Der Flüchtlings-Selbstbetrug

“Wir nehmen Menschen als Flüchtlinge auf, obwohl wir ahnen, dass sie es nicht sind. Warum? Aus schlechtem Gewissen…” (hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    Wie wahr, wie wahr!
    Nur leider sind Glaubenssätze ziemlich schwer zu ändern, vor allem, wenn diese von -mit Verlaub- halb “gebildeten” Politikern, Journalisten und NGO-Vertretern vor sich hergetragen und dem Untertan per Steuergeld oktroyiert werden.

    Nüchternheit und Realitätssinn bleiben leider bei den handelnden Personen -und nicht nur bei diesen- zunehmend auf der Strecke.

  2. Rado

    Das “Selbst” und das “wir” stört mich etwas im Text.
    Die Flüchtlingssache wurde schon von Angang an von vielen Menschen als das gesehen, was sie wirklich ist, nämlich ein Beutezug in noch nie dagewesenem, unvorstellbarem Ausmaß.

  3. Christian Peter

    Die Flüchtlingsströme werden in Zukunft noch viel größer werden, weil die Einkommen in den Entwicklungsländern steigen und sich dadurch weit mehr Menschen als heute die Flucht nach Europa leisten werden können. Experten warnen schon lange : Es bedarf eines Paradigmenwechsels in der Asylpolitik, illegale Einwanderung darf sich nicht lohnen, sonst werden die Flüchtlingsströme ins Unermessliche steigen.

  4. sokrates9

    Es ist notwendig schnellstens eine “Menschenrechtsdiskussion” zu führen! Wenn die Menschenrechte unteilbar sind, müssen sie auch für autochthone gelten. Generationen die hier leben müssen auch ein Anrecht auf ihren Besitz haben. Ob sämtliche Homosexuelle Afrikas automatisch europäischen Schutz und Hilfe erhalten müssen gehört auch hinterfragt!

  5. Christian Peter

    @sokrates9

    Es gibt kein Recht auf Asyl, weder als Menschenrecht noch aus dem Grundgesetz abgeleitet. Ausnahme ist lediglich Deutschland, das ein Recht auf Asyl im Grundgesetz verankerte (Art. 16a GG).

  6. cioran

    @cp Sie haben bei GG 16a den Absatz 2 vergessen zu erwähnen. “Auf GG 16a darf sich keiner berufen, der aus einem sicheren Drittstaat kommt.” Laut Genfer Konvention darf man NUR im nächsten sicheren Staat um Asyl ansuchen, das GG 16a gründet darauf!! Und selbst wenn wer, unrechtmäßig, Asystatus bekommt, muss er bei Befriedung seines Heimatlandes heimkehren. Es gibt kein Menschenrecht auf Zuwanderung! pacta sunt servanda!! Lesen Sie hierzu die Gutachten von Prof. Scholz, Hans-Jürgen Papier, Udo di Fabio, Karl-Albrecht Schachtschneider.

  7. Falke

    @cioran
    Es gibt ein “Gegengutachten” von Merkel persönlich, das heißt ganz einfach “Wir schaffen das”, da können die gesamten Professoren-Gutachten nicht mit 🙂

  8. kannitverstaan

    Solange NGO (Nicht-Gutmensch-Organisationen) mit ihren Epigonen ihr Einkommen aus Asyl & Co konstruieren können, wird es – mit Verlaub – kaum Politik(er oder sie) geben, die wirklich etwas ändern wollen. Vielleicht auch deswegen, weil gar manche NGO als Politiker-Nachwuchsakademie dient…

  9. Johannes

    Wir haben alle die nach Europa kommen wollen zu Ertrinkende gemacht. Kann man zuschauen wenn Menschen ertrinken? Natürlich nicht!!! Daher der Umkehrschluss jeder der an der Küste Libyens steht und mit dem Gedanken spielt mit einem Schlauchboot überzusetzen muss schon von dort abgeholt werden.
    Tut man es nämlich nicht so wird er ins Schlauchboot steigen und wenn er dann ertrinkt sind einzig und allein wir in Europa daran Schuld. Aus dieser Logik heraus ist Hilflosigkeit Europas zu verstehen.

