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Warum Israel sich nicht vor Trump fürchtet

„—-Mit dem US-Milliardär, so hoffen die Verantwortlichen in Jerusalem, werde nun ein Mann ins Weiße Haus einziehen, der Israels Nahostpolitik deutlich weniger kritisch gegenübersteht. Einer, der Netanjahu vielmehr freie Hand lässt und nicht immer an ihm herumnörgelt. Einer, der sich im Zweifel eher auf die Seite des jüdischen Staates stellt als auf die der Palästinenser. Einer, der in einer Zwei-Staaten-Lösung allenfalls eine geringe Chance auf Frieden sieht. Einer, auf den als Machtfaktor Verlass ist. (…) (hier)

USA 2016, wie Österreich 2000

(ANDREAS UNTERBERGER) Noch ein paar hasserfüllte Zeitungskommentare mehr, noch ein paar weitere dümmliche „Comedians“-Auftritte im Fernsehen, und noch ein paar wilde und möglichst gewalttätige Protestdemonstrationen: Über jeden solchen Tag kann sich Donald Trump zusätzlich freuen. Der linke Mainstream wird einfach nicht klüger. Er ist einfach nicht imstande, aus der Geschichte zu lernen. Und vor allem: Er ist in Wahrheit schon gar kein „Main“-Stream; das ist er nur in Medien, Kultur- und Bobo-Schickeria sowie unter den Studenten, aber ganz und gar nicht Weiterlesen

Eine ordentliche Medien-Pleite war das…

(C.O.) Nie zuvor in der neueren Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika haben die Medien und die Journalisten einen Präsidentschaftskandidaten so einhellig, so massiv und so entschlossen abgelehnt wie Donald John Trump, der trotzdem ab 20. Jänner 2017 der 45. Präsident der USA sein wird. Selbst der damals im intellektuellen Milieu anfänglich als vertrottelter „B-Movie-Schauspieler“ verhöhnte Ronald Reagan wurde im Wahlkampf 1980 medial vergleichsweise Weiterlesen

Thank You, Mr. President!

„……Die „Tyrannei der vorherrschenden Meinungen und Gefühle“ (John Stuart Mill) organisiert sich in homogenen Milieus selbsttätig. Wir treten nun in die letzte Phase eines solchen Kathederjournalismus ein, es wird zu finalen Überbietungswettbewerben und Ausgrenzungsstrategien kommen. Im Abgang will das deklassierte Feld die verlorene Macht herbeizwingen. So wird es seinen Untergang beschleunigen. Der „Verlust an Amtsmacht, Meinungsmacht, Glaubensmacht“, wie es der Soziologe und Schriftsteller Wolfgang Sofsky beschrieben hat, ist unumkehrbar. Er trifft die Deuter wie die Verwalter der Macht gleichermaßen…..“ (hier)

Kann Trump Wirtschaft?

(ANDREAS TÖGEL) Nach dem sagenhaften Debakel der unter der Bezeichnung „Demoskopie“ firmierenden Kaffeesudleserei anlässlich des Brexit, ist nun die nächste Pleite zu verzeichnen: Der Darling der Hauptstrommedien, die unvergleichliche Hillary Clinton, unterlag – entgegen allen Prognosen – im Rennen um die US-Präsidentschaft einem von der Presse zum Hanswurst erklärten Außenseiter. Nachdem am frühen Vormittag des 9. 11. klar war, dass der 45. Präsident der USA Donald Trump heißt, erfasste die Reihen der veröffentlichen Meinung Weiterlesen

Das Wichtigste über die Trump-Wahl in 7 Punkten

(THOMAS EPPINGER) Donald Trump ist der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der nächste Führer der freien Welt. Am Tag danach mäandert das politische und mediale Establishment auf beiden Seiten des Atlantiks zwischen Fassungslosigkeit und Entsetzen. Eine Nachbetrachtung in 7 Punkten.
1. Government by the people.
Was wir gestern erlebt haben, war ein Lehrstück in Demokratie. Dass ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht hätte, ändert daran nichts. Trump hat sich gegen die wichtigsten Leitmedien, gegen die beiden mächtigsten Politdynastien des Landes und gegen das Establishment der eigenen Partei durchgesetzt. Das ist so nur in Amerika vorstellbar Weiterlesen

Trump Präsident, Deutschland entsetzt, die Welt dreht sich weiter

„…..Ich habe heute morgen im Auto auf Deutschlandradio Kultur eine Sendung zum amerikanischen Wahlergebnis gehört. Über Donald Trump wurde dort gesagt, er sei ein „veritabler widerlicher Kotzbrocken“. Ich habe kurze Zeit später die erste Rede des kommenden Präsidenten gehört. Was er sagte, klang auffallend versöhnlich. Und so fällt zunächst einmal der unterschiedliche Sound auf, Weiterlesen

Eine (mögliche) Erklärung für Trumps Triumph

„…..We know that Donald Trump voters are angry, and we know that they are fed up. By now, there have been so many attempts to explain Trumpism that the genre has become a target of parody. But if you’re wondering about the widening fissure between red and blue America, why politics these days have become so fraught and so emotional, Kathy Cramer is one of the best people to ask. For the better part of the past decade, the political science professor has been crisscrossing Wisconsin trying to get inside the minds of rural voters…..“ (weiter hier)

Die Wahl zwischen „Horrorclown“ und Kriegstreiberin

(ANDREAS TÖGEL) Während der Präsidentschaftswahlkampf in Österreich lustlos vor sich hindümpelt, geht es in den USA täglich heißer her. Der bereits sicher geglaubte Sieg der Ex-außenministerin könnte im letzten Moment doch noch gefährdet sein. Natürlich geht es in den USA um etwas mehr als in der Alpenrepublik. Wird dort schließlich darüber entschieden, wer in den kommenden Jahren die einzige Weltmacht (Zbigniew Brzezinski) führen wird, während in der Alpenrepublik nur der (finanziell allerdings höher dotierte) Posten Weiterlesen