Schlagworte: Syrien

Ehe mit Kindern, endlich auch in Deutschland….

„Mit 14 Jahren wurde eine Syrerin in ihrer Heimat mit einem älteren Mann verheiratet. Ihre Flucht vor dem Krieg endete in einer Aschaffenburger Asylunterkunft. Hier trennte das Jugendamt beide. Der Ehemann wollte seine Frau zurück, Bamberger Richter gaben ihm recht. Der bayerische Justizminister Win­fried Baus­back (CSU) ist empört….“ (hier)

Rückkehrer fühlt sich in Syrien sicherer als in Österreich

„…..Ein Teil der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, kehrt wieder zurück in die Heimat – trotz Krieg und Gewalt. n-tv Reporter Dirk Emmerich trifft in Damaskus einen christlichen syrischen Heimkehrer. Spero Haddad erzählt, wieso er aus Österreich nach Syrien zurückgekehrt ist. Seine Erfahrung mit seinen Mit-Flüchtlingen ist erschreckend….“ (Video hier)

Würde es Libyen ohne westliche Intervention besser gehen?

(Thomas von der Osten-Sacken)  Wie oft hat man das Argument im Zusammenhang mit Syrien schon gehört? Libyen sei doch ein abschreckendes Beispiel, was passiere, wenn es zu einer westlichen Intervention im sogenannten „arabischen Frühling“ käme. Dem Sturz Gaddafis sei doch nur Chaos und Bürgerkrieg gefolgt. Ein guter syrischer Freund von mir reagierte jüngst erbost auf eine solche Diskussion und erklärte, er wünsche sich, Syrien sähe heute so aus wie Libyen, denn zwischen Derna und Tripolis stünden die Städte immerhin noch, es regnete keine Fassbomben und niemand sei bei Giftgaseinsätzen umgekommen. Angesichts der Lage in Libyen fünf Jahre nach Beginn der Intervention mögen solche Argumente in Europa seltsam klingen, aus nahöstlicher Perspektive haben sie durchaus ihre Berechtigung….. (weiterlesen hier)

Warum der IS jetzt besiegt werden könnte

(ANDREAS UNTERBERGER) Viel spricht  dafür, dass dem „Islamischen Staat“ derzeit im Nahen Osten entscheidende Schläge versetzt werden. Der Erfolg wird vor allem durch die Gleichzeitigkeit der Angriffe der jeweiligen Regierungstruppen und ihrer Verbündeten in Syrien (auf Palmyra) und im Irak (auf Mossul) ermöglicht. Ich wäre auch wenig überrascht, wenn wir in den nächsten Tagen in ähnlicher Weise noch von einem kurdischen Großangriff an der Nordfront auf die dritte vom IS gehaltene größere Stadt (Raqqa) erfahren sollten. Die Kurden sind ja noch besser mit den Amerikanern Weiterlesen

Warum Israelis mitten in Syrien ihr Leben riskieren

Der ständige Belagerungszustand, die vielen Kriege und die unzähligen Terroranschläge haben dazu geführt, dass Israel wie kaum ein anderes Land auf der Welt darauf vorbereitet ist, im Katastrophenfall schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Auf der ganzen Welt sind israelische Hilfs- und Rettungsteams im Einsatz, um Erdbebenopfer in Haiti genauso zu unterstützen wie Flutopfer in Myanmar. Eine Gruppe von Israelis hat sich seit fünf Jahren einer besonders schwierigen und gefährlichen Aufgabe verschrieben: Ihre Mitglieder arbeiten undercover im Nachbarland Syrien, um der kriegsgeschundenen Bevölkerung…… (weiter hier)

Die Abschiedskultur der Kanzlerin

„Beim Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in der Stadt Neubrandenburg sagte die Kanzlerin am letzten Samstag, gerichtet an die Adresse der Asylbewerber, Flüchtlinge und aller übrigen Schutzsuchenden: „Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder, mit dem Wissen, was Ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückgeht.“               So sprechen Majestäten und andere „von Gottes Gnaden“ ernannte Autoritäten. Sie duzen das Volk und das Gesinde. Sie versprechen Wohltaten, wenn das Volk sich gut benimmt, und sie drohen mit Sanktionen, wenn das Gesinde aufmuckt.

Eben noch hat die Kanzlerin darauf bestanden, dass „wir“ es schaffen, jetzt sollen diejenigen, die ihre Worte für bare Münze genommen haben, sich langsam darauf einstellen, dass sie bald ihre Koffer packen müssen. Gut, es kann eine Weile dauern, bis „wieder Frieden in Syrien ist und… der IS im Irak besiegt ist“, aber die Kanzlerin hat schon immer betont, man müsse „einen langen Atem“ haben, Weiterlesen

„Der Westen hat Syrien aufgegeben und Putin überlassen“

„Wenn zeitgleich, während diese (Syrien-) Gespräche laufen, die größte russische Luftoffensive seit der offenen Intervention der Russen stattfindet, Horst Seehofer Putin die Hände schüttelt und Steinmeier in Teheran ist, dann signalisiert man eindeutig: Man hat Syrien nicht nur aufgegeben, sondern an Russland und den Iran delegiert. Es ist mir unerklärlich, aber offensichtlich gibt es die Hoffnung, dass, wenn Assad, Iran, die Hisbollah und Russland Syrien in irgendeiner Weise kontrollieren, es dort zu Ruhe und Stabilität kommt und dann weniger Menschen fliehen. Was vollkommen verrückt ist, weil diese Kampagne in Syrien ein systematisches Vorgehen ist, das auf die demografische Veränderung der syrischen Bevölkerung abzielt. Jeder geflohene Sunnit ist aus der Sicht Assads und seiner Unterstützer ein positives Ergebnis Er destabilisiert die Türkei, er destabilisiert Europa und er minimiert die Anzahl an Sunniten in Syrien. Nur ein kleiner Teil der Sunniten wird jemals wieder bereit sein, unter Assad zu leben, nach den Massakern und allem sonst, was dieses Regime da angestellt hat…..“ (weiter hier)

Putin schlachtet mehr Syrer als der „Islamische Staat“

„…..Im Laufe des Jänners 2016 haben russische Truppen in Syrien mehr Zivilisten getötet als alle anderen Konfliktparteien. Das geht aus einem Bericht des Syrian Network for Human Rights (sn4hr) hervor. Russland hat damit in dieser unrühmlichen Statistik die Truppen des Assad-Regimes hinter sich gelassen – und im Zuge seines angeblichen Anti-Terror-Kampfes allein binnen dieses einen Monats fast sieben Mal mehr Zivilpersonen auf dem Gewissen als der Islamische Staat…..“ (weiter hier)