Bruchpiloten im freien Fall

“…..Man muss diese Erklärung gelesen haben, um zu verstehen, wo die dummschwatzende Linke angekommen ist: in der Sackgasse ihrer geplatzten Hoffnungen. Unfähig, sich selbst zu behaupten, musste sie die Welt retten, wollte immer der Vormund sein und brauchte dazu immer neue Mündel. Die Arbeiterklasse, der sie die „Diktatur des Proletariats“ versprach, die Dritte Welt, der sie ihre „internationale Solidarität“ aufzwang, die Palästinenser, die sie im Kampf gegen den Zionismus unterstützte. Und jetzt sind es eben die Flüchtlinge, die als Betreute herhalten müssen. …” (Broder, hier)

10 comments

  1. Falke

    Auch hier wieder wird zufällig – wie in dem Artikel weiter unten – Max (Dieter) Moor erwähnt. Ob das nicht etwas zu viel Ehre für eine derartig unbedeutende Null ist?

  2. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Es gibt keine illegale Masseneinwanderung, denn kein Mensch ist illegal, und jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, wo er leben möchte. (Nur nicht die jüdischen Kolonialisten in Palästina).”

    So ist es, leider!
    Dieses BICSA erinnert frappant an die “Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte” 😉

  3. cioran

    Die ewiggestrige Linke bedarf der Unmündigkeit,Abhängigkeit und Gleichschaltung des Stimmviehs, um eine Daseinsberechtigung zu haben. All die sogenannten “kleinen Leute” die heute wenig Pension haben,verdanken dies der “Vertretung” der Salonsozialisten. Die SPÖ stellte in den letzten 60 Jahren meist den Kanzler und Sozialminister. Jetzt sollen die Flüchtlingsdarsteller (als zuküntiges Betreuungsklientel und auch Wählochse) das vollkommene Siechtum der völlig abehobenen, weltfremden Linken stoppen. Wir gehen einer Katastrophe entgegen.

  4. Sven Lagler

    Was mich schockiert ist die Tatsache, dass eine Internetpetition gegen die Einschläferung des Hundes Chico, der 2 Personen getötet hat, innerhalb kurzer Zeit doppelt so viele Unterschriften erhielt wie die „Gemeinsame Erklärung 2018“ bisher.

  5. Kluftinger

    @sven lager
    ja so sind sie eben die Zeitgenossen. Die Frage ist, wieviele gibt es davon noch?

  6. Wanderer

    @Lagler
    So sind die Präferenzen im besten Deutschland, das es je gab, eben verteilt. Das Unterschreiben der Erklärung erfordert im Gegensatz zur Kampfhundpetition wirklich Mut, denn es könnte diverse Repressalien nach sich ziehen: keine staatlichen Mittel für unterzeichnende Professoren oder Künstler, Sperren für Blogger, keine Verlagsmöglichkeit für Autoren, Hausbesuche der Antifa für jedermann.

  7. astuga

    @Sven Lagler
    Rational betrachtet sicher richtig.
    Aber das Medienecho ist ein völlig anderes, und die Thematik komplexer.

  8. aneagle

    Deutschland ist zweigeteilt. In Realisten und Phantasten. AFD, Teile der FDP und CSU, sowie einige parteiangewiderte Konservative, bilden die Realisten. Sie repräsentieren ca 20% der Wähler. Die Phantasten, bestehend aus CDU, Teilen der FDP, kürzlich Eingebürgerten mit Migrationshintergrund, Linken, Roten, Grünen, Piraten und geistig Umnachteten, bilden den Gegenpol, das sind ca 80% der Wähler. Bei ihnen sind auch die Medien und die Sorte Mensch, die früher mal Goldfasane genannt wurde. Broder weiss das und kämpft trotzdem. Seine Chancen sind dürftig. Er kann damit rechnen mit seiner Plattform unter Einbeziehung von Frauke Petri, nochmals ca 3% zu mobilisieren. In Österreich und den meisten EU Staaten ist es nicht viel anders. Naturgemäß ist es angenehmer, sich selbst als Gutmenschen wahrzunehmen, als der Realität ins Auge zu blicken. Daher steht es 4 zu 1 wenn man gerne glauben will, dass sich die Welt automatisch so verhält, wie es einem gefällt. Die beiden Gruppierungen leben in Paralellwelten mit wenig Berührungspunkten und keinem Konsenswillen. Ich sehe nicht, wie die Realisten demokratisch gegen die geballte Ignoranz aufkommen können. Ihr Weg ist eindeutig unangenehmer, als die Träumereien. Es ist vorbei, Deutschland hat sich abgeschafft. Die EU torkelt hinterher.

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