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Schulden wie sonst nur im Krieg

„Ein Jahrzehnt nach der Finanzkrise stagnieren in den Industriestaaten die Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung auf einem Niveau, das es erst einmal gab: im Zweiten Weltkrieg, als Waffen und Sold Unsummen verschlangen. Nur ging der Stand nach Kriegsende rasant zurück. Dafür aber sind unsere Gesellschaften zu alt, die Dynamik ist zu schwach. So verharrt die Quote schon seit fünf Jahren bei 105 Prozent des BIPs“ (hier)

Streit um Zölle: Das EU-Glashaus

„Doch nicht nur in puncto Stahl sitzt die EU im Glashaus, sondern auch im Automobilbereich. Auf importierte Personenwagen erhebt die EU Einfuhrzölle von 10 Prozent, die USA dagegen nur 2,5 Prozent. Pick-ups aus den USA werden von der EU gar als Lastkraftwagen eingestuft und in Folge werden darauf saftige 22 Prozent fällig. Von EU-Zöllen auf Solar-Panels aus China ganz zu schweigen.“ (weiter hier)

Zölle: So machens alle…

„…..China’s tariffs are higher than those of the US. in 20 of the 22 major categories of goods. Europe imposes higher tariffs than the US in 17 of 22 categories, though the chart does show that Chinese tariffs are generally much higher than those of the EU…“ (Interessante Tabelle, hier)

Wie man Fake News und Flüchtlinge produziert

Ohne den Krieg in Syrien und die völlig verfehlten Reaktionen der USA und Europas, deren „rote Linien“ bekanntermaßen keine waren, hätte es wohl kaum – oder zumindest nicht in dieser Form – im Jahr 2015 die so genannte Flüchtlingskrise  gegeben, die Europa bis auf die Grundfesten erschütterte und in deren Folge überall rechtspopulistische Parteien einen enormen Zulauf gewonnen haben.(weiter hier)

Die Waffen-Illusion

(ANDREAS TÖGEL) Debatten über das in den USA im zweiten Verfassungszusatz abgesicherte Recht auf privaten Waffenbesitz sind alles andere als neu. Bereits im 19. Jahrhundert gab es Kritik an angeblich zu liberalen Waffengesetzen. Die sind in den USA – anders als hierzulande vielfach fälschlich kolportiert – keine Bundesangelegenheit, sondern Sache der einzelnen Weiterlesen

Trumps Steuersenkungen sind eine gute Sache

Die US-amerikanische Wirtschaft hat seit Jahren unter ihrer Unternehmenssteuer gelitten, die mit bis zu 40 Prozent stets eine der höchsten in der Welt war. Um zu versuchen, diesen sträflichen Steuersätzen zu umgehen, haben amerikanische Firmen wie Apple begonnen, ihren Hauptsitz in andere Länder wie zum Beispiel Irland zu verlegen. Diese Länder haben mit extrem niedrigen Steuern gleichwie eine Lücke gefüllt und auf diesem Weg ausländisches Kapital angezogen. Im Laufe seiner Präsidentschaftskandidatur hat Donald Trump die „Rückholung“ heimischer Unternehmen zu einem Hauptwahlkampfthema gemacht und mit seiner im Dezember verabschiedeten Steuerreform ist er auf dem besten Weg, dieses Versprechen in die Wirklichkeit umzusetzen. hier