Asyl vom Algorithmus

(C.O.) Wie mittels Internet und künstlicher Intelligenz künftig viel besser entschieden werden könnte, wer in die EU kommen darf – und wer nicht. weiterlesen hier

6 comments

  1. aneagle

    Je potenter ein System desto gravierender sein immer möglicher Mißbrauch. Bis heute ist der einzelne Migrationsbeamte dank seiner individuellen Faulheit, seiner nicht sicher anzunehmenden Korruptheit und sogar seiner in Einzelfällen durchaus vorhandenen Korrektheit, der einzige Bremser einer ungezügelten und unberechtigten Migration nach Europa. Mit dem von Ihnen vorgeschlagenen System einer zentralen IT-Plattform, wird diese in kürzester Frist von den NGOs gelenkt und von Herrn Asselborn (schlimmer noch: von Herrn Karas) EU-verantwortlich geleitet. Der schon oft beschworene “Tsunami” wäre die zwingende Folge.

  2. Falke

    Dieses auf den ersten Blick einfache System würde aus zweierlei Gründen nicht funktionieren: Erstens verfügen die meisten (tatsächlich armen und/oder verfolgten) Asylkandidaten nicht über die dafür nötige Infrastruktur, also PC, Scanner, Internet-Zugang usw. Zweitens widerspräche so ein System der Genfer Flüchtlingskonvention, die zwingend vorschreibt, dass “unmittelbar”, also im ersten errreichten sicheren Land, um Asyl angesucht werden muss, womit die meisten EU-Staaten außer obligo wären und – wenn überhaupt – alles wieder an Griechenland, Italien und Spanien hängen bleiben würde. Ein Somalier hätte demnach keinerlei Chance oder Recht auf Asyl in Österreich, es sei denn, man holt ihn per Flugzeug direkt nach Wien – was aber wohl hoffentlich auszuschließen ist.

  3. humanist

    die “beschäftigten” Nutznießer der Asylindustrie sind großteils für “echte” wertschöpfende Arbeitsplätze unbrauchbar. aus vielerlei gründen. insbesondere die “akademikerInnen” in den Ministerien, NGOs und pamperstationen. Denen das Geld anderer zukommen zu lassen und das gefühl von Leistungserbringung zu geben, ist m.E. der hauptausschlaggebende Grund für diese ganze asylidiotie. und deshalb wird Ihr unaufgeregter, zielorientierter vorschlag, der ja wirtschaftlichen (pfui!) Gedankengängen entspringt, ungehörlt verhallen, Herr Ortner. leider.

  4. astuga

    Jetzt brauchen wir dann bloß noch Robo-Cops mit AI welche die Abschiebungen im Real life durchführen…

  5. Johannes

    Asylmissbrauch könnte dadurch sehr gut verhindert werden. Aber ohne ein Umdenken in der euopäischen Gesellschaft bliebe der interessante Vorschlag eine weiter Möglichkeit um mit Hilfe der dann Vorort agierenden NGO Massen legal auf den Weg zu schicken.
    Wenn im Prinzip gar kein Wille vorhanden ist, weder politisch noch gesellschaftlich (wie eine neue Umfrage zeigt wollen die Deutschen zu 75 Prozent keine Reduzierung wie von Sarazzin beschrieben) die Wanderungsströme zu drosseln dann ist jede gute Idee zum scheitern verurteilt weil sie beim geringsten Luftstoß umfällt.

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