Der Denkfehler der ÖVP-Schulpolitik

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Bildungsminister möchte mehr Geld für Schulen, die überdurchschnittlich viele benachteiligte Schüler aufnehmen, also etwa Schüler aus bildungsfernen Milieus oder Schüler mit anderer Muttersprache. Das klingt interessant, zeigt aber etliche Denkfehler. Oder ist ein solcher “Sozialindex” ohnedies nur einer der vielen Tricks, die Minister bei den derzeitigen Budgetverhandlungen versuchen, um dem Finanzminister einfach mehr Geld herauszureißen?

Der erste Denkfehler besteht darin, zu  übersehen, dass es viele Steuerzahler gar nicht gerne sehen würden, wenn die Schulen ihrer Kinder künftig noch weniger Geld bekommen, nur damit dieses in die sogenannten Brennpunktschulen fließt, also in jene Schulen, wo sich das ganze Elend der Migrationsgesellschaft häuft. (weiter hier)

11 comments

  1. Reini

    Bei den Brennpunktschulen könnens das 3fache zahlen, es wird sich nix ändern!
    Ich brauche auch mehr Geld vom AMS um Arbeit zu finden,…. 😉

  2. Gerald Steinbach

    Die Abwanderung in privaten Bereichen, zumindest wer es sich leisten kann, wird dadurch verstärkt, sei es jetzt hier im Bildungsbereich, oder bei der Gesundheit und in beiden Bereichen wird die Qualität leiden,

    Die “Spaltung” wird enorm…

  3. sokrates9

    CP@ Deutsch als Voraussetzung zum regulären Schulunterricht – laut SPÖ Ghettoklassen und Bestrafung von Schulschwänzern – auch von der SPÖ verdammt sind 2 kitzekleine richtige Ansätze! Das Wort Elite traut sich in der rückgradlosen FPÖ jedoch niemand zu verwenden!

  4. Der Realist

    Da sind zwar einige Denkfehler enthalten, aber der größte Denkfehler passierte unter den roten “Bildungsministern”; dem Multikulti-Wahn huldigend, waren diese der Meinung, die heimischen Schüler profitieren von denen, die eben nicht Deutsch sprechen. Dass ein vernünftiger Unterricht nicht möglich ist,wenn rund 90 Prozent der Schüler nicht verstehen was der Lehrer sagt, ist wohl unschwer nachvollziehbar.
    Und dass Schüler unterschiedliche Fähigkeiten haben, manche intellektuell halt stark benachteiligt sind, wird es immer geben, dafür hat man ja irgendwann verschiedene Schultypen geschaffen. Unter dem Einfluss roter “Bildungsexperten” wurde, um Defizite zu schleiern, das Niveau in den Schulen einfach nach unten gesenkt.
    Da gibt es (linke) selbsternannte “Schulexperten” die die Frage stellen, warum es in Gymnasien eigentlich keine Deutschförderklassen gibt. Auf die Idee, dass das problemlose Verstehen der deutschen Sprache in einem Gymnasium vorausgesetzt werden darf, kommen diese nicht.
    Von der linken “Elite” kommt stets der Vorwurf, dass Nachhilfe so teuer ist. Das mag durchaus stimmen, zumindest für Eltern mit einem Durchschnittseinkommen, aber meist gehen die Schüler die ständig Nachhilfeunterricht brauchen, einfach nur in die falsche Schule. Es gibt ja auch unterschiedliche Berufe, und manche sind für bestimmte Tätigkeiten eben nicht geeignet, ein Einbeiniger wird auch nicht 100-Meterläufer werden.

  5. Kluftinger

    @cp
    Sind sie im Rechnen auch so schwach? Von Mitte Dezember bis Ende Februar sind es genau 2,5 Monate der ÖVP/FPÖ Regierung. Oder sehen sie schon doppelt?

  6. Rennziege

    27. FEBRUAR 2018 – 14:53 — Kluftinger
    @cp
    Diesen Verdacht hege ich schon lange: dass dieser seltsame Herr Peter trotz chronischen Tunnelblicks alles doppelt sieht.
    Aber in seinen Kreisen ist diese Augenkrankheit ein Teil der Parteidisziplin.

  7. Der Realist

    @Kluftinger
    es soll auch vorkommen, dass einer gar nichts sieht und daher die Tür nicht findet, nicht immer, wie die Praxis zeigt, sind die Folgen harmlos.

  8. Christian Peter

    @Rennziege
    @Klufltinger

    Einen ,Tunnenblick’ haben Bürger, die nach 30 Jahren Misswirtschaft und Korruption noch immer noch an Parteien wie die ÖVP glauben, selbst Sektenanhänger sind kritischer als Wähler der ÖVP.

  9. Christian Peter

    @Kluftinger

    Von ,Regierung’ kann keine Rede sein, eher von einer Verwaltungswirtschaft in einem Land, in dem es seit Jahrzehnten keine Regierungswechsel gab und eine Partei seit nunmehr 31 Jahren ununterbrochen regiert.

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