Bauen mit der Stadt Wien

„…839.000 Euro für die Wartung eines Bauzauns, 95.000 Euro für einen esoterischen Schutzring. Darüber könnte man herzhaft lachen. Wenn es nicht so traurig wäre….“ (hier)

5 comments

  1. Kluftinger

    Nach dem damaligen AKH Skandal hatte man gehofft, dass Derartiges sich nicht wiederholt!
    (Dabei hatte man beim AKH Skandal nur das Baugewerbe aufgedeckt. Das Bau-Nebengewerbe wurde vorsichtshalber nicht gründlich untersucht).
    Aber für Wien gilt das Motto: „Historia non docet“?

  2. Falke

    Das läuft (seit Jahrzehnten) immer nach dem gleichen Schema: Der „Bestbieter“ bietet zu einem Phantasiepreis an, den er nie einhalten kann. Baut lustig drauflos, bis das Geld ausgeht, dann verlangt er 100 (200, 300…) Mio mehr; die Stadt Wien hat nun zwei Möglichkeiten: entweder auf dem vertraglichen Preis bestehen, worauf der Bauträger wahrscheinlich pleite geht; dann muss die Stadt eine neue Baufirma suchen, was den Bau um Monate, wenn nicht Jahre, verzögert, wobei die neue Firma natürlich gleich den viel höheren Preis verlangt; oder die ursprünglich beauftragte Firma weiterbauen lassen und ihr die verlangten Geldmittel gewähren. Meist wird die letztere Möglichkeit gewählt, wobei die Firma – weil es einmal geklappt hat – dieses Spiel noch einige Mal weitertreibt. Dadurch ergeben sich dann die doppelten Baukosten. Unbedingt notwendig wäre es wohl, dass ein gerichtlich beeideter Sachverständiger von Anfang an einschätzt, ob die angebotenen Preise realistisch sind. Und die Politiker gehören jedenfalls vor Gericht gestellt. Dass Wien da nicht allein steht, sieht man etwa bei der Hamburger Elbphilharmonie oder beim Berliner Flughafen.

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