Chemnitz, oder das Höllenloch der Heuchelei

“… Wie verblödet kann man beim Versuch, die Wirklichkeit so hinzurücken, wie sie einem passt, eigentlich sein? Ersetzen wir doch nur den Begriff «Hetzjagden auf Ausländer» durch «Hetzjagden auf Rechtsradikale». Wollen wir uns vorstellen, was in den Medien abginge, würde diese Behauptung von konservativen Publizisten aufgestellt und sich als zumindest schwer übertrieben herausstellen? Wollen wir nicht. weiter hier

12 comments

  1. Gerhi09

    Furchteinflössend ist das. Es sieht so aus, als ob die DDR die BRD übernommen hätte. Deutschland im Würgegriff der Linksradikalen!

  2. Kluftinger

    “Tötet Köppel” hat ja einen Vorläufer. Man erinnert sich an das deutsche Satiremagazin das titelte: “Baby Hitler töten” mit dem Visier auf BK Kurz gerichtet.
    Ruft da jemand Hetze?

  3. sokrates9

    Mir ist unverständlich warum sich die jetzige Regierung alles gefallen lässt! Eröffnungsreden in Bregenz, Salzburg, Ars Electronica in Linz die linken Redner teilen aus und genauso wie jetzt in Deutschland! Die Regierung müsste sofort sämtliche Subventionen halbieren! Wie kommt der Steuerzahler dazu mit seinem Geld permanent sich beschimpfen lassen zu müssen??

  4. fxs

    Die Linke erweist sich hier doch nur als lernfähig!
    Erklärte doch der EU-Kommissionsvorsitzende Junkers laut Spiegel auf einer Abendveranstaltung zur Euro-Krise in Brüssel im April 2011: “Wenn es ernst wird, muss man lügen.”
    Für die Linke ist es eben in Chemnitz ernst geworden.

  5. Falke

    Dazu muss man sich noch vor Augen halten, dass diese zur Gewalt u.a. gegen den Staat aufrufenden Lieder mit wärmster Empfehlung des deutschen Bundespräsidenten zum Besten gegeben wurden.
    @sokrates9
    Die jetzige Regierung lässt sich ja auch gefallen, dass ihr der ORF nach Belieben auf der Nase herumtanzt. Sie hat sogar einen Minister (Blümel) nominiert, der den ORF dazu noch ermutigt und lobt.

  6. Leitwolf

    Kann sich noch jemand an Sebnitz erinnern? 50 Neonazis haben ein 6jähriges Kind gefoltert und ermordert, öffentlich im Schwimmbad ersäuft und zwar aus keinem anderen Grund als Ausländerhass. Unzählige Menschen haben den Vorfall im Jahr 1997 miterlebt, hatten aber wohl kein Problem damit. Praktisch die gesamte Gemeinde (11.000 Einwohner) war eingeweiht, doch hielten allesamt zustimmendes Schweigen. Erst im Jahr 2000 wurde der Fall “Jospeh” publik, worauf eine nie gesehene mediale Empörung losbrach.

    Hier eine zeitnahe Diskussion zum Thema:

    https://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/307965-1-500/kindermord-in-sebnitz-ein-aufruf-zum-zivilen-protest

    Wohl gemerkt, diese groteske, unglaubliche Geschichte hat niemals stattgefunden! Von A-Z war sie erstunken und erlogen, ein Medien-Supergau. Man hat eine Geschichte über Sebnitz erfunden die von Hollywood Horrorfilmen inspiriert war, und schon eben deshalb den Journalisten als Fiktion erkennbar sein musste.
    Und natürlich ist es eine Blaupause für viele weitere solcher Empörungen aus Linken und Medien. Anstatt aus dem Desaster Konsequenzen zu ziehen, daraus zu lernen, wiederholt sich das Theater. Der Fall Khaled Idris Bahray, oder Chemnitz, sind nur weitere Ausgaben dieses Schundfortsetzungsromans.

  7. Johannes

    Die Situation in Chemnitz war sehr wichtig, ich bin der Meinung, dort hat die Tat eines Messerangriffes mit Todesfolgen (ich würde es ja Mord nennen aber ich weiß nicht ob ich damit strafbar machen würde) bewirkt das endlich gestritten wurde. Nichts ist schlechter für eine Demokratie wenn die Menschen eine Entwicklung nicht kritisieren dürfen und die Entwicklung der “ Messer-(morde?) – Totschlag im Effekt Einzelfälle“ist eine dramatische.

    Da man ja eigentlich als aufgeklärter, humanistisch, antirassistisch, antixenophobisch, multikultiphilantropischer Mensch naturgemäß einen, nennen wir es Mord, nicht tolerieren darf ist man in letzter Zeit permanent in einem Zustand der Zerrissenheit.
    Zum einen weiß man natürlich sehr genau das eine solche Serie von Morden nicht hingenommen werden kann, zum anderen kann man das aber nicht ansprechen weil es den sogenannten Rechten in die Hände spielen würde, glaubt man.
    Daher den Morden eine Gedenkminute -wenn überhaupt -und dann mit vollem Gedöns gegen Rechts, und rechts ist man ganz schnell in der heutigen Zeit.
    Schneller als man der DDR zum Staatsfeind erklärt wurde, kommt mir vor.
    Man verweigert den harten Diskurs und das ist der Tod jeder lebendigen Demokratie.

  8. sokrates9

    Johannes@…Man verweigert den harten Diskurs und das ist der Tod jeder lebendigen Demokratie…
    Sie können von linken keinen sachlichen Diskurs verlangen! Es werden dauernd Deutsche grundlos gemessert und zufälligerweise immer von Personen die noch nicht so lange hier leben. Wie wollen sie als Linker das verteidigen und argumentieren dass es keine kulturellen Unterschiede gibt? Dass Ehrenmorde eine Erfindung der bösen Rechten sind??Dass hier die Sozialhilfe mehr ist als Spitzengehälter in Afghanistan??Mir fallen keine Argumente ein! Daher – Kampf gegen rechtsradikale – klingt doch gut??

  9. Johannes

    sokrates9@ Genau das wollte ich sagen. In den 90iger Jahren konnten wir es uns leisten einen gepflegten Anti-Rechtskampf gegen alle, der Zuwanderung kritischen gegenüberstehenden, Menschen zu führen. Dann kamen die Morde und jetzt müsste man dazu Stellung beziehen aber wie sollte man das machen ohne seine Dogmen zu hinterfragen?
    Im Moment erleben wir die Weigerung des Mainstream die Realität anzuerkennen.
    Man glaubt es aussitzen zu können, aber mir kommt vor es wird immer schlimmer, ist keine vorübergehende Phase sondern ein anschwellendes Problem.

  10. astuga

    @Gerald Steinbach
    Herrlich! 😉
    Ansonsten suchen sich die System-Medien immer die schrägsten Personen bei von ihnen kritisierten Demos heraus.
    Schön, dass das auch mal andersherum geht.

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