Schlagworte: USA

Sind die USA noch eine Republik?

(A. UNTERBERGER) Das war zwar erwartet worden. Das ist dennoch interessant und macht den Wahlkampf spannend. Nur noch ganz verklemmte Menschen und einfallsarme Journalisten werden es als etwas (im Positiven oder Negativen) Sensationelles finden, dass eine Frau für das Weiße Haus kandidiert. Aber auch nur wenige jener „progressiven“ Medien, die jetzt ob Hillary Clintons Antreten einen feministischen Orgasmus bekommen, werden sich selbstkritisch daran erinnern, wie sie bei der vorletzten Wahl die Vizepräsidenten-Kandidatin Sarah Palin Weiterlesen

Wer ist Rand Paul?

“….Am Dienstag hat sich ein neuer Kandidat für die US-Präsidentschaft aus der Deckung gewagt, der so gar nicht in bekannte Schemata der US-Politik passt: Rand Paul, Senator aus Kentucky….” (hier)

Das griechische Endspiel (mit einem schweren Fehler von T.)

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis klar wird: Gibt Euroland den griechischen Schmähs neuerlich nach und Geld her? Oder muss die links-rechts-extremistische Athener Regierung schon wenige Wochen nach der Wahl eingestehen, dass sie die Wähler im Wahlkampf voll angelogen hat? Umso explosiver wirkt da die Einmischung aller drei Supermächte, die bisher in dem scheinbar allein zwischen Griechen und Deutschen tobenden Match gar nicht involviert Weiterlesen

So sieht Appeasement aus….

“…….Dennoch sehen nur wenige das Abkommen grundsätzlich kritisch; mehrheitlich wird es in Politik und Medien als großer Schritt hin zu einer friedlicheren Welt begrüßt. Das kann man allerdings nur tun, wenn man Teheran ernsthaft für halbwegs verlässlich und aufrichtig hält – und wenn man außerdem davon ausgeht, dass das Regime prinzipiell rational handelt, das heißt, im Zweifelsfall doch nicht nach dem islamistischen Grundsatz »Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod« verfährt. An diesen Prämissen darf man jedoch erhebliche Zweifel haben:….” (hier)

Das Geheimnis des Iran-Atomdeals

“….Vergangene Woche ist bei den Atomverhandlungen in Lausanne Einigkeit über Eckpunkte eines künftigen Vertrags mit Iran erzielt worden. Doch der diplomatische Erfolg hat einen Schönheitsfehler: Ein allseits akzeptiertes Dokument, das die Elemente der Vereinbarung öffentlich darlegen würde, existiert nicht. Stattdessen hat jede Seite ihre Interpretation des Resultats publiziert. Die beiden Hauptakteure, die USA und Iran, veröffentlichten ausführliche «Faktenblätter», die jedoch deutlich voneinander abweichen….”, berichtet die NZZ.

Dem Iran vertrauen? Ausgerechnet dem Iran?

“…..Given the Iranian regime’s past and present atrocities – towards its citizens and its perceived enemies – American leaders should recognize the limitations, if not the folly, of a nuclear agreement with Iran that does not address the regime’s violent and extremist behavior…” (hier)