Der EU-Vorschlag für eine Digitalsteuer ist fiskalischer Populismus

“….Die steuerliche Erfassung grenzüberschreitender digitaler Tätigkeiten ist auf Basis der derzeitigen Regeln schwierig. Doch die von der EU-Kommission als Interimslösung vorgeschlagene Umsatzbesteuerung ist der falsche Ansatz….” (NZZ, hier)

3 comments

  1. Rizzo C.

    Was hat die Schnappsidee einer EU-Finanztransaktionssteuer mit der Schnappsidee einer EU-Internetsteuer noch gemeinsam ausser dem genialen EU-Bemühen um weitere Steuererhöhungen? Dass der Ertrag dieser Steuern direkt in die Kassen der EU-Bonzokratie fliessen soll, sodass diese unter Umgehung eventuell störender nationaler Volksvertretungen die erhofften Milliardenerträge nach eigenem Ermessen verschleudern kann. Und damit die Unentbehrlichkeit und Selbstherrlichkeit des Brüsseler Hofstaats ein weiteres Mal unter Beweis stellen soll. Weiter so!

  2. Mourawetz

    “Doch Ökonomen und Wirtschaftsvertreter geben zu Recht zu bedenken, dass die EU damit von international vereinbarten Prinzipien abweiche. ”
    Prinzipien?
    Nicht gerade etwas, das die EU-Bonzen irritiert oder gar von ihrem Untreiben abhalten würde.

  3. Luke Lametta

    @Rizzo Ja, vergessen Sie dabei nicht das Wesentliche: Eigene Steuern erheben zu können macht für die EU die Bahn frei für – endlich – Eurobonds mit Triple-A Rating. Debt economy in einer neuen Umlaufbahn.

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