Demokratie: Verlosen statt wählen?

„Seit einiger Zeit lässt sich eine Art Wiederentdeckung des Losverfahrens in der Politik beobachten. Seinen Anfang hatte diese Entwicklung in den USA genommen. Nach jahrzehntelangen Konflikten über die Auswahl der Mitglieder von Geschworenengerichten entschieden sich nach und nach alle Einzelstaaten im Namen der Fairness für eine Auslosung der Jurypositionen.“ („Welt„)

One comment

  1. Gerhard

    Geschworener, Schöffe und Jury haben im US-amerikanischen Justizwesen eine völlig andere Bedeutung und Gewichtung als bei uns in Österreich. Dort stellen sicvh Laien gerne dieser Herausforderung zur Verfügung, während man hierzulande zwangsverpflichgtet wird und die Gerichte trotzdem oft Probleme haben, dafür geeignete Leute zu finden.

    Das Losverfahren ist immer dann vorteilhaft, wenn sich viele Leute um etwas Attraktives bewerben, wo nur eine beschränkte Anzahl verfügbar ist (z.B. Greencard zum Aufenthaalt in den USA). Hierzulande wäre es auch besser, wenn z.B. die beschränkten Förderungsmittel für Solarstrom nicht ab 1.1.13 0,00 Uhr per Internet vergeben werden und dann einige Zeit später das Kontingent schon erschöpft ist, sondern unter allen Anträgen nach einer befristeten Zeit das Los entscheidet.

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