AfD bei Sonntagsfrage bereits vor SPD

Die AfD profitiert einer neuen Umfrage zufolge weiter von der Asyldebatte in Deutschland. Im aktuellen Meinungstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die «Bild»-Zeitung gewann die rechtspopulistische Partei im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu. Damit verbesserte sie sich auf 17,5 Prozent und überholte die SPD. Die Sozialdemokraten verloren 2 Punkte und liegen nun bei 17 Prozent. Die FDP legte um einen halben Punkt auf 9,5 Prozent zu. Keine Veränderungen gab es bei CDU/CSU (29 Prozent), Linken (11 Prozent) und Grünen (12 Prozent).  weiter hier

18 comments

  1. Leitwolf

    Shocking! Na im Ernst, so what? Sieht man mal von der FDP ab, würden also immer noch fast 3/4 der Wähler für CDU/CSU (ja.. der härteste Kampf im show wrestling ever!) oder SPD stimmen, oder aber weil diese nicht links genug sind, für Grüne oder die Linke.

    Abgesehen davon steht für die nächsten 3 Jahre keine Bundestagswahl an: Nicht nur, dass Frau Merkel diese 3 Jahre weiter dienen wird, sie wird gewiß auch wieder antreten. Es ist noch lange nicht absehbar, wie sich die Machtverhältnisse in Deutschland substantiell ändern sollten.

    Wenn, dann wird das nicht von Innen geschehen, sondern von Außen kommen. AfD hin, AfD her.

  2. Christian Peter

    @Leitwolf

    3/4 der Wähler für CDU / SPD..

    Zudem wird auch die AfD noch beweisen müssen, dass sie als Regierungspartei liefert. Vermutlich wird diese Partei nicht mehr bewirken als die Rattenfängerpartei FPÖ, die ihre Wähler seit Jahrzehnten zum Narren hält. Auch in anderen Länder hat man gesehen, dass vermeintliche Rechtsparteien regelmäßig einknicken, wenn es um Macht und Regierungsämter geht.

  3. Falke

    Dass aufgrund der Migrations- und Asyldebatte und vor allem der tatsächlichen einschlägigen Zustände in Deutschland die AfD gewinnt und die SPD verliert, ist logisch. Nicht nachvollziehbar (zumindest für mich) ist die Tatasache, dass Grüne und Linke, die ja nach wie vor noch weit willkommenstrunkener sind als die SPD, so gut wie konstant bleiben.

  4. Falke

    @astuga
    Uns wird ja ständig weis gemacht, dass die große Mehrheit der Briten inzwischen ihren „Fehler“ eingesehen hat und nunmehr für einen Verbleib in der EU ist.

  5. wbeier

    @Falke @astuga
    Über Verbleib in der EU oder Brexit entscheidet imho lediglich die City Of London und sonst niemand. Vox populi ist nix als Augenwischerei einer Kulissendemokratie.

  6. astuga

    Unabhängig davon ob ich persönlich CETA gut finde oder nicht…
    VdB verweigert gar nichts, er wartet lediglich ein Urteil des EuGH ab.
    So wie andere Länder ebenfalls bis dahin mit der Ratifizierung zuwarten.

  7. Johannes

    Die AfD steht und fällt mit ihren Spitzenleuten, wenn es denen gelingt überzeugend, ohne sich eine Blöße zu geben die Probleme der Menschen anzusprechen haben sie noch viel Potenzial nach oben.
    Die SPD lernt gerade das die beste Medienverhätschelung nichts nützt wenn der Wähler nicht mit im Boot ist.
    Ich traue mir zu prognostizieren das Merkel die CDU terminieren wird. Das wird ein Felssturz bei den nächsten Wahlen der sich gewaschen hat. Eigentlich erschreckend wie unnachgiebig sie ihre Politik verfolgt und erstaunlich wie ihr immer mehr Medienleute die Gefolgschaft versagen.
    Wenn sie so weitermacht wird ihr Abgand kein schöner sein, sie wird dann sehr allein dastehen ohne Glanz und Glorie, von allen aus verschiedensten Gründen kritisiert. Gehen Sie jetzt Frau Merkel, die Medien werden sie noch einmal würdigen und dann kann Deutschland wieder neu beginnen.

  8. Tom Jericho

    Ein Land, in dem die einzige Opposition, die den aktuellen Unrechtsstaat beenden will, nur auf 17,5 statt 71,5 Prozent der Stimmen kommt, ist dem Untergang geweiht.

  9. Christian Peter

    @astuga

    Nach dem Willen der Volksverräter ÖVP und FPÖ hätte CETA aber bereits jetzt ratifiziert werden sollen – erfreulicherweise gibt es einen Bundespräsident von den Grünen.

  10. astuga

    @Christian Peter
    Na wenigstens zeigen Sie endlich mal Ihre echte Gesinnungsfarbe. ^^
    Aber zur Sache…
    Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Auf der einen Seite sind fragwürdige CETA-Schiedsgerichte die dann in wirtschaftspolitischen Entscheidungen in die nationale Politk hineinregieren.
    Auf der anderen Seite ist der fragwürdige EuGH der nicht nur bei CETA, sondern in alle möglichen nationalen Entscheidungsprozesse hinregiert.

    Eigentlich sollte zu CETA nur einer das letzte Wort haben – das Wahlvolk.
    Aber mir ist nicht bekannt, dass Van der Bellen uns befragen lässt.
    Ebensowenig wie die Roten, Grünen, Schwarzen oder Blauen (die eventuell noch am ehesten, wenn sie denn ausreichend Stimmen bekommen hätten um eine Regierung anzuführen oder eine Alleinregierung zu bilden).
    Aber Christian Peter war ja Nichtwähler…

  11. Christian Peter

    @astuga

    Der Bundespräsident kann keine Volksabstimmung ansetzen, das kann nur die Bundesregierung, was mit diesen Hochverrätern jedoch nicht passieren wird. Aber das kennt man schon unter Schwarz – Blau, die Regierung unter Schüssel hat sogar die Verfassung geändert, damit der Vertrag von Lissabon in Österreich ohne Volksabstimmung in Kraft treten konnte.

  12. astuga

    VdB könnte sehr wohl sein politisches Gewicht als BP einbringen. Blau und Grün sind ja beide für eine Volksabstimmung. Haben aber keine Mehrheit um es zu initiieren.
    Aber natürlich ist der unabhängig… äh, grüne BP gar nicht gegen CETA. Er wartet bloß wie andere den Entscheid des EuGH ab, bevor er etwas unterzeichnet was gar nicht umgesetzt wird.

  13. Christian Peter

    Wenn die blauen Rattenfänger als Regierungspartei eine Volksabstimmung in Sachen CETA wollten, würde es diese geben. Was mit CETA in Zukunft passieren wird, weiß man nicht, jedenfalls wird dieses Abkommen mangels Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten in Österreich vorerst nicht ratifiziert.

  14. astuga

    Der Juniorpartner einer Koalition kann gar nichts alleine umsetzen.
    Das weiß sogar der Grüne Kogler, der deshalb auf Kooperation mit der FPÖ in dieser Sache setzt (einfach mal Zeitung lesen, und dort nicht nur die Überschrift!).

    Wäre außerdem nett, wenn Sie endlich mit dem Blödsinn von wegen „Rattenfänger“ aufhören würden.
    Egal welcher Partei, Wähler sind keine Ratten!
    Und heutzutage darf man leider auch nicht mehr davon ausgehen, dass jeder das Märchen vom Rattenfänger von Hameln kennt.
    Übrigens war im Märchen der Rattenfänger der Betrogene, und nicht der Betrüger.

  15. Christian Peter

    @astuga

    Googeln Sie den Begriff ,Rattenfänger‘, damit Sie wissen, was gemeint ist. Selbstverständlich kann eine Regierungspartei eine Volksabstimmung durchsetzten, notfalls muss man das eben zur Koalitionsbedingung machen.

  16. Christian Peter

    Es gibt Gerüchte, dass die unterwanderte AfD gegründet wurde, um das Entstehen einer echten politischen Opposition in Deutschland zu verhindern. Höchstwahrscheinlich wird diese Partei enden wie die FPÖ in Österreich : Als Steigbügelhalter der politischen und wirtschaftlichen Eliten.

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