Auf dem Weg zur Trottelsprache

„Erst „Pippi Langstrumpf“, jetzt die „Kleine Hexe“: Nach den Schulbüchern werden die Kinderbücher politisch korrekt umgeschrieben. Die Frage ist: Wer soll hier eigentlich vor wem geschützt werden?“ (Jan Fleischhauer, SpOn)

8 comments

  1. Gerhard

    Ich finde es großartig, dass sogar die Sinti und Roma auf ihrer traditionellen Bezeichnung „Zigeuner“ bestehen.
    Auf alle Fälle haben die bei mir befindlichen alten Kinderbücher (mit den Originaltexten) stark an Wert gewonnen, denn künftig werden nur mehr verfälschte Varianten gedruckt. Oder findet eine zwangsweise befohlene öffentliche Bücherverbrennung statt?

  2. Rennziege

    @Gerhard

    Das Thema hatten wir hier ja schon vor Wochen. Diese Vergewaltigung „Reinigung“ klassischer Werke soll ja von Grimms Märchensammlung über Wilhelm Busch, Shakespeare, Goethe, Lessing, Mark Twain et al. endlos durchgezogen werden, wenn’s nach den pc- und Gendersüchtigen geht, die andererseits an z.B. Bushidos faschistisch-hasserfüllten, frauenfeindlichen und homophoben Schweinereien nichts auszusetzen haben.

    Öffentliche Bibelverbrennungen werden toleriert, wogegen ich auch als Christin nichts habe; es gilt Meinungsfreiheit. Von mir aus kann jeder alle Bücher verbrennen, die ihm missfallen, öffentlich oder nicht. (Etwas mehr Mut erfordern Karikaturen oder historische Wertungen des analphabetischen Karawanenräubers und Propheten, weshalb sie auch nicht mehr stattfinden.)

    Banz bei Ihnen! Lassen Sie uns die alten Schmöker hüten; unsere Kinder lieben sie, und die modischen Verirrungen aller Zeiten hatten ihre Zeit. Meist nur kurz.

  3. herbert manninger

    Wer sind sie, wo sitzen sie, wo „arbeiten“ sie?
    Diese verbiesterten, kleinkarierten SittenwächterInnen der NEW ORDER&LAW-Fraktion.
    Versuch einer Profilerstellung dieser TypInnen:
    Grün/Links-WählerIn, ideologische Scheuklappen, fix montiert, QuerulantIn, gebildet(beste Tarnung für Dummheit), unduldsam, selektiv pazifistisch(nicht aber gegen politisch Andersdenkende, die stets als Nazis bezeichnet werden),…
    PS: Um ein Gendern kommt man da, leider, nicht herum….

  4. Thomas Holzer

    @herbert manninger
    In Brüssel und allen europäischen Hauptstädten, leider; außerdem besteht eine zusätzliche Tragik darin, daß diese Personen von uns Steuerzahlern finanziert werden.

  5. Rennziege

    @herbert manninger

    „PS: Um ein Gendern kommt man da, leider, nicht herum…“

    Vorsicht, Herr Manninger! Dieser Satz könnte Ihnen einen unerwarteten Heiratsantrag der schönen Μαρία Βασιλάκου bescheren, against all odds!

  6. Gutartiges Geschwulst

    Unsere rotgrünen Blockwarte haben es geschafft, dass aus Ne?erküssen “Schokostrolche” wurden und Pipi Langstrumpfs Vater kein “Ne?erkönig” mehr ist, sondern zum “Südseekönig” ernannt wurde, was wohl eine weitaus größere Missachtung seiner Hautfarbe darstellt.
    Egal, es stellt sich eine viel wichtigere Frage:
    Betrifft diese neue Sprachregelung auch die Schriften sozialistischer Götzen, wie: Karl Marx, August Bebel, Rosa Luxemburg, Erich Mühsam, Egon Erwin Kisch, Berthold Brecht, Kurt Tucholsky, Jean Paul Sartre, Heinrich Böll, Che Guevara und Rudi Dutschke, die bekanntlich mit Ausdrücken, wie “Ne?er” oder “Ni??er” nicht allzu zögerlich umgingen?
    Müssen die Werke all dieser linken Heilsbringer nun ebenfalls umgeschrieben werden, und was wären die Folgen?
    Wird es womöglich zu respektlosen Reaktionen kommen, wenn Rosa Luxemburg das Schicksal der Schokostrolche auf den Baumwollplantagen beklagt, oder Rudi Dutschke die Befreiung der Südseekönige aus den amerikanischen Ghettos fordert?
    Nicht auszudenken, wenn die Sozialistische Idee dadurch lächerlich würde!
    Warum ich jetzt schon lache, weiß ich selber nicht.

  7. wollecarlos

    Es ist schon viele Jahre her…
    meine Schwester hatte drei „Lieblingspuppen“:

    eine von unserer Mutter selbstgestrickte (gehäkelte) Puppe mit Wattefülliung,
    eine mit hartem Porzellankopf in weiß-rosa und
    eine „Negerpuppe“ mit brauner „Gesichtsfarbe“, der Rest war irgendein farbiger Stoff.

    Meine Schwester hatte sie alle gleichermaßen lieb, manchmal die eine mehr, manchmal die andere.
    So wie im richtigen Leben, wo man ja auch von Zeit zu Zeit wechselnde Vorlieben hat.

    Inhzwischen ist meine Schwester in recht hohem Alter und bis Heute kann ich nicht feststellen, daß sie irgendwelche Rassismus-Probleme hat.
    Weder mit Chinesen, noch mit Rothäuten, noch mit Negern.

    Und ihren Enkelkindern liest sie gerne auch heute noch „incorrecte“ Geschichten und Märchen vor, im Vertrauen darauf, daß auch bei denen der Verstand siegt und nicht irgendein Vorurteil genderprogressiver Mitmenschen und -Menschinnen!

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