Das Ende des Wohlfahrtsstaates

„….Die Europäer hatten jahrzehntelang geglaubt, auf ihn als historischen Fortschritt stolz sein zu können. Dieser Glaube war aber ein Irrglaube, weil dieser Fortschritt, nämlich der Wohlfahrtsstaat, leider nicht nachhaltig funktioniert. Und schon gar nicht, wenn er ständig weiterwuchern will.

Das ist nicht das Verlangen nach mehr Herzlosigkeit (was ja sofort jeder Kritik am Wohlfahrtssystem von dessen Profiteuren entgegengeschleudert wird). Es geht vielmehr um die unvermeidlichen Konsequenzen aus zwei Erkenntnissen: erstens, dass jedes System ständig an sich ändernde Rahmenbedingungen angepasst werden muss, will es überleben; und zweitens, dass jeder Systemeingriff ein System an viel mehr Stellen ändert, als man eigentlich geglaubt hat. (hier)

4 comments

  1. Carl Schurz

    Hierzu lesenswert das 12.Kapitel in Wohlstand für alle von Ludwig Erhard. Das Kapitel ist über 50 Jahre alt.

  2. Falke

    O.T. (eigentlich nicht so ganz): Welches ist die Osterbotschaft 2018 des Müchner Kardinals Marx (für diejenigen, die sie nicht gehört/gesehen haben)? „Wir müssen auf die Moslems zugehen und sie willkommen heißen“. Ob wir dabei Panzerhemden und Helme zur Abwehr der Messerangriffe tragen sollen, hat er allerdings nicht gesagt.

  3. Mourawetz

    Der Wohlfahrtsstaat lebt von der Substanz anderer Leute, ist also nicht nachhaltig. Menschen, die im Wohlfahrtsstaat leben, sind angewisen auf die Zuteilungen des Staates. Der Wohlfahrtsstaat ist eine Art Kommunismus im Kleinformat innerhalb einer Marktwirtschaft, ohne die er nicht überleben würde. Irgendwie sehr armselig. Probiert es doch einmal ohne eurem verhassten Sponsor, liebe Sozialisten/Kommunisten. Wohin das führen würde, hat man eh 1989 gesehen.

  4. Johannes

    Der Wohlfahrtsstaat ist eine Erfolgsgeschichte und das ist an klaren Zahlen abzulesen, wäre er nicht so erfolgreich würden nicht so viele Menschen aus allen Ländern der Armut zu uns kommen um an dieser großartigen Erfolgsgeschichte teilzuhaben. Bevor man mich jetzt für verrückt erklärt sage ich „Ende des Sarkasmus„.

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