Das Ertrinken im Mittelmeer wird weitergehen

Flüchtlinge vor dem Ertrinken und Verdursten zu retten, ist nicht diskutier- oder verhandelbar. Es ist nie falsch, Menschen zu retten. Doch das Sterben hört nicht auf, solange es Chancen gibt, von Rettern nicht zurück, sondern nach Europa gebracht zu werden. Wer das nicht wahrhaben will, der muss erklären, was ihn wirklich antreibt. weitrer hier

7 comments

  1. Christian Peter

    Wäre es der EU tatsächlich ernst, bräuchte man bloß das Asylwesen auf ein legale Basis bringen und der illegalen Einwanderung dadurch die Geschäftsgrundlage entziehen : Asylwerber sollen ihren Antrag in der nächstgelegenen Botschaft ihres Heimatlandes stellen, wer illegal kommt, darf weder in den Genuss eines Asylverfahrens oder sonstiger Privilegien kommen.

  2. Falke

    Ganz im Gegenteil: Wenn es keinerlei Chance auf „Rettung“ gäbe, würde kaum jemand mehr – dazu noch gegen horrende Preise – in ein überfülltes Schlauchboot steigen; dass man damit niemals das Mittelmeer unversehrt überqueren kann, würde wohl auch jedem Binnenland-Afrikaner klar sein. Und damit würde auch niemand mehr im Mittelmeer ertrinken.

  3. Der Realist

    @Falke
    Völlig richtig, und dass man mit einem Gummiboot nicht aufs offene Meer fahren soll, sollte jedem klar sein, aber da habe ich meine Bedenken. Und es ist auch nicht die Aufgabe der Europäer in solchen Fällen helfend einzugreifen. Wer mit Sandalen und Badehose auf einen 4-Tausender geht, der ist wohl auch selbst schuld.

  4. Christian Peter

    @Falke
    @Der Realist

    Das stimmt so nicht. Im Mittelmeer sind schon Menschen ertrunken, auch als es noch keine NGO’s gab, die Beihilfe zur Schleuserei leisteten. Ist auch völlig logisch, es ist das absurde Asylrecht, das die Menschen veranlasst, ihr Leben zu riskieren, um in Europa einen Asylantrag zu stellen.

  5. Johannes

    In Addis Abeba liegt der Schlüssel für die Beendigung des Sterbens von Afrikanischen Menschen durch ertrinken im Mittelmeer.
    Im Sitz der Afrikanischen Union, ein prächtiger Bau, ein Geschenk Chinas, sind alle 55 afrikanischen Staaten vertreten. Dort müssen aus humanitären Gründen die Alarmglocken läuten, dort sind die Verantwortlichen für das Schicksal Afrikas zu finden und dort muss massiver Druck aufgebaut werden damit die Damen und Herren der afrikanischen Union endlich ihren Hintern erheben und auch ihre Stimme um die Probleme Afrikas zu lösen, speziell das Sterben im Mittelmeer.

    Wenn das ehrlich vonstatten ginge könnte man sich so etwas wie einen Marshallplan für Afrika überlegen.
    Noch besser wäre es einfach Wirtschaftsbeziehungen auszubauen, fairtrade des Westens käme wahrscheinlich billiger als ein Marshallplan.

  6. Der Realist

    @Peter Christian
    ich habe in erster Linie nur die Eigenverantwortung dieser „Seefahrer“ angesprochen

  7. Christian Peter

    @Der Realist

    Die nutzen bloß die Gegebenheiten aus, früher hatten sie noch ordentliche Boote, heute ist selbst das nicht mehr erforderlich, weil ohnehin (fast) alle Bootsflüchtlinge gerettet werden.

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