CH: Sozialhilfe an Steuerleistung knüpfen?

“…..Dabei geht es auch um die Frage, in welchem Masse Zugewanderte und gesunde junge Menschen vom Staat unterstützt werden sollen. Das Baselbieter Kantonsparlament hat einen Vorstoss von Landrat Peter Riebli überwiesen, der einen eigentlichen Systemwechsel fordert: Künftig soll die Höhe der Sozialhilfe an den geleisteten Steuerjahren bemessen werden. Damit würde etwa ein ausgesteuerter Arbeitsloser, der 30, 40 Jahre lang gearbeitet hat, mehr Fürsorgegelder erhalten als ein junger Erwachsener oder ein Migrant….” (weiter hier)

2 comments

  1. Falke

    Passt natürlich genau auch auf Österreich. Eigentlich hätte ich gedacht, dass der Schweizer Staat da gescheiter ist bzw. dass dort die Meinung der Bevölkerung mehr berücksichtigt wird.

  2. Johannes

    Die Migration in das Sozialsystem wirft ein Problem auf das viel zu wenig wahrgenommen wird.
    Interessanterweise habe ich oft das Argument gehört, keine einzige österreichische Mindestrentnerin oder Rentner würde auch nur um einen Euro mehr bekommen wenn nicht eingewandert würde.
    Nun ja, aber irgendwo muss ja das Geld wohl herkommen wenn es jemand bekommt der nie zuvor in das System eingezahlt hat. Mag sein das die Renten nicht erhöht würden, aber die Infrastruktur gerade für ältere Menschen wird spürbar schlechter. Ältere Menschen liegen öfter auf Gangbetten während drinnen im Zimmer die Schleierfrau tobt wenn ein autochthoner Mann seine Tochter besuchen will. Älter Menschen sitzen länger in der Ambulanz weil eben auch andere dort sitzen die eben noch nichts eingezahlt haben, Termine für OP`s und wichtige Untersuchungen zB. MRT und CT sind noch schwerer zu bekommen, weil eben immer mehr kommen und die Infrastruktur erstens nicht so schnell mitwächst und zweitens immense Zusatzkosten entstehen. Denn wir müssen für immer mehr Menschen Infrastruktur aufbauen die aber andererseits nur schwer in den Arbeitsprozess integriert werden können.
    Was meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet wird, sehr viele Männer und Frauen in einem gewissen Alter die ohne Sprachkenntnisse und Perspektive hier leben werden von der Mindestsicherung nahtlos in die Pension wechseln ohne nur einen Euro Beitrag gezahlt zu haben. Ich glaube da türmen sich gewaltige Problem auf und sie werden mit jeder Anwanderungswelle größer.

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