Afrika braucht keine Babysitter

Deutschland blamiert sich vor Afrikanern, wenn es überheblich moralisch urteilt und bewertet. Es ist nicht an uns Deutschen, afrikanischen Ländern Vorgaben zu machen. Afrikaner können selbständig ihre Entwicklung in die Hand nehmen. Wir sollten alte Einsichten überdenken, das Besserwissen überwinden und uns fragen, ob der Anspruch, Afrika zu retten, nicht ein paar Nummern zu groß ist./ mehr

9 comments

  1. Mourawetz

    Die Welcomer in Parteien und Organisationen, Kirchen und Schulklassen beweisen mal wieder, dass es mit ihrer Schwarmintelligenz nicht weit her ist.

  2. sokrates9

    Fall in Benin: Ehrgeiziger Afrikaner schafft Medizinstudium in GB und kehr mit erschnorrten Röntgengerät stolz in seine Heimat zurück, öffnet Praxis. Die ersten Wochen – Gratisbehandlung seines gesamten Stammes notwendig! Dann bleiben die Patienten aus.. Grund: 30 km entfernt hat Ärzte ohne Grenzern Stützpunkt errichtet mit modernsten high – tech Geräten!! Pech gehabt..

  3. astuga

    Natürlich braucht Afrika den globalistisch-gutmenschlichen Paternalismus!
    Was für die deutsche und europäische Bevölkerung gut genug ist (egal ob sie es wollen oder nicht), darf man auch Afrika nicht vorenthalten.
    Wir schaffen das! Egal ob sie es dort wollen oder nicht.

    Achja, Bono & Co sind natürlich keine Deutschen.
    Aber diese Geisteshaltung ist ohnehin internationalistisch.
    Irgendwie muss man ja vor sich rechtfertigen, dass man selbst in einem Dubliner Villenviertel wohnt, wo man spätabends weder die obdachlosen Iren noch die irischen Pakistanis und Somalis aus der Nähe sieht.
    https://www.express.co.uk/news/world/710793/World-admires-Germany-Bono-praises-merkel-migration-policy

    Gerade Irland folgt übrigens unter dem neuen Regierungschef strikt Schwedens und Kanadas Multikulti-Einwanderungs-Agenda.

  4. jaguar

    Auch Jahrzehnte nach Ende der Kolonialisierung haben die örtlichen Eliten im Regelfall nichts weitergebracht.
    Und die Bevölkerung vermehrt sich völlig verantwortungslos in Hinblick auf die geringen Chancen der Jugend.
    Und Europa soll dann die Überbevölkerung übernehmen…wieso eigentlich?

  5. fxs

    Netanaju wird die Aussage, dass Entwicklungshilfe das Geld der Armen reicher Länder nimmt, um den Reichen armer Länder zu geben, zugeschrieben.

  6. Johannes

    Afrika braucht keine Sänger und Schauspieler des Westens die PR in eigener Sache als große Tat von der ihr ergebenen Pesse feiern lassen um sich dann wieder ihrer steuerschonenden Vermögensvervielfältigung zu widmen.

    Was Afrika sehr wohl suchen sollte ist Zusammenarbeit. Zusammenarbeit mit dem Westen als Einladung zu kommen und zu investieren. So wie der freie Westen nach dem Fall des eisernen Vorhanges in den Osten investiert hat. Audi,Mercedes und jetzt auch BMW sind nach Ungarn gegangen, haben unglaublich viel positives bewirkt und verdienen dabei sicherlich auch nicht schlecht. Eine Win-Win Situation die drei Gründe hat.
    Eine sehr disziplinierte, aufgeschlossene Bevölkerung, Politiker die die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und Unternehmer die bereit sind zu investieren.
    Wer es schafft diese Konstellation zu ermöglichen kann Prosperität generieren.
    Afrika braucht keinen Babysitter aber ohne Politiker die diesen Namen verdienen kommen sie auch nicht weiter.
    Die politische Führung Afrikas ist gefordert. Da gibt es sicher gute Leute und leider noch immer viel zu viele korrupte Vollkoffer, solange sich da nichts ändert wird nichts sinnvolles weitergehen.

  7. Sokrates 9

    Johannes@Ein Politiker müsste zuerst mal das Wort Geburtenkontrolle sagen;Doch so einen finden sie in ganz Afrika nicht und auch in Europa ist das ein Tabuwort!

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