Das Paradoxe am EU-Nationalismus

(LUKE LAMETTA) „Nationalist“ ist heute jeder, der mehr als nur einen einzigen XXL-Superstaat für schlanke 500 Millionen seiner Insassen, den lebenden Blutkonserven, aus Einsicht in die eigene Fehlbarkeit, also aus Veto-, und Systemwettbewerbsgründen, wünschenswert findet.

„Kein Nationalist“ dagegen ist heute jeder, der souveräne Vielfalt und vaterländischen Pluralismus ausrotten möchte, der ein geradezu erotisches Verhältnis zur eigens geschaffenen Hymne und dem blauem Fahnenappell bei jeder Gelegenheit hat, und der schon allein deshalb „kein Nationalist“ sein kann, weil er „mit Europa“ doch „endlich ein Gegengewicht“ [sic] zu China, Russland oder den USA schaffen will. Ahso.

Es geht natürlich nicht um Antinationalismus, ging es noch nie. Es geht um mehr Macht für die einzelnen Politiker eines fuffzehn Nummern größeren Nationalismus. Und weil keiner mehr den großen konservativ-liberalen Europäer Wilhelm Röpke liest, Service: „Europäismus kann (…) auch die gefährliche Tendenz eines abschließenden Kontinentalismus bedeuten, der die Überheblichkeit, Unduldsamkeit und Feindlichkeit des Nationalismus auf eine höhere geographische Stufe überträgt.“ Und: Sie geben sich btw keinerlei Mühe damit, das irgendwie zu verheimlichen. „The rationale for Europe today is not peace; it is power.“ Wer wars? Tony Blair.

10 comments

  1. Selbstdenker

    Das ist doch derjenige, der während seiner Amtszeit den Turbo bei der Umgestaltung vom Vereinigten Königreich in ein Multikulti-Paradies eingeschalten hat?

    Handelt es sich auch um jenen Tony Blair, der zusammen mit George W. Bush den Mittleren Osten destabilisiert hat?

    Und ist es auch dieser Herr, der über den Europarat den ganzen Kontinent mit Hate-Speech Gesetzen und dergleichen beglücken möchte?

    Meinen Sie diesen umtriebigen Tony Blair, Herr Luke, oder handelt es sich hier nur um drei Namensvettern, denen man ein gemeinschaftliches destruktives Handeln unter verschiedenen Vorwand unterstellen könnte?

  2. Thomas Holzer

    Es sind ja nicht primär die Politiker(Darsteller) verantwortlich, sondern der ausgeprägte Mangel an Widerstand in der Bevölkerung.

  3. bill47

    Als Student nahm ich im vorigen Jahrtausend öfter am „Apacher Kongress“ teil. Dort lernte ich eine Lehrerin aus Luxemburg kennen. Die sagte mir damals schon, das für Junkers Luxemburg schlicht zu klein sei, der brauche was grösseres.

  4. sokrates9

    Die Denkweise jedes Menschen hat stammesgeschichtlichen Ursprung. Somit ist es gefährlich zu glauben einen „Multikultistamm“ mit 500 Mio Menschen verstehen und lenken zu können!

  5. Thomas Holzer

    Man höre die „Rede“ des Herrn Macron, absolut nicht! nationalistisch 😉
    Supranationalismus nach französischem Vorbild, so kann man die „Überwindung des Nationalismus“ auch bezeichnen 😉
    Und dieser Mann hat keine Skrupel, über Freiheit zu sprechen und gleichzeitig dieselbe massiv einzuschränken.
    Mir kommt das K……

  6. Thomas Holzer

    6,5 Millionen Juden + 2,5 Millionen Araber in Israel: z.B. Entwicklung des USB-stick
    500 Millionen „Europäer“: Entwicklung wovon?! 😉
    Bezugnehmend auf die vergangenen 20 Jahre

  7. Thomas Holzer

    Und die anscheinend vertrottelten Mitglieder des US-Congress springen bei jedem neuen Vorschlag des Herrn Macron für mehr Sozialismus begeistert auf und scheinen den Applaus kaum eindämmen zu können.
    Sozialismus weltweit, wieder einmal, trotz aller Fehlschläge, scheint das „neue“ Muster zu sein.

  8. Thomas Holzer

    p.s.: Macron, wieder einer, der sich in die Weltrettungselite einreiht.
    Und das vertrottelte Volk glaubt ihm auch noch

  9. Thomas Holzer

    Und Macron weiter: Wir müssen die Souveränität der Staaten im Nahen Osten anerkennen und respektieren; anscheinend aber nur von Iran, nicht von Syrien.

    Der Mann ist zum K…..

  10. Johannes

    Die folgende Begebenheit ist frei erfunden und jede Ähnlichkeit mit real existierenden Zentralgewalten rein zufällig.

    In der Zentralversammlung des europäischen Zentralparlaments beraten die Zentralabgeordneten wie sie den Zentralkommissären noch mehr Zentralgewalt verschaffen können.

    Die zarte Blüte der Subsidiarität soll erstickt und ihr Wiederaufkeimen mit Zentralpflasterbeton, von EU genormter Zementeigenschaft, durch den meistbietende Lobbyisten zugegossen werden.

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