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Vorsicht Verbraucherschützer!

„Verbraucherschützer sind die Gouvernanten unserer Zeit. Mit selbstgefälliger Bemutterungs-Geste fallen sie über uns her, die selbst ernannten Beschützer von uns dummen Verbrauchern. Sie umstellen uns mit Vorschriften und Verboten, sie warnen und mahnen, sie mischen sich in Dinge ein, um die sie niemand gebeten hat. Warum tun die das? Weil sie damit Geld verdienen./ mehr“

Das konservative Manifest

„….Der Publizist und Achse-Autor Wolfram Weimer veröffentlicht in dieser Woche „Das konservative Manifest“. Hier vorab ein Auszug aus seinem Buch, das Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte sein dürfte. Das Geheimnis der neuen Bürgerlichkeit laut Weimer: Konservativ ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt./ mehr

Trump – noch immer unbeliebt, aber erfolgreich

„Trump bleibt ein irrlichternder Kommunikator und unsympathischer Schaumschläger – aber er wächst zusehends zum politisch erfolgreichen Gestalter. Er reformiert das Justiz- und Finanzsystem, er schreibt die Umwelt- und Einwanderungsgesetzgebung neu, er dereguliert die US-Wirtschaft fundamental und löst „Fesseln“ eines aus seiner Sicht überregulierenden Staates. Er stößt nichts weniger als eine wirtschaftsliberale Revolution an und setzt außenpolitisch auf eine Politik demonstrativer Stärke. Trump macht das exakte Gegenteil von Barack Obama und seine Anhänger jubeln, genau darum gehe es ja.“ (hier)

Neben Kurz sieht Merkels Regentschaft alt aus

„….Doch Sebastian Kurz ist für Angela Merkel auch in anderer Hinsicht Problem und Provokation zugleich. Ihre Regentschaft wirkt neben seiner plötzlich morsch und alt. Wo sie als große Verfechterin noch den alten, statischen Korporatismus verkörpert, drängt er als Protagonist der neo-rechten Zeit voran. Mit nur 31 Jahren ist Kurz der jüngste Kanzler in der Geschichte seines Landes und der jüngste Regierungschef Europas. Er verkörpert das Kommende, Merkel steht für das Scheidende. Dass die Koalitionsverhandlungen in Wien reibungslos verliefen und rasch eine stabile Regierung hervorgebracht haben, während Berlin immer noch im Findungsmodus umherstolpert, verstärkt den Kontrast….“ (hier)

Wird 2018 das Jahr des Donald T.?

(Von Wolfram Weimer) Der US-Präsident bleibt der Lieblingsfeind der Medien – auch hierzulande. Die Wirtschaft hält sich offiziell bedeckt, gibt aber dennoch ein Votum ab: Allein aus Deutschland werden in den USA 39 Milliarden Direkt-Investitionen erwartet. Trump stößt eine wirtschaftsliberale Revolution an und setzt außenpolitisch auf eine Politik demonstrativer Stärke. Fazit: Der Mann wurde etwas verfrüht abgeschrieben./ mehr

Progromstimmung gegen Christen, so what?

„….Es sind besonders brutale Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten: Bewusst am Palmsonntag wurden in Alexandria und Tanta mindestens 44 Menschen getötet – nur weil sie Christen waren. Doch das Massaker ist Teil einer systematischen Verfolgung von Christen im gesamten arabischen Raum. Menschenrechtsgruppen zählen für das vergangene Jahr 7100 ermordete Christen und 2406 attackierte Kirchen. Christen flüchten – einem Exodus gleich – massenhaft Weiterlesen

Eine Zensurkultur des vorauseilenden Gehorsams

„George Orwells „1984“ steht derzeit auf Platz eins der Klassikerbestsellerliste von Amazon, noch vor dem „Kleinen Prinzen“ und dem „Struwwelpeter“. Das Interesse der Deutschen an dem Buch ist deshalb so gewaltig, weil Orwell schon vor Jahrzehnten literarisch davor warnte, was modernen Gesellschaften droht: Ein Zensur- und Überwachungsstaat mitsamt Wahrheitsministerium, der darüber entscheidet, was Wahrheit, was Lüge und was Hasskommentar ist…..“ (hier)

Victor Orban als europäische Identifikationsfigur

„Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist im Brüsseler EU-Europa so beliebt wie ein Hard-Rocker beim Ballettabend. Mit entzücktem Jubeltanz feiern daher EU-Politiker das gescheiterte Referendum der Ungarn zur europäischen Flüchtlingspolitik als „Ohrfeige für Orbán“. Doch die Freude könnte verfrüht sein. Zwar gaben bei der Volksabstimmung nur 40,4 Prozent der Wahlberechtigten eine gültige Stimme ab – und damit zu wenige für eine formelle Anerkennung des Referendums. Doch stimmten andererseits beeindruckende 98,3 Prozent – konkret 3,3 Millionen Menschen – für Orbáns Abschottungsstrategie und gegen die EU-Migrationspolitik. Damit ist die Botschaft aus Ungarn formaljuristisch zwar nicht bindend, politisch aber ist sie laut und deutlich. Denn die 3,3 Millionen Ungarn sind immerhin mehr Menschen als im Jahr 2003 für den EU-Beitritt des Landes gestimmt hatten. Und bei der letzten Wahl zum Europaparlament hatten sich gar nur 29 Prozent der ungarischen Wahlberechtigten beteiligt. Die eigentliche Ohrfeige der ungarischen Wähler trifft also eher Brüssel…..“ (hier)