Schlagwörter: Zinsen

Die staatliche Insolvenzverschleppung geht weiter

„Längst betreibt die EZB monetäre Staatsfinanzierung welche offensichtlich verboten ist. Man kann es auch knallhart als Insolvenzverschleppung bezeichnen. Wenn Notenbanken auf globaler Ebene permanent in die Märkte eingreifen kann man nicht mehr von freier Marktwirtschaft sprechen sondern von Planwirtschaft. Fakt ist jedoch auch: mit der Notenbankpresse lassen sich nachhaltig keine Probleme Weiterlesen

Nie war es so billig, verantwortungslos zu sein

….Der deutsche Staat dagegen freut sich über die Niedrigzinspolitik und will noch einmal richtig zulangen. Eine Anleihe über zwei Milliarden Euro wird der Bund heute auflegen – und schreibt damit Geschichte am Anleihemarkt: Der Zinscoupon wird nämlich bei nur 1,25 Prozent liegen – neuer europäischer Tiefststand. Falls die Bundesrepublik doch noch den Sozialismus ausprobieren möchte, mit kreditfinanzierten Infrastrukturprogrammen und einem imposanten Sozialstaat auf Pump, dann jetzt. Nie war es so billig, verantwortungslos zu sein……“ (Gabor Steingart, Chefredakteur des „Handelsblatt“)

Notenbanken: Die Nerven liegen blank

„….Prominente Notenbanker trafen sich diese Woche in Sintra, um über geldpolitische Fragen zu diskutieren. Zwei von ihnen, die Chefs der EZB und der Bank of England, referierten über die schwierige Exit-Strategie aus der äusserst expansiven Geldpolitik und lösten an den Finanzmärkten ein mittleres Beben aus. Die Zinsen stiegen, Aktien- und Anleihenkurse fielen. Tags darauf informierte die EZB, dass die Märkte alles missverstanden hätten. Man werde sehr behutsam vorgehen. Die EZB brach damit ein Tabu, wonach sie nie Marktreaktionen kommentiere. Aber die Nerven liegen blank….“ (hier)

Der grosse Vermögenstransfer hat begonnen

„Staaten greifen typischerweise dann auf finanzielle Repression zurück, wenn die Regierungen zu hohe Schulden machen (was ziemlich oft vorkommt) und sich in einer Situation wiederfinden, aus der es wenig politisch akzeptable Auswege gibt. In einer solchen Lage schmieden sie sowohl öffentlich als auch hinter verschlossenen Türen Pläne, wie sie die Ersparnisse der Bevölkerung nutzen können, um die Regierung aus ihrem Schuldenloch zu befreien. Finanzielle Repression funktioniert nach dem folgendem Grundprinzip:…“ (hier)

Die unlauteren Methoden der EZB

„Da jetzt im Euro-Raum exakt diese 2 Prozent erreicht sind und ein weiterer Anstieg erst recht zuviel ist, wäre darauf zu bestehen, dass die EZB ihre Politik der Überschwemmung mit Geld zurückfährt und beendet, also damit aufhört, von überschuldeten Staaten und Banken Anleihen zu kaufen, dadurch diese mit Geld zu versorgen und mit dieser Geldschöpfung die Geldmenge noch mehr auszuweiten. Aufhören allerdings will sie nicht, weder mit den Aufkäufen noch mit der Null- und Negativzinspolitik.“ (weiter hier)