Der alljährliche Oxfam-Schmäh

Pünktlich zu Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht Oxfam ihre Studie über Wohlstand und Armut in der Welt. Der Tenor ist stets derselbe: Die Ungleichheit steigt unaufhörlich, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher. Dabei hat sich die Lage in diesem Jahr deutlich verbessert. Nicht mehr acht Superreiche besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung zusammen, sondern „nur“ noch 42. weiter hier

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Aber Hauptsache, es wurde wieder eine, respektive dieselbe Sau wie vergangenes Jahr durchs Mediendorf gejagt, und alle rannten mit und schrien sich die Seele aus dem Leib.

  2. Kluftinger

    Mich wundert, dass sogenannte Qualitätsmedien bei diesem “Sautreiben” mitmachen!
    Eine ordentliche Zeitung würde recherchieren und eine faktengesicherte “Gegendarstellung” bringen.
    (vom ORF sollte man sich das ohnehin nicht erwarten).

  3. pippin

    Man soll auch nicht vergessen, dass ein heute neugeborener Österreicher schon mit rund € 40.000, Schulden auf die Welt kommt. Auf alle heute Erwerbstätigen (also nicht nur Nettozahler!) umgerechnet sind das € 70.000,- pro Kopf. Ja, und wenn da nicht noch die Zinsen wären (rund 6,6 Milliarden EURO jährlich), die jährlich dafür zu bezahlen sind und auch vorher erarbeitet / erwirtschaftet werden müssen. Das sind Die Immobilienpreise sind explodiert, die Abgabenquote am äußerten Limit der Erträglichkeit. Wer nicht schon vor 2000 Vermögen aufgebaut hat oder vielleicht noch erbt hat nahezu keine Chance, selbst mit viel Fleiß zumindest Wohneigentum aufzubauen. Auch zu Zweit nicht, schon gar nicht mit Kindern. Man bleibt bis zu seinem Ende Sklaven dieses Systems und hat keine Sicherheit, einmal ein entsprechende Pension zu erhalten. Wird sich das je wieder ändern.

  4. Selbstdenker

    Einmal mehr empfehle ich das Buch Equal is Unfair von Don Watkins und Yaron Brook:
    https://www.amazon.co.uk/Equal-Unfair-Americas-Misguided-Inequality/dp/125008444X

    Drei Dinge möchte ich hervorheben:

    1) Die sog. “Ungleichheitsforscher” und “Verteilungsökonomen” gehören selbst zu den Top-Verdienern.

    2) Die “Armutsdefinition” ist so gestaltet, das Leute, die weniger als 40% vom Medianeinkommen verdienen, als “arm” gelten. Wer sich in einem Villenbezirk, in dem fast jeder einen Ferrari oder Bentley fährt, nur einen VW Passat leisten kann, wäre demnach “armutsgefährdet”.

    3) Diese Berichte bauen auf statistische Personengruppen auf. Würde jemand in kurzer Zeit vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen, so würde sich die Schichtung derart verändern, dass – gemäß der “Meßmethode” von Oxfam & Co. die Ungleichheit zunimmt. Verliert hingegen ein Milliardär über Nacht sein gesamtes Vermögen und zieht als Sandler durch die Gegend, würde sich die Ungleichheit gemäß dieser Methode verringern.

  5. elfenzauberin

    Befremdlich erscheint mir, dass zwar jede Gazette von dieser Oxfam-Studie berichtet, die, wie schon richtig bemerkt, kolossaler Topfen ist, aber niemand schreibt über Oxfam selbst.

    Jedenfalls steckt hinter Oxfam die Open Society Foundation, hinter der seinerseits der milliardenschwere George Soros steht. Kein Wort davon in den Zeitungen!

    Belustigt hat mich die Ankündigung von George Soros, er werde in Davos D. Trump aus dem Wege gehen. Der misanthrope Greis fürchtet wahrscheinlich zurecht, dass er vom ungehobelten Trump nach allen Regeln präsidentieller Kunst nachhaltig zusammengeputzt wird.

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