    Dabei gäbe es auch eine andere Lösung um Menschen vor dem Ertrinken zu retten, sie auf See aufgreifen und ans sichere afrikanische Festland zurückbringen.
    Ich glaube in Afrika muss etwas geschehen und alle Länder der Ersten Welt sollten sich einbringen, aber das kann nur so funktionieren das es ziemlich straff und diszipliniert abläuft.
    Statt blöder Selbstanklage muss man von Afrika etwas fordern, nämlich die Bereitschaft zur Kooperation, an all diesen korrupten Oberschichten Afrikas vorbei muss der Kontakt zur intellektuellen Elite gefunden werden und dann kräftig am System gearbeitet werden. Bildung und Bewusstsein als Grundsteine.
    Hier wären Leute wie Soros gefordert ihre Milliarden einzusetzen. Warum sie es nicht tun?
    Kein Ahnung, vielleicht weil dadurch etwas aufgebaut würde, während ich das Gefühl habe das bei uns mit diesen Milliarden eher etwas zerstört wird.

  10. sokrates9

    Wo sind die rechtlichen Grundlagen dass Politiker nur weil es die NGO´s wollen fremde Wirtschaftsflüchtlinge einfach aufnehmen und zu Lasten des Volksvermögens lebenslang alimentieren?

  11. Mourawetz

    Einen Hinweis auf das Warum könnte man in einem Satz von Konrad Paul Liessmann in seinem Buch “Bildung als Provokation” sehen, er schreibt: “Der Konflikt der antiken Antigone zwischen Staatstreue und individueller Moral, zwischen Anspruch einer allgemeinen politisch-pragmatischen Vernünftigkeit und dem subjektiven Mitgefühl ist noch immer ein Element unseres sozialen Lebens, und wir haben noch immer keine Strategien gefunden, diesen Konflikt befriedigend zu lösen“. (Seite 98)
    In der Antigone siegt das Mitgefühl über die Staatsgesetze von Kreon, jedoch erst am Schluss. Die Einsicht Kreons kommt zu spät, mit fatalen Folgen, Antigone erhängt sich, Mutter begeht Selbstmord, … Hat Merkel sich aus diesem Grund dazu entschlossen, die Gesetze des Landes zu ignorieren? Falls ihr der Antigone-Stoff dabei behilflich war, hat sie dabei übersehen, dass das Mitgefühl bei Antigone auf Blutsbande fußt, es ist ihr Bruder, dem es gilt, nicht der ganzen Welt. Und zweitens, gebietet Kreon, den Leichnam ihres Bruders nicht zu begraben, eine Grausamkeit, die nicht im Grundsetz und auch sonst in keinem Gesetzbuch die leiseste Entsprechung findet.
    Wenn man an die Kulleraugen des weinenden Mädchen denkt, das ihr vor die Nase gehalten wurde, dann geht es um diesen Konflikt aus der Antigone, den man offenbar bewusst herbeiführen wollte, um auf das Mitgefühl setzen zu können. Liessmann könnte recht haben, auch wenn ich bezweifle, dass der Antigone-Stoff bei der Entscheidungsfindung, die Staatsgrenzen zu öffnen, eine Rolle gespielt hat. Der Konflikt ist aber seit Jahrtausenden da.

  12. Rennziege

    10. APRIL 2018 – 11:45 — Mourawetz
    Ich fürchte, Sie hegen falsche Hoffnungen. Wer weiß heute noch, wer die mythische Antigone war? Wer liest heute noch Sophokles? Wer wird an heutigen Gymnasien noch über die griechische Antike und ihre Literatur informiert, die eine Wurzel der abendländischen war?
    Angela Merkel hat Marx, Lenin und Stalin gelesen; nicht einmal Goethe oder Schiller, die sie während ihrer linientreuen FDJ-Jahre als Reaktionäre bezeichnete.
    Schade, dass es so ist. Aber wir werden’s nicht ändern.

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