi will am liebsten frisch gedrucktes „Helikoptergeld“ vom Himmel regnen lassen. Und dabei – und so herum wird auch ein Schuh aus den Panama-Papers – stören natürlich Bürger, die sich Draghi & Co nicht ausliefern wollen und mit ihrem Vermögen das Weite suchen….“ (hier)