Chemnitz: „Hetzjagd“, verzweifelt gesucht

„Gab es Vorkommnisse in Chemnitz am Sonntag, Montag oder an irgendeinem anderen Tag, der mit „Hetzjagd“ hinreichend beschrieben ist? Was ist in diesem Zusammenhang überhaupt passiert, was ist von der Polizei Chemnitz beobachtet und/oder festgehalten bzw. geahndet worden?“ Die Antwort des Pressesprechers der Polizeidirektion Chemnitz ging kurz und knapp so: „Uns ist ein Video vom vergangenen Sonntag bekannt, auf dem eine Person zu sehen ist, die sich rasch von anderen augenscheinlich aggressiven Personen entfernt.“ weiterlesen hier

6 comments

  1. sokrates9

    Zusammenrottung , Hetzjagd alles Worte die wir eher aus dem DDR Jargon kennen. An der Sprache sieht man wer da derzeit das Sagen hat! Das ideologische DDR Establishment mit wesentlich größeren Ideologischen Background hat es anscheinend geschafft die BRD zu übernehmen!

  2. Rado

    Zum „Wir sind mehr“ – Konzert in Chemnitz am 3.9.2018. In vielen Medien kann man ein Statement der Künstler lesen: zB.
    http://www.dthfan.de/live/wir-sind-mehr-konzert-in-chemnitz-3-9.htm
    Frage an die Sprachverständigen: Wie ist „erbärmlich“ in diesem Zusammenhang zu verstehen? doch hoffentlich nicht so, wie es sich anhört?

    „… Tausende Leute ziehen durch Chemnitz, instrumentalisieren einen erbärmlichen Mord und jagen wieder Menschen …“

  3. Triumph Cruiser

    @Rado:

    Da bin ich jetzt richtiggehend überfragt. Unter Umständen war es von Seiten des Opfers, ein erbärmliches Verhalten, sich mit mehr als 20 Messerstichen, töten zu lassen. Genaues weiß man nicht..

  4. Der Bockerer

    Chemnitz in a nutshell:
    Der Staatsfunk redet laut über Dinge, die nicht passiert sind (Hetzjagden), und schweigt über Dinge, die tatsächlich geschehen sind (tödlicher Messerangriff).

    Die Moral von der Geschicht: Humanisten gehen auch über Leichen.

  5. Johannes

    Die „Hetzjagd„ war die einzige Möglichkeit des Mainstream um von der Defensive in die Offensive gehen zu können. Hätte man die „Hetzjagd„ nicht erfunden und in die Welt verbreitet wäre eine Botschaft übrig geblieben, diese Botschaft hätte gelautet: Die Bevölkerung geht diesen Weg nicht mehr mit.
    Es wäre ein Anfang gewesen zu zeigen, wir, die Menschen dieses Landes wollen das nicht mehr.
    Wir alle wissen wie es in der DDR angefangen hat als die Menschen die Bevormundung und Unterdrückung satt hatten. Es waren genau solche Demonstrationen die immer größer wurden bis sie das Regime hinwegfegten.

    Dieser „Gefahr„ ist sich der politische und mediale Mainstream des Deutschland von heute sehr wohl bewusst und so versucht man, nicht unähnlich wie Honecker und Co. dazumal den Deckel druff zu halten.

    Aber es brodelt bereits und so wie die Toten des DDR-Regimes stumme Ankläger waren sind es nun schon sehr, sehr viele Ermordete Deutsche die aus der Blüte ihres Lebens gerissen wurden weil die Politik ein Gefahrenpotential ins Land gelassen hat das beständig anwächst.

    So wie die DDR-Führer blind waren für den Wahnsinn den sie den Menschen aufzwingen wollten sehe ich heute erschreckende Parallelen.

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