Buchpräsentation in Wien: „Vereinte Nationen gegen Israel“

Vor Kurzem ist im Berliner Verlag Hentrich & Hentrich das Buch „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ erschienen. Die Mena Watch-Mitarbeiter und -Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl widmen sich darin ausführlich der Obsession, mit der sich die Vereinten Nationen mit Israel beschäftigen.

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger wie Israel. Der UN‑Menschenrechtsrat etwa hat den jüdischen Staat in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der UNO beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien und dem Iran. Grund genug, der Frage nachzugehen: Wie halten es die Vereinten Nationen mit Israel? Woher kommt diese Obsession mit Israel – und welche Folgen hat sie?

Mit Moderator Christian Ultsch (Leitung Außenpolitik, Die Presse) diskutieren:

Yossi Beilin, ehemaliger Justizminister, Israel
Arik Brauer, Künstler
Esther Schapira, Journalistin & Filmemacherin
sowie die beiden Autoren des Buches:

Alex Feuerherdt, Publizist, Mena Watch
Florian Markl, Politikwissenschaftler, Mena Watch
Ort: Palais Schönburg, Rainergasse 11, 1040 Wien
Zeit: Montag, 4. Juni 2018, Beginn 19:00 Uhr

Nach der Veranstaltung dürfen wir Sie zu einem kleinen Imbiss einladen.

ANMELDUNG ERFORDELICH: Bitte per Mail an moser@mena-watch.com oder per Telefon unter +43/676/3799248

8 comments

  1. Christian Peter

    Tatsache ist : J. wurden im Jahre 135. n.Ch. von den Römern vertrieben und erst wieder im 20. Jahrhundert in Palästina angesiedelt. Araber lebten 1.800 Jahre friedlich in Palästina, bevor ihnen mit Gewalt das Land entrissen wurde. Meines Erachtens hätte man den J. niemals einen Staat in Palästina geben dürfen, Deutschland hätte nach dem zweiten Weltkrieg Gebiet für einen solchen Staat abtreten sollen.

  2. Thomas Holzer

    Und man sehe sich, ganz unvoreingenommen, die Einblendungen -in concretu- auf phoenix an:
    Reihenfolge
    1.) “Israelische Armee greift nach eigenen Angaben Ziele im Gazastreifen an”
    2.) “Konflikt: Militante Palästinenser feuern Geschosse auf Israel ab”
    Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, und zwar wissentlich und willentlich!

  3. Falke

    @Christian Peter
    Egal, was jetzt historisch wahr oder unwahr, gerecht oder ungerecht ist: “Nun sind sie einmal da” (um einen Spruch Merkels zu paraphrasieren). Was schlagen sie also vor? 8 Mio Menschen umsiedeln? Wohin? 5 Mio Palästinenser nach Israel hineinpferchen? Die ja überdies zu 95% nie dort gelebt haben, ihren Flüchtlingsstatus sozusagen “geerbt” haben? Mit “hätte” und “wäre” kommt man ja nicht weiter. Die einzige Lösung ist wohl eine Zweistaatenlösung; dafür müssten die Palästinenser aber vorher den Staat Israel anerkennen. Da sie das aber seit 30 Jahren versprechen, aber nie tun, wird es auch in Zukunft so weitergehen wie bisher.

  4. Christian Peter

    @Falke

    Eine Zweistaatenlösung wird vor allem von Israel nicht angestrebt. Dieser Staat nimmt sich einfach alles, was er bekommen kann und beanspruchen das Gebiet für sich. Mittlerweile wird bereits 90 % von Palästina von Israel beansprucht, Tendenz : steigend. Der UN – Teilungsplan sah für die Palästinenser immerhin noch 43,5 % des Staatsgebietes für die Palästinenser vor, wenn Israel wirklich Frieden möchte, müsste es alle besetzten Gebiete räumen.

  5. Falke

    @Christian Peter
    “Besetzte Gebiete”? Israel hat 3 Kriege gegen die arabische Staaten gewonnen. Kennen Sie Kriege, wo der Sieger dem Verlierer keine Gebiete abgenommen hat? Israel hat ja sogar den Sinai an Ägypten zurückgegeben. “Besetzte” Gebiete räumen ist illusorisch, glauben Sie, die israelischen Politiker sind blöd oder gar Selbstmörder? Als militärisch stärkeerer Staat hat Israel überhaupt keinen Anlass, auf irgend etwas zu verzichten – das müssen jedenfalls die Schwächeren. Vor allem müssen sie den Saat Israel anerkennen; erst dann kann man überhaupt über etwas reden. Beklagen dürfen sich die Palästinenser jedenfalls nicht: an der derzeitigen Situation sind sie (bzw. ihre Führung) selber schuld.

  6. TomM0880

    CP erbringt wieder mal den Beweis. Die internationalen Sozialisten sind auf Augenhöhe mit den nationalen Sozialisten, wenn es um Judenhass geht.

  7. Christian Peter

    @Falke

    Die Welt würde in Chaos versinken, wenn militärische Gewalt ausschlaggebend für Gebietsansprüche wäre. Selbstverständlich sind Großteile von Palästina von Israel besetzte Gebiete, und zwar alle, die außerhalb der 1949 von Israel mit seinen Nachbarn geschlossenen Waffenstillstandslinie des Staates Israel liegen. Alle diese Gebiete werden sowohl vom Internationalen Gerichtshof als auch von der UNO und anderen internationalen Organisationen als ,besetzte Gebiete’ gewertet.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .