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Die Fehlentscheidung Straches

„…..Doch die Fakten liegen auf dem Tisch: Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie rettet unmittelbar Leben. Es aufzuheben, kostet unmittelbar Leben. Entweder ist H.C. Strache zu dumm, das zu erkennen, oder verantwortungslos genug, aus taktischem Kalkül eine gesundheitspolitisch fatale Fehlentscheidung durchzusetzen. Oder beides. Er mag sich dafür von einer Minderheit feiern lassen, doch allgemein gelten weder Dummheit noch Verantwortungslosigkeit als Regierungsempfehlung…“ (hier)

Strache wünscht sich österreichische Botschaft in Jerusalem

„FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wünscht sich eine Verlegung der österreichischen Botschaft nach Jerusalem, will aber wegen der Neutralität keinen Alleingang unternehmen. „Ich kann dem Wunsch Israels etwas abgewinnen, weil viele politische Vertreter sagen: Unsere Hauptstadt ist Jerusalem, dort ist der Sitz der Knesset“, sagte Strache dem „Kurier“ (hier)

Vom antifaschistischen Karneval zur Antifa-Kinderjause

(CHRISTIAN ORTNER) Es ist ja irgendwie beruhigend, dass es noch verlässliche Konstanten und Traditionen gibt in dieser schnelllebigen Zeit, in der dauernde Veränderung das einzige Unveränderliche zu sein scheint. So regte sich zu Beginn der türkis-blauen Regierungsverhandlungen der traditionell-folkloristische Widerstand auf der Straße gegen eine allfällige solche Regierung. Dutzende skandierten empathische und sensible Slogans wie „Fuck Strache!“ oder „Ich scheiß dir ins Geilomobil!“, ganz in der soziokulturellen Tradition des Widerstandes Weiterlesen

Der Pyrrhus-Sieg über die FPÖ

(C.O.) Dem ganzen Kontinent, gab der deutsche Vizekanzler und SPD-Chef Siegmar Gabriel nach dem Wahlsieg Alexander Van der Bellens via Twitter zu Protokoll, sei „ein Stein vom Herzen“ gefallen. Sollte das mit dem Stein tatsächlich so sein, dann haben wir es wohl mit einer eher gravierenden politischen Fehleinschätzung zu tun. Denn wer glaubt, mit Norbert Hofers Niederlage sei die massive Dynamik zugunsten von Parteien im Stile der FPÖ in Europa gestoppt Weiterlesen

SPö, FPÖ: Passt!

„….Christian Kern nahm keine der vielen Einladungen an, Strache in der LePen-Trump-Brexit-Schmuddelecke abzustellen, bemühte sich auffällig, jede abwertende Haltung gegenüber dem Oppositionsführer zu vermeiden. Danach konnte man ein zivilisiertes Gespräch zwischen den Obleuten zweier Parteien verfolgen, die eigentlich ziemlich gut zusammenpassen. Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik, Flüchtlingspolitik, Europapolitik, Neutralitätspolitik: passt. Die markanten Unterschiede zwischen Christian Kern und Heinz-Christian Strache sind nicht politischer, sondern ästhetischer Natur….“ (NZZ.at)

Nach der Präsidentschaftswahl ist vor der Nationalratswahl

(THOMAS EPPINGER) Die FPÖ liegt in allen Umfragen auf Platz 1. Die einzige Möglichkeit, sie von der Regierung fernzuhalten, wäre eine Fortsetzung von rot/schwarz unter Einbindung Dritter. Was die FPÖ mittelfristig in Reichweite einer absoluten Mehrheit bringen und jeden Koalitionspartner mit in den Abgrund ziehen würde. Wenn sie genug Stimmen bekommt, und das wird sie aller Voraussicht nach, Weiterlesen

Strache wirft Stöckchen, und alle apportieren

(THOMAS EPPINGER) 30 Jahre nach Haiders Putsch an die FPÖ-Spitze apportieren die rot-grünen Wohlmeinenden noch immer brav jedes Stöckchen, das ein blauer Parteichef wirft. Auch wenn es noch so dreckig ist. Dieses Spiel mag ja ganz lustig sein, gescheit ist es nicht. Lieber öfter selber mal ein Stöckchen werfen.
Im Kasperltheater braucht der Kasperl das Krokodil und das Krokodil den Kasperl. Aber irgendwann werden die Kinder groß. Dann interessiert sie das Kasperltheater nicht mehr. Der Kasperl ist tot. Es lebe der Kasperl.

Die FPÖ-Niederlage, ein Sieg der FPÖ

(CHRISTIAN ORTNER)Auch, wenn es im Moment ganz anders aussieht: Etwas Besseres, als die Präsidentenwahl ganz knapp zu verlieren, konnte der FPÖ gar nicht passieren. Denn nun können die Blauen dank der 50 Prozent einerseits ein gewaltiges politisches Momentum zu ihren Gunsten nutzen, ohne andererseits die Wähler mit einer möglicherweise unerwünschten FPÖ-Doppelspitze in Hofburg und Kanzleramt nach der nächsten Wahl abzuschrecken. Und es ist natürlich der Kanzler, der zählt. Die Chancen der FPÖ, dieses Amt zu erobern, Weiterlesen