Das SPD-Chaos und die Folgen

„(A. Unterberger) Machttaktisch genial, wie Drahtzieher in der SPD die Schlussphase der GroKo-Verhandlungen gleich doppelt gewonnen haben: Zum einen war der ungeliebte und glücklose Parteichef über Nacht überraschend kein solcher mehr; zum anderen hat die SPD ebenso überraschend einen großen Reichtum an Ministerposten akkumuliert, darunter – am allerwichtigsten – den des Finanzministers. Noch verblüffender: Jetzt haben alle jene, die um Deutschlands wirtschaftliche Stabilität bangen, ausgerechnet in der mutmaßlichen Person dieses SPD-Finanzministers einen letzten – verzweifelten – Hoffnungsanker. Auf die CDU können sie hingegen sicher nicht mehr setzen. Die hat wirklich fast alles hergegeben, nur damit Angela Merkel ihren Job behält. Die CSU hat hingegen eines durchgesetzt – einen wichtigen Posten, den des Innenministers. Diese Eroberung wurde gleich als gute Gelegenheit genutzt, den eigenen Parteichef zu entsorgen. Will ihn doch in Bayern niemand mehr sehen….“ (weiter hier)

4 comments

  1. CE___

    Ich kann den (nicht einmal zumindest vorsichtigen) Optimismus des Herrn Unterberger wirklich nicht nachvollziehen.

    Ein Finanzminister aus dem mit Verlaub linksgrün verseuchten Hamburg soll eine Verbesserung sein?

    Der Umfaller Seehofer als Innenminister die Mutti Merkel absetzen?

    Für mich sind diese ganzen Gestalten (ausser der bisher einmal unverbrauchten AfD) welche im heutigen Deutschland die Nomenklatura bilden, dermassen diskreditiert wie ich es mich nur in Anlehnung an die Situation von 1945 vorstellen kann.

    Diese Gestalten haben den Boden eines westlichen Rechtsstaates und des Gesetzes schon längst verlassen.

    Und sie selber wissen es auch.

    Ist ja kein Zufall dass sie sich aneinanderklammern wie Äffchen und versuchen ihr schon wackelndes Kartenhaus aufrecht zu erhalten.

    Und ja, seitens SPD gut verhandelt und gepokert, wobei es die CSU/CDU auch leicht macht.

    Wenn man sich wie CSU/CDU derart in eine Führerin Merkel verbeisst eröffnet man natürlich anderen enormen Erpressungsspielraum.

    Überhaupt die Politik Merkels immer irgendwo in der Sackgasse der Erpressbarkeit endet, international (Euro, Invasion der illegalen Fremden) und national (wie eben nun).

  2. Thomas Holzer

    Merkel = Posten
    Seehofer = Posten
    Gabriel = Posten
    Nahles = Posten und Ideologie
    Scholz = Posten

    Land und Leute?! Irrelevant, lästiger Ballast

  3. Thomas Holzer

    Man lese in der heutigen „Die Presse“ das Interview mit dem Herrn Spahn, angebliche Zukunftshoffnung der CDU; nicht einmal lukewarm, seine Aussagen.

    So wird das nichts werden

  4. Christian Peter

    Business as usual in Bananenrepubliken wie Deutschland und Österreich, wo sich politische Parteien und Berufspolitiker den Staat seit Jahrzehnten gnadenlos zur Beute machen.

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