„…Dann werden sie unsere Tür mit den Füßen eintreten“

„Die Situation ist die, meine lieben Freunde, dass man uns unser Land nehmen will. Nicht mit einem Federstrich, wie vor hundert Jahren in Trianon. Jetzt will man, dass wir es im Laufe einiger Jahrzehnte freiwillig anderen übergeben sollen, von anderen Kontinenten kommenden Fremden, die unsere Sprache nicht sprechen, unsere Kultur, unsere Gesetze und unsere Lebensform nicht respektieren. Man will, dass ab jetzt in erster Linie nicht mehr wir und unsere Nachkommen hier leben sollen, sondern irgendwelche andere Menschen.  Tag für Tag sehen wir, dass große westeuropäische Völker und Nationen Schritt für Schritt, von Bezirk zu Bezirk, von Stadt zu Stadt ihr Land verlieren. Die Situation ist die, dass jene, die die Einwanderung an ihren Grenzen nicht aufhalten, verlorengehen. Sie werden langsam aber sicher absorbiert. (…)

Die westeuropäischen Jugendlichen werden es noch erleben, wie sie in ihrem eigenen Land zur Minderheit werden und den einzigen Ort auf der Welt verlieren, den man als Zuhause bezeichnen kann. Es sind Kräfte erschienen, wie sie die Welt schon seit langem nicht mehr gesehen hat. Afrika wird zehnmal so viele Jugendliche haben wie Europa. Wenn Europa nichts unternimmt, dann werden sie unsere Tür mit den Füßen eintreten.“ (Viktor Orbán  bei seiner „Festrede zum 170. Jahrestag der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49“)

6 comments

  1. aneagle

    Dieser Mann wird noch bei der 200- Jahr Feier der Revolution 1848 zitiert werden, von Frau Merkel wird höchstens noch im Buch von Cora Stephan, „Merkel-ein Irrtum“, die Rede sein.

  2. caruso

    Ich schätze Orbán überhaupt nicht, aber wo er recht hat, hat er recht. Leider.
    lg
    caruso

  3. Falke

    Orban hat grundsätzlich natürlich recht, doch schimmert in seiner Rede das noch immer nicht verarbeitete ungarische Trauma vom Friedensvertrag von Trianon nach dem 1. Weltkrieg durch, als große Teile Ungarns an Rumänien, Jugoslawien und die Tschechosowakei fielen (und letzlich auch das Burgenland an Österreich).

  4. Sicherheitsrisiko

    Ich habe bei uns noch von gar keiner Gedenkfeier für 1848 gehört???

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