Aus meinem geheimen Giftschrank

„Es ist sehr gut, daß es gelbe, schwarze und braune Franzosen gibt. Sie zeigen, daß Frankreich offen ist für alle Rassen und daß es eine universelle Bedeutung hat. Aber unter der Bedingung, daß sie eine Minderheit bleiben. Sonst wäre Frankreich nicht mehr Frankreich. Wir sind vor allem ein europäisches Volk von weißer Rasse, griechischer und römischer Kultur und christlicher Religion. (…) Die Leute, die die Integration anpreisen, haben ein Kolibrihirn, auch wenn sie sonst viel wissen mögen. Versuchen Sie einmal, Essig und Öl miteinander zu mischen. Schütteln Sie die Flasche. Binnen kurzer Zeit werden sie sich wieder trennen. Araber sind Araber, Franzosen sind Franzosen. Glauben Sie denn wirklich, daß der französiche Volkskörper zehn Millionen Muslime aufnehmen kann, die morgen zwanzig Millionen und übermorgen vierzig Millionen sein werden? (…) mein Heimatdorf wird dann bald nicht mehr Colombey-les-Deux-Églises, sondern Colombey-les-Deux-Mosquées heißen!“
(Charles de Gaulle am 5. März 1959, gefunden hier)

6 comments

  1. Mourawetz

    Charles de Gaulle würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was mittlerweile in seinem Land umgeht.

  2. KTMtreiber

    Aus meinem Giftschrank:

    Weder Lampedusa noch Brüssel, Europäer sein!
    —> https://www.youtube.com/watch?v=R6udqNhIVko

    Anmerkung: Ich habe mit mir gerungen, diesen Netzverweis hier einzustellen. Gilt dieses „Institut“ (Institut Iliade) als nicht unumstritten. Ich denke jedoch, dass dieses Video eine Diskussion wert ist. Sollte es dem Blog- Betreiber, Herrn Ortner, jedoch als unangemessen erscheinen, dann möge er bitte diesen / meinen Beitrag, löschen.

  3. aneagle

    @Mourawetz -08:16
    es ist nicht mehr sein Land. Die jüngere Generation der mittlerweile „petite Nation“ wird gerade, ganz in zentraleuropäischem Sinne, zur Merkeljugend umgebaut. Da allerdings die Banlieue- Bewohner aus Glaubensgründen dagegen resistent sind und eine eigene Agenda haben, fruchtet das nichts. Lange war man versucht sich Europas Zukunft unter zentralistisch deutschem Einfluss als eine aufgeblähte DDR oder eine EUDSSR vorzustellen. Das hat die Motivation zur Entwicklung deutlich abkühlen lassen. Die heute aktuelle Sicht auf Europa, geprägt durch die Vorreiter failed-states wie Belgien und Schweden, lassen ein Europa mit dem Schicksal eines Großlibanons erwarten. Diese beiden Optionen, eine schlechter als die andere, lassen einen EU-Rückbau für die autochtonen Bevölkerungen erstrebenswert erscheinen. Noch nie war der Spruch „weniger ist mehr“ so dringlich wie heute in Europa, will es weiter als lockerer Staatenbund mit vielen Vorteilen existieren. Schmerzlich für wichtigtuerische Großbaustellen- und Friedensprojektleiter a la Juncker, Merkel et al. Aber nicht nur De Gaulle ist Vergangenheit.

  4. Rennziege

    8. MÄRZ 2018 – 09:27 — KTMtreiber
    Clip „Aus meinem Giftschrank“
    Warum sollte dieser Link irgendwo Anstoß erwecken? „Iliade“ ist ja nur der französische Titel von Homers „Ilias“.
    Aufgereiht wird ja nur, was früher zumindest an Gymnasien gelehrt wurde: Geschichte, Kultur, Sprachen, Literatur — also das Rüstzeug für einen freien, einigermaßen gebildeten und individuellen Lebensweg. Was auch Immunität gegen Verblödung, Bauernfängerei und kurzatmigen Zeitgeist bescherte.
    Heutige Curricula, bis hin zu den Unis, pfeifen auf Europas kulturelle und geistige Wurzeln und ersetzen diese durch modische Gimmicks mit nahendem Verfallsdatum. Kaderschulen akademischen Proletariats halt..
    Mal schauen, wohin das führt. Die kundigen und fleißigen Absolventen fliehen zu Tausenden aus diesem verfallenden Europa.
    Dieser Brain Drain, von EU- und nationalen Politikern beharrlich ignoriert, wird viele üble Folgen haben, nicht nur wirtschaftlich.

  5. Tom Jericho

    @KTMtreiber: Danke für den Link. Besser kann man unsere Kultur in ein paar Minuten nicht zusammenfassen!

  6. Johannes

    Könnte mir vorstellen das er in Wien, wäre er Wiener, wegen eines solchen – wie sagt man bei uns so gerne -„Sagers?„ sämtliche nach ihm benannte Straßennamen, Ehrenauszeichnungen und wohl auch sein Ehrengrab verloren hätte.

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