Der gefährlichste Mann Europas?

„Macron ist der gefährlichste Mann Europas. Gefährlich deswegen, weil er einen Plan hat – ganz anders als Angela Merkel, die nur auf Sicht fährt. Seine Wahl wurde maßgeblich aus Brüssel unterstützt. Im letzten Jahrzehnt äußerten Experten die Vermutung, Deutschland könne in der Eurokrise Europa einen, wie Preußen vorher Deutschland geeint hatte – über finanzpolitische Mittel. Derzeit sieht aber alles danach aus, dass Macron vor hat, die EU unter französischer Führung zu „vollenden“. Macron wurde anfangs in den Auslandsmedien – besonders in Deutschland – belächelt, man denke an das Foto bei der Kanzlerin. Dabei hat Macron sein Studium mit einer Magisterarbeit über Machiavelli beendet und war mit Mitte 30 bereits Multimillionär. Aber Deutschland ist ja mittlerweile berüchtigt dafür, weltpolitische Ereignisse völlig falsch zu interpretieren.“ (weiter hier)

7 comments

  1. KTMtreiber

    –> „Der gefährlichste Mann Europas?“ Böse Verschwörungstheorie, – wie „niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, der Tonkinn-Zwischenfall, die Brutkastenlüge (Irak), Gladio, Stuxnet, geplante Obsolescence (Phoebus Kartell), Echelon, Iran Contra Affäre, und, und, und … 😉

  2. Falke

    Macron will Europa unter seiner Führung „vereinen“, wobei die Schulden Frankreichs und einiger weiterer Staaten dauerhaft von Deutschland übernommen werden sollen. Schulz ist ganz begeisert von diesem Plan, mit einem Finanzminister Altmeier (oder gar Schulz selber) sollte seiner Verwirklichung auch nichts mehr im Wege stehen. Merkel wird sich darauf beschränken, inhaltsleere Sprechblasen zu produzieren – hat sie ja gerade in Davos erfolgreich geübt.

  3. Thomas Holzer

    @Falke
    Macron versucht es wenigstens auf dem „friedlichen“ Weg, im Gegensatz zu seinem großen Vorbild?! Napoleon

  4. Rennziege

    27. JANUAR 2018 – 16:38 — Thomas Holzer
    Ob Macrons politische Pläne wirklich sooo friedlich sind? In post-napoleonischen Zeiten braucht es weder Feuer noch Schwert, um Kriege zu führen; es genügt, sich Zugriff auf Vermögen, Ersparnisse und Einkommen friedlicher und politisch-medial betäubter Bürger zu verschaffen. Die gesamte EU ist dahingehend ausgerichtet.
    Kleiner Trost: Das kleine gallische Dorf von Asterix und Obelix, das erbitterten Widerstand leistet, befindet sich nicht mehr in Frankreich, sondern in den Visegràd-Staaten. Und Monsieur Macron wird an der sozialistisch verkalkten Gesellschaft der „Grande Nation“ ebenso scheitern wie seine Amtsvorgänger.

  5. Johannes

    Macron kann in der EU nur soviel Macht haben als die einzelnen Länder der EU bereit sind ihm zuzugestehen.
    Die EU der Zukunft wird eine Gemeinschaft sein in der der Rat die Richtung bestimmen wird, es werden Allianzen zwischen den Staats- und Regierungschefs wieder mehr Gewicht bekommen und die EU Parlamentarier werden zu Vollzugsbeamte, was sie ja auch sein sollten. Nur so kann die babylonische Sprachverwirrung die derzeit zwischen EU Rat, EU Parlamentarier und EU Kommission herrscht wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden.

    Was im Moment abläuft, wie mit souveränen Staaten umgegangen wird, ist dem EU – Gedanken unwürdig.
    Es ist ein Kasperltheater wie sich die obersten EU Beamten aufführen, nach meiner Meinung, wenn nicht schleunigst ein anderer Ton angeschlagen wird blamieren wir uns vor dem Rest der Welt endgültig.
    Es gehört eine Persönlichkeit an die Spitze der Kommission die diese Bezeichnung verdient.
    Der bisherige Kurs der Kommission und des EU Parlaments war eine Katastrophe, niemand auf der Welt weiß mit wem er es in der EU zu tun hat und wie die EU zu verschiedensten Themen steht.
    Es reicht wenn man den kleinsten gemeinsamen Nenner nach außen gemeinsam vertritt, dann hat man wenigstens etwas vorzuzeigen.
    So wie es bisher läuft, das der gesamte „Familienstreit„ öffentlich ausgetragen wird, kann es nicht weitergehen.

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